Zu den Kostümen der fünften Staffel von „The Masked Singer“ gehören der Mops, das Stinktier, der Hammerhai und die Chilischote. Foto: Fotos: Pro.7/Benjamin Kis

Es ist ein Format, das Rekorde bricht: Millionen Zuschauer zog es auch während der vierten Staffel von „The Masked Singer“ wöchentlich vor die Fernsehgeräte, wenn im TV die Kostüm-Sause lief. Die verrückte knallbunte Show, bei der geheime Promis um die Wette singen – und von Jury und Zuschauern enttarnt werden müssen.  Nun geht es wieder los: Am 16. Oktober startet Staffel fünf, dieses Mal auf noch größerer Bühne. Denn: „The Masked Singer“ wird zur Samstagabend-Show. Damit jeder mitreden kann: Kennen Sie schon diese vier schrägen Fakten über das Erfolgs-Format?

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Strenge Regeln garantieren, dass die „Masked Singer“-Stars geheim bleiben

Das größte Geheimnis der Show sind die Stars, die sich unter den Masken verbergen – nur acht Menschen aus dem Produktionsteam kennen die Namen, nur zwei davon kommen vom Sender selbst. Damit das auch so bleibt, werden die Promis abgeschirmt, müssen auch außerhalb ihrer eigentlichen Bühnen-Outfits Masken tragen. Laut Pro7 sogar, wenn sie zur Toilette müssen!

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„Die Stars sind komplett voneinander abgeschirmt in schalldichten Garderoben“, heißt es von Seiten des Senders. „Außerdem sitzt vor jedem Raum ein Bodyguard, damit sich die prominenten Undercover-Sänger nicht auf dem Gang begegnen.“ Und: Nur wenige Mitarbeiter dürfen überhaupt in den Garderoben-Bereich der Show. Auch sonst gibt es viele strenge Regeln für alle Teilnehmenden. Und all das kostet! „Wir haben noch nie so viel Geld in ein Geheimhaltungskonzept einer Show investiert“, sagt Sender-Chef Daniel Rosemann.

Hinter den Kulissen von „The Masked Singer“: Maskenbauerin Marianna Meinl arbeitet am Kostüm der Chilischote. Foto: Pro.7/Lisa Haendke

Die Masken bei „Masked Singer“: Tontechniker werden zu Kostümbildnern

Die riesigen Kostüme entstehen in den Werkstätten von Kostümbildnerin Alexandra Brandner und Maskenbauerin Marianne Meinl – mit ihrer Arbeit heimsten die beiden Frauen sogar einen Deutschen Fernsehpreis ein. „Wir sind Möglichmacher und setzen um, was uns vorgegeben wird“, sagte Meinl schon in Staffel vier. Damit das klappt, sind aber auch die Tontechniker am Prozess beteiligt! Pro7 dazu: „Die Experten wissen genau, was am und im Kostüm vorhanden sein muss, damit die Zuschauer die Stimmen der Promis perfekt hören können.“

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In der fünften Staffel wird das sogar noch wichtiger. Denn: „Das größte Novum sind dieses Mal wahrscheinlich die Konstruktionen“, erklärt Alexandra Brandner. „Die Masken sind inzwischen so ausgefallen, dass wir wirklich weit weg sind vom menschlichen Körper. Es sind noch nie dagewesene Figuren dabei, die wirklich einzigartig sind.“ Marianne Meinl ergänzt: „Eigentlich sind es inzwischen tragbare Bühnenbilder, so komplex sind diese Konstruktionen!“

Mops, Chilischote und Hammerhai: Die Kostüme brechen alle Rekorde

Dass die Kostüme nicht von der Stange sind, dürfte jedem TV-Zuschauer klar sein. Wie aufwendig sie gestaltet sind, verrät ein Überblick auf der Website der Show. Hier ist für jedes Kostüm die Anzahl der Arbeitsstunden angegeben – beim stilvollen Stinktier sind es etwa 500 Arbeitsstunden, bei der feuerroten Chilischote sogar 800 Stunden, beim Phönix sind es sogar stolze 1100 Stunden!

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Für den Mops wurden 48 Meter Fell in Falten genäht, um den knautschigen Look zu erzeugen. Und: Der Hammerhai (Aufwand: Etwa 600 Stunden) besticht vor allem durch den gigantisch großen Kopf, der immerhin einen Umfang von drei Metern hat. Meinl dazu: „Das war wirklich ein Kampf gegen die Physik. Durch die überdimensionale Größe mussten wir lange tüfteln, wie man den am besten austariert.“ Im Durchschnitt kostet die Herstellung eines Kostüms rund 15.000 Euro. Übrigens: Laut Sender ist die Herstellung der Bühnen-Kleider zu 90 Prozent Handarbeit!

Unter anderem bei „The Masked Singer“ dabei: Die Chilischote, der Mops und der Hammerhai. TV-Star Matthias Opdenhövel moderiert die Show. Foto: PRo.7/Benjamin Kis

Geschichte von „Masked Singer“: Ursprünglich waren die Masken aus Papier

Der Masken-Spaß kommt natürlich aus dem asiatischen Raum. Genauer gesagt: aus Südkorea. Die Premiere wurde hier schon im Jahr 2015 gefeiert, der klangvolle Name der Show lautete „Mystery Eumakshow Bongmyeongawang“. Da ist „The Masked Singer“ schon etwas leichter auszusprechen, oder? Übrigens: In der Original-Show trugen die Sänger, die auftraten, Masken aus Papier.

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Erst die Amerikaner führten später die aufwendigen Kostüme und die Indizien-Videos ein. In den Jahren danach entwickelte sich das Konzept zum weltweiten Erfolg. Sogar Peru, Myanmar und Estland haben Ableger. In Deutschland lief die erste Staffel vom 27. Juni bis zum 1. August 2019 – und sie schlug ein wie eine Bombe. Das Finale erreichte mit 4,34 Millionen Zuschauern die bis dahin höchste jemals gemessene Einschaltquote einer Pro7-Show.