Schauspielerin Marcia Cross bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung zum Thema Krebs, 2016.  Foto: imago images/UPI Photo

„Die Folgen der Behandlung sind echt krass“. Zum ersten Mal spricht Marcia Cross über die schmerzhaften Nebenwirkungen ihres Kampfs gegen Analkrebs, der bei ihr seit zwei Jahren in Remission ist. Die Seriendarstellerin („Desperate Housewives“) wurde im November 2017 mit dem Leiden diagnostiziert und musste sich 28 Bestrahlungen und zwei Wochen Chemotherapie unterziehen.

Dem Magazin „Coping“ verriet sie: „Ich war so froh, dass ich mich auf der Webseite der ‚Anal Cancer Foundation‘ mit anderen Patienten unterhalten habe. Sie haben mir brutal ehrlich erzählt, auf welche Nebenwirkungen ich mich einstellen muss.“ Nach der ersten Runde Chemotherapie hatte sich die 58-Jährige noch gut gefühlt. Bis sie einen starken Stich in der Lippe verspürte, der nicht mehr verschwand. Cross weiter: „Er kam von der Chemo und die Schmerzen waren nicht auszuhalten. Ich habe auf die harte Tour gelernt, dass ich mir proaktiv hätte Medikamente und Mundspülungen besorgen sollen. Denn plötzlich war ich mittendrin. Magenprobleme, offene Stellen im Mund und all die anderen furchtbaren Dinge, die durch Chemo ausgelöst werden. Es war kein Fun!“

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Cross schätzt sich „sehr sehr glücklich“, dass ihr Körper nach ein paar Monaten wieder normal funktionierte. Sie muss alle drei Monate zur Untersuchung beim Gastroenterologen, um zu testen, ob der Krebs zurückgekommen ist. Durch die Erkrankung hat Cross auch ihre Ernährung und ihr Leben umgestellt: „Ich passe sehr auf, was ich esse und pflege meine Gesundheit.“

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Die schockierende Diagnose Afterkrebs hielt Cross zunächst geheim. Sie erklärt: „Ich hatte kein Interesse daran, Promisprecher für Analkrebs zu werden. Ich wollte einfach mit meiner Karriere und meinem Leben weitermachen. Doch während der Behandlung habe ich von vielen Leuten gelesen, die sich wegen ihrer Diagnose schämen und sie verschweigen.“ Weshalb sie beschloss, mit ihrem Kampf in die Öffentlichkeit zu treten. Sie findet es albern, dass ihre Krebsart stigmatisiert wird: „Es ist so dumm, weil wir alle einen Anus haben. Die fünf Zentimeter machen unsere Leben lebenswert und es gibt nichts, wofür man sich schämen muss!“