Links: Matthias Opdenhövel moderiert „The Masked Singer“, drei Kostüme wurden bereits enthüllt. Nun gibt es ausgerechnet um den süßen Mops, der sogar Liebespfeile verschießt, Ärger. Fotos: ProSieben/Benjamin Kis

Noch zwei Wochen bis zum Start der neuen Staffel von „The Masked Singer“ – und schon jetzt gibt es um die bisher veröffentlichten Kostüme Differenzen, die es in der Vergangenheit noch nie gab. Denn: Zu den Figuren, die vom Sender bisher vorgestellt wurden, gehört ein eigentlich niedlicher Mops mit großen Kulleraugen, der Liebespfeile verschießt. Und ausgerechnet dieses Kostüm hat Gegner – sie werfen dem Sender vor, damit indirekt Qualzucht der Hunde zu unterstützen!

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Erst vor ein paar Tagen zeigte Pro.7 erstmals Bilder des putzigen Mops-Kostüms (ebenfalls dabei bisher: die Chilischote und der Hammerhai), sofort gingen die ersten Spekulationen los, welche Stars wohl im Mops-Kostüm stecken. Doch nun bringt das Kostüm ganz andere Diskussionsgrundlagen mit sich! Auf Instagram gibt es mehrere Kommentare, die die Zucht solcher Hunderassen anprangern – und dem Sender vorwerfen, mit dem Kostüm dazu beizutragen.

Der Mops bei „The Masked Singer“: Im Netz wird über das Kostüm gestritten

Die Debatte beginnt mit dem Kommentar einer Nutzerin auf Instagram. „Schade, dass ihr euch dieser quälenden Niedlichkeit für Einschaltquoten hergebt“, schreibt sie. „Ich hatte gerade von einem Sender, der für Infotainment wirbt, weitaus mehr erwartet!“ Ein anderer kritisiert: „Natürlich gibt es auch andere Qualzuchtrassen, aber der Mops wird besonders oft in der Werbung benutzt.“

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Die allermeisten Möpse hätten aufgrund der Züchtung gesundheitliche Probleme wie Atemwegsverengungen. „Weil sie als Moderasse in eine völlig falsche Richtung gezüchtet wurde. Dass sie nach wie vor so viel in der Werbung zu sehen sind und jetzt auch bei so einer populären Fernsehsendung, ist definitiv ein Problem. Das kann man dann auch mal kritisieren.“

In einem Kommentar heißt es: „Ich habe selbst einen Hund mit Atemproblemen, die man so auf den ersten Blick nicht sieht, ich wollte es auch nicht sehen. Das nennt man kognitive Dissonanz. Ich wünsche euch von Herzen, dass […] kein Mops dieser Erde normal atmen kann.“

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Es sei bewundernswert, wie toll und liebevoll die Hunde sind, „obwohl sie so von uns kaputtgezüchtet wurden. Das Problem bei diesen Rassen in solchen Sendungen ist einfach, dass so vermittelt wird, dass diese Optik normal ist.“

Matthias Opdenhövel und der Leopard in der vierten Staffel von „The Masked Singer“. ProSieben/Willi Weber

Nutzer werfen „The Masked Singer“ vor, Qualzucht zu romantisieren

Eine Nutzerin schreibt: „Romantisieren wir weiterhin Tiere, die überzüchtet sind und nicht richtig atmen können. Möpse sind Qualzuchten! Klärt lieber darüber auf, anstatt dazu aufzufordern, sowas süß zu finden.“

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Doch es gibt auch Gegenkommentare. „Ich kann das nicht mehr hören geschweige denn lesen. Erstens ist es nur ein Kostüm und zweitens sind nicht alle Möpse Qualzuchten. Sucht euch doch mal andere Hobbys, als ständig im Netz herumzunölen“, schreibt eine Nutzerin, offenbar selbst Mops-Mama. Und eine bemerkt augenzwinkernd in Richtung der ersten Kommentatorin: „Nur zur Beruhigung: dies ist kein echter Hund.“

Auch dieser Hammerhai steht bei „The Masked Singer“ auf der Bühne. Foto: ProSieben/Benjamin Kis

„The Masked Singer“: Der Mops tritt am 16. Oktober zum ersten Mal auf

Bleibt nur zu hoffen, dass der Promi unter dem Kostüm richtig atmen kann… Wer es wohl ist? Das erfahren die Zuschauer erst ab dem 16. Oktober. Dann läuft „The Masked Singer“ jeden Sonnabend um 20.15 Uhr.

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Schon jetzt steht aber fest: Im Mopskostüm steckt ganz viel Liebe. 48 Meter Fell wurden für das Kostüm verarbeitet und in Falten genäht, 18 Zentimeter Durchmesser haben die zutraulichen Kulleraugen. Im Kostüm stecken 600 Arbeitsstunden.