Marc und Anna wurden zweite bei der vierten Staffel von „Love Island“. Die neue Staffel schauen sie mit ganz anderen Augen.  Fotos: RTL2/Magdalena Possert

Es ist wie am Anfang jeder „Love Island“-Staffel. Die Fans tun sich schwer, sich auf die neuen Kandidaten einzulassen und vermissen noch ihre Lieblinge, aus der Show zuvor. Sie vermissen Chiara, die stets für gute Stimmung sorgte, den Hobbytherapeuten Tim, ja sogar irgendwie den prolligen Politiker-Enkel Henrik mit seiner Fantasie-Sprache – und natürlich Marc Zimmermann und Anna Ifflinger, die nach wenigen Tagen in der „Love Island“-Villa zueinanderfanden und bis heute ein Paar sind. Als Show-Veteranen der vierten Staffel können sie sich aber sehr gut auf die neue Generation einlassen, wie sie dem KURIER verraten.

„Man hat viel mehr mitgefühlt, als in den Staffeln davor“, sagt Anna. „Man weiß einfach wie man sich gefühlt hat.“ Gemeint ist damit vor allem der Einzug in die Villa, der Moment in dem alles neu ist und die Kandidaten plötzlich mit einer ganz neuen Situation konfrontiert sind. Sowohl Marc und Anna, wie auch den jetzigen Kandidaten war die Anspannung anzumerken. „Du stehst da komplett nichtsahnend in einer Villa, die du nur aus dem Fernsehen kennst, mit Jana Ina (der Moderatorin, d. Red.), mit den Frauen. Man kann das gar nicht glauben, das ist eine totale Reizüberflutung“, verrät Marc. „Man steht wirklich ein bisschen neben sich“, ergänz Anna. „Du kommst aus der Quarantäne und bist dann plötzlich mit all den Leuten.“

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Anna fieberte nicht nur schon im Vorfeld so richtig auf die neue „Love Island“-Staffel hin, sondern auch am ersten Abend mit Kandidatin Emilia. Denn wie Anna vor einem halben Jahr stand die Blonde als letzte dar. „In so einem Moment fühlst du dich noch unsicherer“, verrät sie. „Man will ja auch nicht nur gewählt werden, weil man die Letzte ist.“

Die „Love Island“-Singles am Infinity-Pool der neuen Villa. Foto: RTL2

Ob, weil sie die letzte war oder nicht, gewählt wurde Emilia von Adriano. Doch zu passen schien das von Anfang an nicht. Die Gespräche zwischen beiden waren zuerst sehr angespannt und später gar nicht mehr existent. Anna und Marc haben ohnehin ganz andere Favoriten. „Mein Traum-Couple sind Fynn und Greta“, sagte die Dortmunderin. „Die beiden waren süß zusammen und haben über beide Ohren gestrahlt.“ Vielen Zuschauern sind die vor allem in Erinnerung geblieben, weil Greta in ihrem Kleid offenbar stark fror und Fynn ihr nicht seine Lederjacke reichte. Doch Anna glaubt: „Das hat der vercheckt, man ist da so aufgeregt.“ „Oder ihm war auch einfach saukalt,“ liefert Marc eine andere Interpretation und lacht.

„Love Island“: Marc und Anna haben unterschiedliche Favoriten-Couples

Der Sportstudent setzt ohnehin eher auf Nicole und Dennis. „Auch, wenn sie auf den ersten Blick eher unterschiedlich wirken“, wie er sagt. „Die beiden sind voll auf einer Wellenlänge und es scheint schon jetzt nur noch wenig unangenehm zu sein.“ Seine Prognose: Das geht weit – auch weil die beiden bereits in der ersten Nacht gekuschelt hatten. Wobei Anna das Argument nicht gelten lassen wollt, schließlich kuschelte sie selbst in der ersten „Love Island“-Nacht mit Henrik. „Du kommst aus der Quarantäne und sehnst dich nach Körpernähe“, sagt sie. „Das hat gar nichts zu sagen.“

Sind sich durchaus schon näher gekommen in der „Love Island“-Villa: Dennis und Nicole Foto: RTL2

Die beiden scheinen dennoch einen ganz guten Riecher zu haben. Denn Nicole und Dennis sowie Fynn und Greta sind inzwischen die einzigen beiden Star-Couples, in denen es noch gut läuft, nachdem Granate Livia sich Biancas eigentliches Couple Breno geschnappt hatte. Ob es bis zum Ende reicht, werden die kommenden drei Wochen in der Villa zeigen. Und die Ausstattung der neuen Behausung mit Sauna und Whirlpool lässt Anna und Marc ein kleines bisschen neidisch werden. „Der Blick aufs Meer ist der Wahnsinn“, sagt Marc. Außerdem gebe es viele kleine Ecken, in die man sich zum Reden zurückziehen könne. In der vergangenen Staffel saß man meist auf dem Präsentierteller.

Dennoch haben es die beiden im vergangenen September quasi vom zweiten Tag bis zum Ende (und darüber hinaus) durchgehalten. Dass sie tatsächlich dort die große Liebe finden, war neben dem Ziel vielleicht ein bisschen bekannter zu werden, natürlich die „große Hoffnung“, sagt Anna. Man habe sich das immer gewünscht, Zweifel, ob es wirklich klappen kann, gab es aber trotzdem.

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Doch es zeigt sich: Die waren unbegründet! Kein Wunder, dass Marc und Anna beiden eine Teilnahme bei „Love Island“ nur empfehlen. Es sei „auf jeden Fall ein Abenteuer fürs Leben“, sagt Marc. „Wer bereit ist, auf diese Weise einen Partner zu suchen, sollte das auf jeden Fall tun.“ Man habe in der Show die Chance, jemanden kennenzulernen, ohne dabei von äußeren Eindrücken gestört zu werden. „Anna und ich hatten vier Wochen Zeit uns wirklich kennenzulernen, ganz ohne externe Faktoren. Das ist ganz viel wert.“