Diese nackten Porzellan- Tänzerinnen hat Maren Gilzer nun versteigert. Foto: rbb

Vor über 30 Jahren drehte sie kräftig an der Buchstabenwand beim „Glücksrad“ von Sat.1. Später zeigte sich Maren Gilzer (60) als liebevolle Krankenschwester in der ARD-Serie „In aller Freundschaft“, spielte in TV-Krimis mit und wurde 2015 sogar RTL-Dschungelkönigin. Doch von ihrer großen privaten Leidenschaft wusste bisher niemand: Die Berliner Schauspielerin steht auf nackte Tänzerinnen!

Das erotische Geheimnis der Glücksfee: Maren Gilzer lüftet es nun in einer Folge der TV-Auktions-Doku „Schätzen, bieten, bangen“, die heute, um 21 Uhr, im RBB-Fernsehen läuft.

Das TV-Team hatte dafür Maren Gilzer in ihrer Spandauer Wohnung besucht. Und tatsächlich: Die Regale im Wohnzimmer sind voll mit nackten Tänzerinnen. Sogar im Keller bewahrt sie einige dieser „Damen“ in Kisten auf.

Maren Gilzer in der Doku „Schätzen, bangen, bieten“. Foto: rbb

Ganz klar: Die Nackttänzerinnen sind alles Porzellanfiguren, die aus den 20er-Jahren stammen. Und sie sind die Sammelleidenschaft von Maren Gilzer. Als sie beim „Glücksrad“ war, fing der TV-Star damit an. Auf dem Flohmarkt an der Straße des 17. Juni kaufte Gilzer  ihre erste Figur – eine Badende in Porzellan. Nur ein paar Mark zahlte sie damals dafür. Und es wurden immer mehr Erotik-Damen. Etwa 28 Figuren präsentiert sie dem TV-Team.

Wegen ihrer ungewöhnlichen Sammlerleidenschaft musste sich die Glücksfee sogar schon Fragen über ihre sexuelle Orientierung stellen lassen, verrät Gilzer. „Einige Herren haben mich beim Besuch in meiner Wohnung gefragt: „Bist du ganz sicher, dass du nicht eher auf Frauen stehst?“, sagt sie.

In der Tat achtet sie beispielsweise am Strand eher auf Frauen als auf Männer.  „Frauen sind abwechslungsreicher. Da gibt es viel mehr zu beobachten. Aber ansonsten bin ich voll hetero!“, sagt Gilzer und lacht.

Einen Teil ihrer erotischen Tänzerinnen ließ Gilzer nun in der RBB-Auktionsshow versteigern. Grund: Ihr Mann Harry Kuhlmann fand die Figuren kitschig. Als Gegenleistung musste er seine „Tim und Struppi“-Sammlung in den Flur der Wohnung verbannen.

Was das Ehepaar nicht ahnte: Die Tänzerinnen von Glücksfee Maren Gilzer sind echt wertvoll und offenbar bei anderen Liebhabern solcher Figuren ein sehr gefragtes Objekt der Begierde. Die Auktion der barbusigen Porzellandamen-Sammlung brachte der Schauspielerin  2500 Euro ein.