Schied in diesem Jahr bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS)aus: Dieter Bohlen. Foto: RTL

Zu manchen Themen möchte sich einfach jeder gern zu Wort melden – so ist es auch beim DSDS-Aus von Poptitan Dieter Bohlen. Nachdem die aktuelle Staffel nach der Wendler-Affäre und dem Bohlen-Rauswurf mit dem Zerbrechen des Pokales ihren traurigen Höhepunkt erreichte, scheint „Deutschland sucht den Superstar“ noch kein Ende zu finden. Jetzt meldet sich auch Maite Kelly, die mit Bohlen in der Jury saß, zu Wort.

Im Schlager-Podcast „Aber bitte mit Schlager“ verteidigte Kelly (41) ihren DSDS-Kollegen, berichtet „Watson“. Er sei Tag und Nacht für die Kandidaten da gewesen, habe sie zum Erfolg bringen wollen. „Was man von ihm sieht, ist so der strengste Part. Ansonsten ist er wirklich ein toller Mensch. Ein ganz weicher, ein ganz sensibler Mensch und er kämpft für sein Team“, sagt sie. „Und er kämpft für die Kandidaten. Das sieht man alles nicht. Er ist halt das typische Alphamännchen, das nach vorne nie zeigt, was er alles tut.“

Vor dem DSDS-Poptitan hat Maite Kelly große Hochachtung, sagt sie

Sie selbst habe nie gedacht, dass sie an der Castingshow so viel Spaß haben könne. Vor dem Poptitan habe sie großen Respekt. Kelly: „Ich habe wirklich eine unglaubliche Hochachtung vor ihm. Ich hatte immer schon Respekt, aber die Hochachtung habe ich da entwickelt.“ Manchmal habe sie ihm den strengen Part sogar abnehmen wollen, sagt sie. „Es gab Momente, in denen ich gesagt habe: Dieter, du muss jetzt nicht streng sein. Komm, ich mache das.“

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Auch ehemalige Kollegen von Bohlen hatten sich bereits zu Wort gemeldet – ihr Urteil fiel allerdings anders aus als das von Maite Kelly. Der Poptitan sei nicht der einfachste Kollege gewesen, sagte etwa Tänzerin Fernanda Brandao, die mit ihm in der achten Staffel in der Jury saß. „Bohlen hatte viel Macht in der Sendung, er produzierte alle Gewinnersongs und hatte leider nicht viel übrig für zwischenmenschliche Beziehungen. Das ist kein gesundes Arbeitsklima, besonders nicht, wenn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen täglich Angst vor dem Rausschmiss haben müssen.“ Und Heinz Henn wetterte im Interview: „Er hat anscheinend mal wieder nicht den Hals voll genug bekommen und noch nach mehr Kohle gefragt als die, die er schon macht.“