Schauspieler Daniel Brühl ist kein Berliner mehr.
Schauspieler Daniel Brühl ist kein Berliner mehr. dpa

Zwei Herzen schlugen in seiner Brust, jedenfalls bislang:  Schauspieler Daniel Brühl stammt aus einer deutsch-spanischen Familie, weltbekannt wurde er mit der Nachwende-Komödie "Good Bye, Lenin" (2003), doch da hatte er bereits viele Jahre lang in deutschen TV-Produktionen mitgespielt: "Tatort", "Polizeiruf" und "Verbotene Liebe". Geboren wurde Daniel César Martín Brühl González, so heißt er tatsächlich mit vollem Namen, in der spanisch-katalanischen Metropole Barcelona. Zwischen seiner Geburtsstadt und seinem Hauptwohnort Berlin war Daniel Brühl bislang hin- und hergerissen. Außerdem ist der Schauspieler längst gefragt in Hollywood-Produktionen: Als Niki Lauda in "Rush", bei einem Auftritt in  "The First Avenger: Civil War" oder zuletzt im Agenten-Thriller "The King's Man: The Beginning".

Trotzdem, Brühl lebte in Berlin, liebte die Stadt und gründete in Kreuzberg die Bar Raval, benannt nach einem Altstadt-Viertel von Barcelona. In dem höher gelegenen Szene-Viertel Gràcia besitzt er längst eine Wohnung, und nach all dem Hin und Her ist nun die Entscheidung gefallen: Die Familie Brühl hat Berlin verlassen.

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Daniel Brühl: „Eine der besten Entscheidungen, die ich in 22 Jahren gefällt habe“

Mit Sack und Pack ist die Familie des Schauspielers in dessen Geburtsland Spanien gezogen, und Daniel Brühl fühlt sich seitdem fantastisch. „Eine der besten Entscheidungen, die ich in 22 Jahren gefällt habe“, sagte der 44-Jährige der Illustrierten Bunte laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Ein Grund für den Umzug mit seiner Frau Felicitas und den zwei Kindern seien die Auswirkungen der Corona-Pandemie gewesen, ein anderer der Krieg in der Ukraine, der „sich in Berlin viel näher anfühlt“.

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„Ich wollte speziell für meinen fünfjährigen Sohn, der jetzt viele Fragen stellt, die Chance bieten, in die zweite Heimat zu ziehen, wo es einfach friedfertiger ist“, sagte Brühl. Die Familie wohne auf dem Land, in den Bergen und am Meer. „Das ist ein radikaler Wechsel, aber der fühlt sich fantastisch an.“