Tanzt pro „Let’s Dance“-Show in bis zu drei Kleidern: Renata Lusin. dpa

Es sieht immer alles so perfekt aus auf der großen „Let’s Dance“-Bühne bei RTL. In den schillerndsten Kostümen wirbeln die Promis und Profis übers Parkett und sehen dabei einfach umwerfend aus. Und gar nicht selten verzaubern sie sogar in verschiedenen Outfits pro Abend. Vor allem die Profis geraten dabei in richtigen Umzieh-Stress. Aber wie schaffen die es eigentlich, sich binnen von nur 30 Sekunden komplett neu zu stylen? Der KURIER erklärt’s.

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Das Opening ist in jeder Show der Knall-Effekt zum Beginn der Sendung. Wer in den letzten Wochen Freitagabends  den Knopf auf der Fernbedienung auch nur drei Minuten zu spät findet, hat das erste Feuerwerk der guten Tanz-Laune im Grunde schon verpasst. Da zeigen die Profi-Tänzerinnen und Tänzer Woche für Woche traumhafte Choreografien. Natürlich in spektakulären Kleidern.

„Let's Dance“ ist Stress pur – vor allem unter der Bühne

Und dann? Dann tanzen sie womöglich schon als erste ihren Einzeltanz. In neuem Outfit. „Manchmal haben wir für den Kostümwechsel nur 30 Sekunden Zeit“, erklärt Profitänzerin Renata Lusin. Bitte was? Nur 30 Sekunden? Wie kann das gehen?

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Rennt zum Quickchange unter der Bühne: „Let's Dance“-Profi Renata Lusin. RTL

Das klingt nicht nur nach verdammt viel Stress, dass ist auch richtig stressig. Und wer denkt, die Profis laufen bis in die Kabinen, der täuscht. Der Quickchange, das ist eine provisorische Umkleide. Direkt unter der Bühne, auf der Moderatorin Victoria Swarowksi die Interviews rund um die Punktevergabe der Juroren führt, gibt es eine Art Tunnel aus einer Stahlkonstruktion, die mit schwarzen Decken abgehangen ist. Auf einer Kleiderstange in der Ecke hängen alle benötigten Kostüme. Es gibt einen langen Tisch, zwei hohe Standspiegel. An einer der Decken hängen Listen mit Tänzen und Kostümen. Das war’s. Hier geht es zwischen den Tänzen richtig rund.

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Wer kontrolliert, dass alle Kleider der „Let's Dance“-Stars richtig sitzen?

„Wir rennen dann hinter der Bühne so schnell es geht in den Quickchange“, erklärt Renata Lusin. „Da stehen mindestens zwei bis drei Damen bereit, die uns helfen. Eine Dame macht den Haken am Kleid hinten auf. Eine andere hält vorn noch das neue Kleid. Dann müssen noch Armbänder getauscht werden und die Schuhe umgezogen werden. Manchmal braucht es eine neue Strumpfhose. Da ist echt einiges los.“

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Und wer kontrolliert, dass bei so viel Hektik wirklich alle Reißverschlüsse zu sind und alle Knöpfe geknöpft sind, damit nichts verrutscht und die Tänzerinnen am Ende sogar nackt auf der Bühne stehen? „Die Damen vom Kostüm sind so professionell, die wissen wirklich, wo welcher Haken ist. Da mach ich mir keine Gedanken drüber“, meint die Showtanz-Vizeweltmeisterin von 2019. Vermutlich bleibt dazu eben auch gar keine Zeit.