Sylvie Meis ist die neue Moderatorin von „Love Island“. RTLZWEI/Severin Schweiger

Was war das für ein Schock für die „Love Island“-Fans. Im März kündigte Jana Ina Zarrella an, dass sie nicht weiter als Moderatorin für die beliebte Dating-Show zur Verfügung stehen würde. Lange ließen sich Sender und Produktion Zeit mit der Besetzung der Nachfolge, ehe sie vor einigen Wochen Sylvie Meis als neue Chefin in der „Love Island“-Villa bekannt gaben. Und die Fans können sich sicher sein: Die neue Moderatorin ist eine von ihnen!

Sylvie Meis ist seit vielen Jahren „Love Island“-Fan

„Ich bin schon ganz, ganz lange Fan von ‚Love Island‘. Schon bevor das nach Deutschland gekommen ist“, sagte Sylvie Meis dem KURIER im Interview. Als die Show dann hierzulande 2017 das erste Mal ausgestrahlt wurde und Reality-Stars wie Mike Heiter oder Stephi Schmitz hervorbrachte, habe sich die Niederländerin sehr gefreut. „Jana Ina hat das hervorragend gemacht, so charming. Und ich bin natürlich stolz, die Nachfolgerin sein zu dürfen.“

Lesen Sie auch: „Love Island“: Jetzt zeigt RTL2 die ersten Singles der sechsten Staffel – zwei von ihnen sind schon bekannt >>

Um Sylvie Meis auch einen guten Start zu geben, haben sich die „Love Island“-Macher eine besondere Kampagne ausgedacht: Als „Love Guard“ im roten „Baywatch“-Badeanzug sammelt Sylvie Meis heiße Singles ein und bringt sie zum Pool of Love. „Es ist eine sehr, sehr große Ehre. Die Rolle passt zu mir“, sagt Sylvie Meis dem KURIER und will dann doch lieber über die Show statt über sich selbst sprechen.

Im roten „Baywatch“-Badeanzug trat Sylvie Meis als Love Guard in der neuen „Love Island“-Kampagne auf. RTLZWEI/Severin Schweiger

Sylvie Meis: „Love Island“ ist das Original

Denn „Love Island“ sei das internationale Top-Format in Sachen Dating-Show. „Es ist das Original, bei dem wirklich hotte, gut aussehende Singles mit offenen Herzen teilnehmen“, sagt die neue Moderatorin. „Es sind Singles, die wirklich bereit sind, sich in der Villa zu verlieben.“

Das sei es doch, wonach sich alle Menschen sehnen. „Wir wollen uns verlieben, Liebe erfahren, eine Beziehung finden“, erklärt Sylvie Meis. „Und diesem Prozess zuzuschauen – und allen Dramen, die darum passieren – ist wunderschön und vor allem spannend.“ Dabei gehöre natürlich auch zum Reality-TV, dass es Intrigen und Drama gebe. Das sei ganz normal, wenn vielleicht unvorhergesehene Dinge passieren, Granaten in die Villa kommen. „Aber im Grunde ist es das Verlieben“, sagt Sylvie Meis.

„Love Island“-Moderatorin Sylvie Meis: Werde vor dem Fernseher mitfiebern

Neben ihrer Rolle als Moderatorin will Sylvie Meis übrigens auch weiter „Love Island“-Fan sein. „Ich werde genauso wie die Zuschauer vor dem Fernseher mitfiebern, mithoffen“, weiß die 43-Jährige schon jetzt. „Und natürlich werde ich mitleiden, wenn sich ein Mädchen richtig in ihr Couple verliebt hat und der einfach zur nächsten Granate geht.“

Das sei eben das Leben, auch sie habe das schon erlebt. „Ich hab mich auch schon schnell verliebt, aber auch schnell wieder entliebt. Und das kann passieren und das ist spannend.“ In solchen Momenten will sie aber auch versuchen, als Moderatorin emotional für die Kandidaten da zu sein.

Sylvie Meis folgt bei „Love Island“ auf Jana Ina Zarrella. Hier trafen sich die beiden im Jahr 2014 bei einer Veranstaltung im Vorfeld der Fußball-WM 2014 in Berlin. Imago/Tinkeres

Sylvie Meis: Die „Love Island“-Kandidaten sind hot, hübsch und spannend

Man hat den Eindruck, Sylvie Meis könnte Stunden lang von „Love Island“ schwärmen. Vom Konzept, der neuen Villa, die sie selbst zwar noch nicht gesehen, von der sie aber nur Gutes gehört hat. Von den neuen Kandidaten, die sie kurz vor dem KURIER-Interview erstmals auf einem Foto begutachten konnte und die sie als „hot, hübsch und spannend“ beschreibt. Und auch vom coronabedingten Hygiene-Konzept, das selbst eine erfahrene Moderatorin wie Sylvie Meis zu beeindrucken weiß.

Nur für sie selbst wäre die Teilnahme an einer Dating-Show eher nichts – und das hat zwei Gründe: Zum einen ist sie seit knapp einem Jahr mit dem Künstler Niclas Castello verheiratet und zum anderen komme sie schlicht „aus einer anderen Generation“, wie die 43-Jährige sagt. „Ich bin nicht mit der Möglichkeit aufgewachsen, in eine Datingshow zu gehen. Von daher ist das schwierig für mich zu beantworten.“

Lesen Sie auch: Oliver Pocher ätzt gegen Spendenaufruf für Frauen in Afghanistan – erneute Attacke auf Influencerin >>

Das Tolle an „Love Island“ sei aber, dass das Kennenlernen anders als bei Dating-Apps gleich mit Augenkontakt stattfindet. „Das ist so wichtig beim Kennenlernen. Da spürt man erst richtig, ob die Chemie stimmt“, sagt sie und lässt keinen Zweifel daran, dass die Chemie zwischen ihr und der Show auf jeden Fall stimmt.