Marianna Meinl kümmert sich um die Chilischote - nur eines der bunten Kostüme in der fünften Staffel von The Masked Singer. Links: Moderator Matthias Opdenhövel mit Chilischote, Mops und Hammerhai. Fotos: Pro.7/Benjamin Kis, Lisa Haendke

Die Show „The Masked Singer“ ist seit Jahren auch in Deutschland ein echtes Phänomen, beschert Pro.7 Traumquoten. Nun geht die fünfte Staffel an den Start – und obwohl es darum geht, die Promis in den Kostümen zu erraten, verstecken sich die eigentlichen Stars der Show nicht unter den Masken, sondern hinter den Kulissen! Marianna Meinl und Alexandra Brandner bauen die Wahnsinns-Kostüme. Ob Mops, Chilischote oder Hammerhai: Hier geben Sie Einblicke in ihre beeindruckende Arbeit für „The Masked Singer“.

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Natürlich sind Brandner und Meinl nicht allein für die Kostüme verantwortlich: Die Vorlagen stammen von US-Designerin Marina Toybina, die traumhaften Bühnen-Gewänder, in denen sich die Promis in der Show verstecken, entstehen in Zusammenarbeit mit einem 15-Köpfigen Team.

Die Kostüme von „The Masked Singer“ entstehen in Handarbeit

Anders wäre es wohl auch gar nicht möglich: In jeder einzelnen Maskerade stecken Hunderte Arbeitsstunden! 500 sind es etwa beim Stinktier, das mit pfiffiger Frisur und haariger Mähne überzeugt. Und der Hammerhai, der sogar Schnorchel trägt, fraß 600 Stunden.

Dieser Hammerhai steht bei „The Masked Singer“ auf der Bühne. Foto: ProSieben/Benjamin Kis

Noch sind nicht alle Kostüme enthüllt, aber die Fans dürfen sich freuen. „Ich finde, wir haben dieses Mal eine wunderbare Mischung an Charakteren. Während in der letzten Staffel viele Masken sehr niedlich waren, sind sie dieses Mal viel spektakulärer. Unser Ziel war es, einen richtigen Wow-Faktor zu erschaffen“, sagt Masken-Bauerin Meinl.

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Und Brandner ergänzt: „Das größte Novum sind dieses Mal wahrscheinlich die Konstruktionen. Die Masken sind inzwischen so ausgefallen, dass wir wirklich weit weg sind vom menschlichen Körper. Es sind noch nie dagewesene Figuren dabei, die wirklich einzigartig sind.“

500 Arbeitsstunden stecken in diesem extravaganten Stinktier-Kostüm für „The Masked Singer“. Foto: Pro.7/Benjamin Kis

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Eigentlich handele es sich dabei fast schon um tragbare Bühnenbilder. „In dieser Staffel haben wir besonders viel Zeit in den Konstruktionsbau investiert. Die Kostüme sind riesig und dürfen nicht ihre Form verlieren, wenn auf der Bühne performt wird“, sagt Brandner. „Deshalb arbeiten wir mit ausgeklügelten Unterkonstruktionen, oft aus Kunststoffstäben, die das Kostüm in Form halten.“

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An ihre Arbeit haben die beiden auch nach mehreren Jahren einen ganz besonderen Anspruch. „Wir wollen natürlich nicht jedes Jahr die gleichen Stoffe benutzen. Alexandra sucht dann immer nach Materialien, die man vorher noch nie gesehen hat“, sagt Meinl.

„Die Stoffe sind für uns extrem wichtig, weil sie einen Großteil der Optik des Kostüms ausmachen. Da steckt wahnsinnig viel Recherchearbeit dahinter, immer wieder etwas Neues zu finden.“

Alexandra Brrandner ist als Kostümbildnerin für die irren Bühnen-Gewänder bei „The Masked Singer“ verantwortlich. Foto: Pro.7/Lisa Haendke

Und das zieht oft weitere Arbeitsschritte nach sich. Denn nicht immer ist der perfekte Stoff beispielsweise auch in der richtigen Farbe zu haben. Brandner: „Wenn wir einen schönen Stoff gefunden haben, färben wir ihn deshalb oft in der Farbe ein, die wir gerade für das Kostüm brauchen. Das ist zwar mit großem Zeitaufwand verbunden, aber dafür ist das Ergebnis genau so wie wir es uns vorstellen.“

Bis ein „Masked Singer“-Kostüm perfekt ist, vergehen Hunderte Stunden

In jedem Fall dauert es lange, bis ein Kostüm fertiggestellt ist – denn die Kostüm- und Masken-Experten sind echte Perfektionisten! „Wir sind nicht zufrieden bis das Kostüm und die Maske wirklich perfekt sind“, sagt Meinl. „Und selbst dann werden immer noch ein paar Kleinigkeiten ausgebessert und ein paar Glitzersteine ergänzt.“

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Bei allem bleibt aber die spannende Frage: Welche Stars verstecken sich unter den Kostümen? Das können die TV-Zuschauer immer am Sonnabend auf Pro.7 sehen.