Chiara Antonella war im September 2020 bei Love Island. RTL2/Magdalena Possert

Es ist ein Thema, dass die fränkische Reality-TV-Teilnehmerin Chiara Antonella immer wieder auf Instagram anspricht: Sexuelle Belästigung, Stalking und Co. Gerade erst war es wieder zu einem Fall bekommen: Die Influencerin kam vor einigen Tagen mit dem Zug in Berlin an, um die Fashion Week zu besuchen. Am Bahnhof wurde sie von einem übergriffigen Mann angequatscht, als sie den Vorfall öffentlich machte, gaben ihr andere Männer die Schuld dafür. Diese Täter-Opfer-Umkehr war für  Chiara ein Anlass, ihren Followern eine Geschichte über Stalking zu erzählen.

Ex-„Love Island“-Kandidatin Chiara berichtet von Stalking

Den Stalker habe sie vor ihrer „Love Island“-Zeit gehabt. Angefangen habe es mit „ein paar komischen E-Mails“, die Chiara Antonella bekommen habe. Doch ein Tag habe sich genau in ihr Gehirn eingebrannt: „Ich war im Fitness-Studio und habe Bizeps-Curls gemacht und dann krieg ich eine E-Mail, in der drinsteht: Du solltest deine Arme nicht so viel trainieren, du willst doch nicht zu maskulin werden.“

Ein echter Schock, denn offenbar befand sich der Stalker zu dem Zeitpunkt ebenfalls in dem Fitnessstudio und konnte sehen, was die Fränkin gerade trainierte. „Da hab ich dann Angst bekommen“, schilderte Chiara in ihrer Instagram-Story, doch das war noch nicht einmal die Spitze des Eisbergs.

Jetzt auch lesen: Ex-GNTM-Kandidatin Nathalie Volk wieder mit Frank Otto zusammen: DAS steckt hinter dem Liebes-Comeback >>

Immer wieder machte der Stalker deutlich, dass er bestens über Chiara Bescheid wisse, gar wisse, welches Auto ihr gehöre. Dort habe er „Pralinen, Blumen und Kuscheltiere“ abgelegt, was Chiara als „gruselig und unangenehm“ empfand. Also ging sie zur Polizei, doch die Reaktion der Beamten, die Chiara in ihrer Story wiedergibt war eine absolute Frechheit! Die warfen Chiara an den Kopf: „Also ich würde mich mal wieder über ein paar Pralinen und Blumen auf meinem Auto freuen.“

Ex-„Love Island“-Kandidatin Chiara wurde von Polizei nicht ernstgenommen

Dieser Bericht deckt sich mit dem zahlreicher Frauen, die nicht ernst genommen werden, wenn sie mit den Berichten von sexueller Belästigung, Stalking oder gar Vergewaltigung zur Polizei gehen. „Die fanden das witzig!“, sagte Chiara entgeistert. „Natürlich ist mir am Anfang nichts schlimmes passiert, aber diese Menschen bleiben nicht immer nett zu dir.“ Und zahlreiche Berichter von Stalkern, die letztendlich doch gewalttätig werden geben ihr Recht.

Jetzt auch lesen: „Love Island“: DIESE Reality-TV-Kandidatin ist gleich mit zwei Ex-Unionern verwandt! >>

Laut einer älteren Studie aus dem Jahr 2006 wenden 40 Prozent aller Stalker irgendwann Gewalt an. Das ist deutlich zu viel, um sich darüber lustig zu machen.