Chiara Antonella gehörte zu den Lieblingen der vierten Love Island-Staffel: Den Sieg von Paco und Bianca findet sie verdient Fotos: RTL2

Gefühlt hat Love Island gerade erst angefangen, da war es schon wieder vorbei. Nach drei Wochen auf der (Ersatz-)Liebesinsel Teneriffa kürten die Zuschauer Paco Herb und Bianca Balitffy zum Sieger-Couple. Verdient, wie Chiara Antonella, die Stimmungskanone der vierten „Love Island“-Staffel, gegenüber dem KURIER befand.

„Love Island“-Chiara: Paco und Bianca haben verdient gewonnen

„Ich glaube schon, dass die beide es ehrlich meinen“, sagt die Fränkin. „Auch, wenn sie vielleicht noch nicht so weit waren wie andere Paare, waren sie auf jeden Fall süß zusammen.“ Tatsächlich hatten Bianca und Paco erst spät zueinandergefunden. Zunächst hatte sich Bianca komplett auf Adriano eingeschossen, obwohl der nicht so wirklich Interesse zu haben schien. Sie wirkte zumindest für den TV-Zuschauer oft bedrückt und angespannt, doch mit Paco blühte die Ruhrpottlerin wieder auf, machte Witze und knutsche herum.

Das weitere Kennenlernen muss nun abseits der Kameras weitergehen. Denn anders als Staffel 4 war die erste Frühlingsstaffel nur drei Wochen lang. „Ich fand, das ging richtig schnell vorbei“, sagt Chiara. „Dabei lernt man sich in der vierten Woche oft nochmal von einer anderen Seite kennen.“

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Das passierte bei Dennis und Nicole, die von „Tag 1“ vercoupelt waren, schon in Woche drei. Dennis forderte immer wieder Unterhaltungen ein aus denen er dann selbst flüchtete, reagierte immer schnippischer, während sich Nicole immer weiter von ihm zurückzog. Das ganze gipfelte dann mit dem Aus im Halbfinale. Denn anders als zuvor mussten sich die Kandidaten im Halbfinale entscheiden, ob sie mit ihrem Couple ins Finale einziehen wollen. Neben Nicole, die sich gegen Dennis entschied und Amadu, der den Weg mit Julia nicht weitergehen wollte, entschied sich auch Emilia, die oft gehadert hatte, gegen Couple Alex.

Chiara: Emilias Entscheidung gegen Alex war richtig

Die richtige Entscheidung für Ex-Islanderin Chiara. „Es wäre nicht richtig gewesen, wenn die beiden im Finale gewesen wären“, sagt sie und lobt die Konsequenz der Kissingerin. Allerdings hätte sie sich diese schon ein bisschen früher gewünscht. Denn oft blieb der Eindruck Emilia, aber auch andere Kandidaten wie Adriano oder zu Beginn der Staffel Livia würde sich versuchen an einen Verbleib in der „Love Island“-Villa zu klammern. „Ich fand es nicht so schön, dass sich so viele ein Zweck-Couple gesucht hatten“, sagt Chiara mit Blick auf Emila und Adriano oder Livia und Breno. „Klar kann man sich mal sichern, wenn man das Gefühl hat, da kommt noch jemand, aber den Eindruck hatte ich nicht immer.“

Waren einfach nicht reif fürs Finale: Alex und Emilia. Foto:  RTL2

Die Verkündung des Sieges von Bianca und Paco wurde übrigens auch die letzte Amtshandlung von Moderatorin Jana Ina Zarrella bei „Love Island“. Die 44-Jährige will mehr Zeit für ihre Kinder haben. „Verständlich“, sagt Chiara - auch, wenn sie sehr fehlen werde. „Jana Ina gehört einfach zu Love Island. Auch bei uns, als sie ein paar Mal wegen Corona ausgefallen ist, hat sie schon sehr gefehlt.“ Und sie mutmaßt: „Wer auch immer auf sie folgt, wird es ganz schwer haben.“

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Ohnehin wird die nächste „Love Island“-Staffel, die schon im September beginnen soll, mit Spannung erwartet werden. Denn die Frage ist, ob die Produktion den Unterhaltungsfaktor auch bei zwei Staffeln im Jahr hochhalten kann. Auch Chiara hofft, dass „Love Island auf jeden Fall etwas besonderes“ bleibt. Bisher hat das ganz gut geklappt. Das gilt für Ex-Islander genauso wie für eingefleischte Fans.