Die Influencerin Laura Müller hat ihren Manager Markus Krampe verloren. Foto: imago-images/Christoph Hardt

Es war die Frage, die sich alle Fans und kritischen Beobachter stellten, nachdem Markus Krampe die Zusammenarbeit mit dem, in Verschwörungsideologien abgerutschten, Michael Wendler beendete: Was passiert mit Laura Müller? Nun gab Krampe die Antwort. Auch hier sieht er keine Grundlage für eine Zusammenarbeit mehr.

Am Sonntagabend postete er ein Statement, in dem er bedauert, die Zusammenarbeit mit der 20-jährigen Influencerin zu beenden, sich aber zu der Entscheidung gezwungen sieht, da Laura nie klar Position zu Michael Wendlers verschwörungsideologischen und inzwischen auch immer öfter antisemitischen Postings oder Aussagen bezog. Ihr einziges Statement zu diesem Thema erfolgte Mitte Oktober, als sie verkündete: In Sachen Corona sei sie „neutral wie die Schweiz“.

Seither versucht die 20-Jährige genau dieses Bild von sich abzugeben. Sie backt Kekse, schaut Weihnachtsfilme und isst Braten. Dabei verlinkt sie fleißig ihre Stieftochter Adeline - und lässt ihren Ehemann komplett außenvor. Doch das reichte Krampe offenbar nicht, um weiter mit ihr zusammenzuarbeiten und sie vermarkten zu können.

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Persönlich, so schreibt es Krampe, rechne er es ihr hoch an, dass sie in der „jetzigen Zeit an der Seite ihre Ehemanns steht“, hätte sich aber eben dennoch eine klarere Distanzierung von den Aussagen gewünscht. Wie es mit Laura nun weitergeht, ist unklar. Bereits nachdem Michael Wendler erstmals Verschwörungstheorien verbreitete, hat sie viele Werbedeals verloren.