Rapperin Ikkimel (29) polarisiert mit ihren Songs. Sie rappt gegen Männer, will sie unterwerfen und die Frau auf das Podest stellen. Ihre Texte sind heftig, voller obszöner Kraftausdrücke und sehr sexualisiert. Genau das stößt Rapper Manuellsen (47) buchstäblich übel auf.
Manuellsen findet Ikkimel „ekelhaft“
Im Podcast „Take me Späti“ mit Sara Arslan kommt Manuellsen auf Ikkimel zu sprechen. Er findet, dass gerade in der Musik die Frauen mittlerweile schlimmer geworden sind als die Männer. Er sagt: „Wenn ich Ikkimel angucke, kriege ich das kalte Kotzen.“
„Warum?“, will Sara wissen und fragt weiter: „Was magst du an Ikkimel nicht? Meine Queen Mother.“ Manuellsen reagiert angewidert: „Sie ist ekelhaft, disgusting.“ Was er damit meinen könnte: Ikkimel tritt häufig halb nackt auf, holt sich Zuschauer auf die Bühne, verkleidet sie als Hund und steckt sie in einen Käfig.
Dazu rappt sie Zeilen wie: „Schnauze halten, Leine an, Schatz, jetzt sind die Weiber dran. Hör aufs Frauchen, bau mal einen, meine Nägel sind zu lang. Ab in’ Zwinger, noch ’ne Runde, weil du warst ein böser Junge.“ Oder: „Ick bin ’ne Granate, sei froh, dass ich dich knechte. Männer sind so peinlich, warum sind nicht alle Ikkimel? Ich brauch ’n Millionär, der mich b**st auf meinem Tigerfell. Hab’s verdient verwöhnt zu werden, brauche keinen Grund. Ein Mann bleibt ein Mann und ein Hund bleibt ein Hund.“
Zu viel für Rapper Manuellsen. Er analysiert ihre Musik und kommt zu dem Fazit: „Wenn ich es musikalisch betrachte, ist sie musikalisch derbe whack. Sie ist songwritingmäßig whack. Für die Welle, die sie macht, sieht sie auf jeden Fall nicht gut genug aus. Und der Inhalt ihrer Texte ist männerverachtend, teils sogar frauenverachtend.“
Internet-User stellen sich hinter Ikkimel
Podcast-Host Sara sieht das Ganze etwas anders, sie scheint Ikkimel zu mögen, will von ihrem Gast wissen: „Findest du nicht, sie könnte als eine Form von neuem Feminismus gesehen werden?“ Seine kurze, aber klare Antwort: „Das ist Schwachsinn.“




