Marianna Meinl kümmert sich um die Chilischote - nur eines der bunten Kostüme in der fünften Staffel von „The Masked Singer“. Links: Moderator Matthias Opdenhövel mit Chilischote, Mops und Hammerhai. Fotos: Pro.7/Benjamin Kis, Lisa Haendke

Am Sonntag wird Halloween gefeiert, die gruseligste Nacht des Jahres – doch schon am Abend zuvor steht das Verkleiden bei ganz vielen Menschen hoch im Kurs. Denn dann läuft „The Masked Singer“ im TV – und bisher unbekannte Promis schlüpfen wieder in ihre putzigen Kostüme, um gegeneinander zu singen. Hinter den ausgefallenen Masken stecken die Kostüm- und Maskenbauerinnen Alexandra Brandner und Marianne Meinl – hier geben sie einen Tipp, mit dem sich jeder ganz leicht für Halloween in Schale schmeißen kann.

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Denn: Es gibt Kostüme, die am Halloweenabend auf keinen Fall fehlen dürfe – laut Brandner und Meinl etwa Geist und Mumie. Und die sind schon mit einfachen Mitteln herzustellen. „Ihr könnt einerseits Mullbinden oder alte Bettlaken verwenden“, erklären die Profi-Bastler in einem Interview mit Pro.7. „Möglich ist es aber auch, künstliches Blut aus roter Beete und Stärke herzustellen. Dafür muss man den Saft der roten Beete und die Stärke aufkochen.“

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„The Masked Singer“: Jetzt plaudern die Bastler aus dem Nähkästchen

Bei „The Masked Singer“ sind die Kostüme natürlich etwas aufwändiger gestaltet – Hunderte Arbeitsstunden stecken in Axolotl, Heldin, Stinktier und Müll-Monster „Mülli Müller“. Hallloween sei da eher keine Inspiration. „Wir versuchen die Entwürfe möglichst interessant zu machen. Marianne gibt den eher toten Gesichtern einen lebendigen Ausdruck. In jeder Staffel nehmen wir dazu neue Materialien, um die Kostüme immer anders zu gestalten.“

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Sie geben auch einen kleinen Blick in ihre Arbeit. Die Entwürfe kommen von einer Designerin. „Nachdem die Entwürfe kommen, werden sämtliche Materialien ausgesucht. Dann wird im Team besprochen, wie die Kostüme am besten umgesetzt werden können“, erklären sie. „Anschließend sprechen wir über die Konstruktionsbauten. Nun treten unsere Spezialisten auf den Plan. Das sind beispielsweise Propmaker, Kostümschneider, Maskenbauer oder Spezialisten für Elektronik.“

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Die Heldin überzeugte bei „The Masked Singer“ mit einer mystischen Performance. Foto: Pro.7/Willi Weber

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„The Masked Singer“: So viel Arbeit steckt in den Mega-Kostümen!

In der aktuellen Staffel von „The Masked Singer“ gehören der Phönix (HIER gibt es alle Infos zum Kostüm) und die Heldin (DIESE Sängerin steckt darunter) zu den aufwändigsten Kostümen. Für den Phönix wurden 1100 Arbeitsstunden gebraucht, weil 5000 Federn und 4000 lodernde Flammen von Hand ausgeschnitten wurden. Die Heldin besticht unter anderem durch 600 Zöpfe, die in 150 Arbeitsstunden geflochten wurden – die Arbeit an der Maske dauerte 700 Stunden.

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