Andrea Sawatzki wurde bei „The Masked Singer“ als Axolotl enttarnt. Hier ist sie im Gespräch mit Moderator Matthias Opdenhövel. Foto: ProSieben/Willi Weber

Berlin/Köln Sie ist bekannt als Tatort-Kommissarin, aus „Polizeiruf 110“ – und verkörperte zahlreiche andere Rollen, doch DIESE war nicht nur eine ihrer lustigsten, sondern auch eine der schwersten! Am Wochenende wurde die Berliner Schauspielerin Andrea Sawatzki bei „The Masked Singer“ enthüllt. Über Wochen war sie für die schräge Gesangsshow in die Rolle des Axolotl geschlüpft, hatte dem Schwanzlurch Leben eingehaucht. Im Halbfinale war Schluss, die Maske fiel. KURIER sprach mit Sawatzki über die Show und die besondere Rolle.

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„The Masked Singer“: Am Wochenende wurde das Axolotl enttarnt

Über Wochen unterhielt das Axolotl die Zuschauer mit schrägem Gesang und mit viel Comedy. Doch am Sonnabend flog das Glitzer-Tierchen aus der Show, die Maske fiel – und darunter steckte Sawatzki. Als der KURIER sie am Sonntagmorgen erreicht, ist sie traurig und fröhlich zugleich. „Ich hatte noch zwei sehr schöne Songs im Repertoire, die ich gern gesungen hätte“, sagt die 58-Jährige. „Aber zugleich bin ich froh, als Nicht-Sängerin überhaupt ins Halbfinale gekommen zu sein.“

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Bei „The Masked Singer“ stecken Stars in riesigen Kostümen, singen um die Wette – Zuschauer und ein prominentes Rateteam müssen die Identitäten der Teilnehmer ausknobeln. Warum wollte die Berlinerin da mitmischen? „Ich fand die Herausforderung spannend, mich unter so einem Kostüm zu verstecken und nicht erkannt zu werden“, sagt sie. „Und diesem riesigen Kostüm einen Charakter und Eigenarten zu geben.“

„The Masked Singer“: Darum war das Axolotl keine leichte Rolle

Denn das war nicht leicht: Das Ganzkörper-Outfit sei mit Schaumstoff gepolstert. „Es ist unglaublich heiß darunter“, sagt Sawatzki. Zwar steckte ein Mini-Ventilator im Kopf, doch der war nicht immer hilfreich, habe immer wieder das Gesicht verfehlt. Hinzu kommt: „Man ist beinahe bewegungsunfähig“, verrät sie. Daraus ein wildes, ungestümes Zauber-Wesen machen? Eine echte Herausforderung! Und: „Normalerweise bin ich daran gewöhnt, als Schauspielerin das Gesicht einzusetzen. Deshalb war das Axolotl schon eine meiner schwersten Rollen – zumindest eine sehr körperliche, anstrengende.“

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Besonders wichtig für die Stars bei „The Masked Singer“: Geheimhaltung. „Mein Mann wusste Bescheid, er hat mitgefiebert – und ist jetzt auch froh, dass ich wieder nach Hause komme“, verrät sie. „Ansonsten habe ich mich über die Zeit sehr abgeschottet.“ Hinzu kam: Erst recht spät tippten Zuschauer und Rateteam auf Sawatzki. Die meisten glaubten bis zum Schluss, dass Komikerin Anke Engelke oder ihre Kollegin Martina Hill im Kostüm stecken. Sawatzki: „Ich habe die Spekulationen verfolgt – und mich gefreut. Denn das sind zwei Frauen, die ich sehr schätze!“

Andrea Sawatzki spielte das Axolotl, wurde am Sonnabend enttarnt. Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Mit der Gesangskarriere wird es nach dem Auftritt bei „The Masked Singer“ aber trotzdem nichts. Sawatzki will sich weiter der Schauspielerei widmen, In der kommenden Zeit erscheinen mehrere neue Filme, am 6. Dezember etwa ein neues Abenteuer der Familie Bundschuh, „Woanders ist es auch nicht ruhiger“ nach dem gleichnamigen Roman. Und: Es sind einige Filme geplant, unter anderem ein mit Christian Berkel produzierter TV-Film zum Thema Selbstmord im Alter.

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Aus den vergangenen Wochen nehme sie trotz der eher schrägen Rolle etwas mit. „Im Grunde genommen hat sich bewahrheitet, was ich sowieso im Herzen weiß“, sagt Sawatzki. „Dass man für jede Rolle sein Herzblut geben muss. In jede Figur, die man spielt, muss man sich selbst verlieben – und das ist mir wieder passiert.“

„The Masked Singer“: DIESE vier Stars sind jetzt noch im Rennen

Á propos verlieben: Als Axolotl flirtete sie in den Shows recht viel mit den Rateteam-Mitgliedern, steckte Schauspieler Thore Schölermann, TV-Star Steven Gätjen und Entertainer Joko Winterscheidt Liebesbriefe zu. Was sagt ihr Mann dazu, Schauspieler Christian Berkel? „Er sieht das entspannt“, sagt sie und lacht.

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Neben Sawatzki wurde am Wochenende auch eine weitere Figur enthüllt: der Teddybär. Darunter steckte Pro.7-Moderatorin Annemarie Carpendale. Im Rennen sind nun noch vier „Masked Singer“: Das Müll-Monster „Mülli Müller“, der knautschige Mops, die Heldin im Kämpfer-Outfit und die Raupe „Resi“. Das Finale von „The Masked Singer“ läuft am Sonnabend um 20.15 Uhr auf Pro.7.