Michael Wendler und Laura Müller.  Foto: TVNow/Gregorowius

Als Juror bei DSDS hatte Michael Wendler (48) nur eine sehr kurze Karriere. Der Schlagerstar schmiss nach den abgedrehten Castings  hin. Eigentlich sollten die fertigen Folgen mit dem Wendler ausgestrahlt werden. Nach dessen üblen Äußerungen entschied RTL aber doch anders. Jetzt wird er aus allen Folgen herausgeschnitten.

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Der KURIER sah die neue Folge bei TVNow, bevor sie gelöscht wurde. Die Zuschauer verpassen, wie sich Wendler bei Dieter Bohlen unbeliebt macht. Was war passiert?

 Wendler motzte eine Kandidatin an, noch bevor sie auch nur einen einzigen Ton gesungen hatte. Das stieß dem Pop-Titan übel auf. 

Kandidatin Veronika bei DSDS.  Foto: TVNow/Gregorowius

Teilnehmerin Veronika stellte sich gerade der Jury um Dieter Bohlen (66), Maite Kelly (41), Mike Singer (20) und eben Michael Wendler vor, als der direkt losbellte: „Veronika, ich kann dir jetzt schon sagen, da kommt nichts bei raus!“ Ein Urteil, ohne den Gesang abzuwarten, das mag Chefjuror Dieter Bohlen gar nicht. „Sei mal nicht so voreilig, ja!“, blaffte er seinen Kollegen an. Und legte gleich nach: „Er ist immer so negativ. Man muss erst immer gucken, ob was rauskommt, und nachher guckt man, ob was rausgekommen ist.“ Da war deutlich zu spüren, dass die Stimmung in der Jury angespannt ist.

Die Jury der Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“: Michael Wendler, Mike Singer, Maite Kelly und Dieter Bohlen.  Foto: Stefan Gregorowius/TVNOW/dpa

Unterdessen hat die Bild-Zeitung Details aus dem Vertrag zwischen Wendler und RTL veröffentlicht. Und die haben es in sich. 

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50.000 Euro für Schwangerschaft

Demnach wollte RTL dem Sänger rund 800.000 Euro für die exklusive Kooperation im Rahmen einer TV-Doku zahlen. 350.000 davon seien bereits überwiesen  worden. Besonders skurril: Laut Bild enthält die Vereinbarung eine Baby-Klausel. Sollte Laura Müller während der Vertragslaufzeit schwanger werden, stünde RTL das „exklusive Berichterstattungsrecht“ darüber zu. Das Paar würde dafür eine zusätzliche Prämie von 50.000 Euro erhalten.  

Und es scheint beinahe, als hätte der Sender geahnt, was da kommen könnte. In dem Vertragswerk ist laut Bild festgelegt, dass RTL nicht zur Ausstrahlung des produzierten Materials verpflichtet ist.

Michael Wendler mit Freundin Laura.  Foto: imago images/auslöser-photographie

Der Sender hat dem Bericht zu Folge vor, gegen Michael Wendler rechtlich vorgehen. Es geht um Schadenersatz-Ansprüche, die sich ebenfalls aus dem Vertrag ergeben sollen. 

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Im Vertrag heißt es: „Der Vertragspartner/die Mitwirkenden wird sein/werden ihr Verhalten in der Öffentlichkeit so ausrichten, dass das Ansehen der vertragsgegenständlichen Produktion und damit auch des Senders als Fernsehunternehmen nicht beeinträchtigt wird.“

Dagegen hat Wendler wohl ziemlich eindeutig verstoßen. Es könnte also teuer werden für den Schlagersänger.