Will Smith schlägt Chris Rock während der Oscarverleihung mitten ins Gesicht.
Will Smith schlägt Chris Rock während der Oscarverleihung mitten ins Gesicht. AFP/Robyn Beck

Es war ein Schreck-Moment, der sich gewaschen hatte – und ist wohl gleichzeitig der diesjährige Skandal der Oscar-Verleihung: Mitten in der Show stand US-Schauspiel-Star Will Smith plötzlich auf, lief auf die Bühne – und gab Komiker Chris Rock eine deftige Ohrfeige. Was war passiert – und was gab es bei der Verleihung der begehrten Filmpreise noch zu sehen? Die Zusammenfassung.

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Mitten in der Oscar-Verleihung schlug Will Smith den Komiker Chris Rock

Diese Ohrfeige schepperte richtig! Schauspieler Will Smith sorgte mitten in der Verleihung für einen Eklat, als er auf die Bühne lief und seinem Kollegen Chris Rock eine Ohrfeige gab. Danach kehrte er auf seinen Platz zurück und rief zweimal laut in Rocks Richtung: „Lass den Namen meiner Frau aus Deinem verdammten Mund!“

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Was war passiert? Rock hatte sich zuvor an Smiths Frau Jada Pinkett Smith gewandt und gewitzelt: „G.I. Jane 2 - ich kann es nicht abwarten, das zu sehen.“ - eine Anspielung auf den Film „G.I. Jane“, in dem sich Demi Moore als Soldatin den Kopf rasierte. Jada Pinkett Smith hatte in der Vergangenheit offen über ihren Haarausfall gesprochen. Zunächst lachte Will Smith darüber, dann stand er von seinem Platz auf. Ob es sich um einen tatsächlichen Wutausbruch handelte oder um eine abgesprochene Szene war unklar.

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Das Video zeigt den Moment, über den die Welt diskutiert.

Video: Youtube

Allerdings zeigt ein Video des Eklats auch, dass Smith, als er nach der Ohrfeige in Rocks Richtung brüllt, nicht wirklich amüsiert wirkt – und auch der Saal scheint geschockt zu sein. Für einen Moment fällt es sogar Chris Rock schwer, Worte zu finden. „Wow, Will Smith hat die Scheiße aus mir rausgeschlagen“, sagte er zuerst amüsiert. Nach der Brüll-Attacke dann, ein verdutzter Blick, ein Zögern. „Das war die größte Nacht in der Geschichte des Fernsehens.“

Trotz Prügel-Attacke gab es für Will Smith einen Oscar für seine Rolle in King Richard.
Trotz Prügel-Attacke gab es für Will Smith einen Oscar für seine Rolle in King Richard. AFP/Robyn Beck

Sonst ging es bei der Verleihung aber gewohnt glamourös zu. Die Tragikomödie „Coda“ gewann den Oscar als bester Film. Der Streifen über ein Mädchen, das in einer gehörlosen Fischerfamilie aufwächst, gewann insgesamt drei Auszeichnungen. Erstmals hat damit ein Film eines Streamingdienstes den Oscar in dieser Kategorie geholt. Die meisten Auszeichnungen gingen an das Sciene-Fiction-Epos „Dune“, unter anderem für die beste Filmmusik und die besten visuellen Effekte.

Will Smith soll sich nach der Ohrfeige inzwischen entschuldigt haben

Schauspielerin Jessica Chastain gewann den Oscar als beste Hauptdarstellerin für „The Eyes Of Tammy Faye“. Und auch Schauspieler Will Smith konnte nach der Prügel-Attacke feiern: Er gewann für „King Richard“ den Oscar als bester Hauptdarsteller. Unter Tränen sagte er unter anderem, er wolle ein Botschafter der Liebe sein… Nach der Verleihung habe er sich übrigens entschuldigt - und in einem Interview gesagt, dass er hoffe, wieder eingeladen zu werden.

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Auch der Krieg in der Ukraine spielte bei der Verleihung natürlich eine Rolle. Während der Sendung wurde zu einem Schweigemoment aufgerufen: „Wir bitten Sie, die Ukraine auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen.“ Einige Gäste trugen blaue Bänder mit der Aufschrift „WithRefugees“. Vorab hatte Schauspieler Sean Penn zu einem Boykott der Gala aufgerufen, falls sie ohne den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stattfinden sollte. Er selbst würde seine beiden Oscar-Statuen aus Protest „einschmelzen“, sagte Penn. Selenskyj wurde im Dolby Theatre nicht zugeschaltet.