Myroslav Slavov spielte einst beim Berliner AK Fußball, jetzt ist er bei „Bachelor in Paradise“. RTL

Mit einer Wildcard zog Myroslav Slavov bei „Bachelor in Paradise“ ein, denn der Ukrainer mit dem österreichischen Dialekt war nie selbst Kandidat bei der Bachelorette. Dafür hatte er sich mal um die Rolle als Bachelor beworben, war aber knapp gescheitert und bekam dann immerhin die Teilnahme an „Bachelor in Paradise“. Dort waren zunächst so gut wie alle Frauen hin und weg von dem hochgewachsenen Miro. Doch auch der eine oder andere Fußballfan dürfte genauer hingeschaut haben. Denn der neue TV-Schönling ist kein Unbekannter. 

„Bachelor in Paradise“-Star Myroslav Slavov ging für den BAK auf Torejagd

Von Januar 2016 bis Sommer 2017 ging Myroslav Slavov nämlich für den Berliner AK in der Regionalliga Nordost auf Torejagd. In 45 Partien traf er 25-mal. Darunter war ein Viererpack beim 4:1 gegen Budissa Bautzen und auch ein Treffer gegen den BFC. Doch nach anderthalb Jahren und zwei verpassten Aufstiegen wurde die Regionalliga zu klein für den in Österreich aufgewachsenen Ukrainer, der zu dem Zeitpunkt bereits für Girondins Bordeaux, Anschi Machatschkala und Metalurh Donezk gespielt hatte.

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Myroslav Slavov (l.) im Trikot des BAK. Hier im Zweikampf mit dem Berliner Fußball-Urgestein Björn Brunnemann. Imago/Matthias Koch

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Dort war ihm der Durchbruch nicht geglückt. Erst durch die Zeit beim Berliner AK, wo er unter anderem mit dem heutigen Bundesliga-Coach Steffen Baumgart zusammenarbeitete, stellte sich Slavov, der für verschiedene U-Mannschaften der Ukraine auflief, wieder ins Schaufenster, nachdem er zwischenzeitlich für den Kremser SC in der fünften österreichischen Liga spielte und sein Geld vor allem mit Modeln verdiente.

„Bachelor in Paradise“-Star Myroslav Slavov kickte sich durch die Welt

Slavov wechselte zum Chemnitzer FC, konnte mit seinen zwölf Toren in 33 Drittligaspielen den Abstieg der Sachsen aber nicht verhindern. Nach einem kurzen Missverständnis beim VfR Aalen begann für den Fußballer eine kleine Weltreise. Slavov wechselte nach Dänemark zum damaligen Erstligisten Vendsyssel FF, dann ging es in die Vereinigten Arabischen Emirate zu Khor Fakkan Club, dann nach Lettland, wo er mit drei Toren in neun Ligaspielen dazu betrug, dass der FC Riga die Meisterschaft holte – Slavovs größter Titel.

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Myroslav Slavov spielte auch ein Jahr beim Chemnitzer FC. Den Abstieg konnte er nicht verhindern. Imago/Picture Point

„Bachelor in Paradise“-Star Myroslav Slavov kennt das Reality-TV gut

Slavov kickte dann noch einmal für Shahr Khodrou FC im Iran, ehe er in der letzten Rückrunde noch einmal für den Kremser SC in der vierten österreichischen Liga auflief. Seit dem Sommer ist er vereinslos. Möglicherweise auch, weil er eben in dieser Zeit „Bachelor in Paradise“ drehte.

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Die Teilnahme an einem Reality-TV-Format ist für Myroslav Slavov indes überhaupt nichts Neues. Bereits 2014 nahm der Sohn eines berühmten Philologen und einer Mathematik-Professorin an der Castingshow „Austria's Next Topmodel“ teil. 2015 nahm er zudem an der österreichischen Kuppel-Show „Rendezvous im Paradies“ teil. Nun ist es also „Bachelor in Paradise“.