Marta Arndt verzaubert bei „Let' Dance“ die Zuschauer. Aber ihr Leben nach ihrer ersten Show-Teilnahme war alles andere als zauberhaft. IMAGO / Future Image

Mit ihrem unfassbaren Lächeln wird Marta Arndt am Freitagsabend (ab 20.15 Uhr, RTL) die „Let’s Dance“-Zuschauer verzaubern. Sie, die super-hübsche Profi-Tänzerin mit polnischen Wurzeln, stahlt immer, wenn die Kameras an sind. Wirklich immer? Kurz vor der Profi-Challenge, bei der sie zusammen mit Christian Polanc um den Titel kämpfe, spricht sie im RTL-Interview über ihre schlimme Vergangenheit und verrät, warum auf ihre erste „Let’s Dance“-Teilnahme der große Absturz folgte.

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In der aktuellen Staffel, die vor einer Woche mit Rúrik Gíslason und Renata Lusin ihren Sieger fand, stand die 31-Jährige mit Schauspieler Erol Sander auf dem Tanzparkett, schaffte es bis Show fünf. Nun hat sie endlich wieder einen Profi an ihrer Seite, will noch einmal richtig zeigen, was sie kann.

Marta Arndt: Absturz nach „Let’s Dance“-Teilnahme

Denn Tanzen, das war schon immer so, bedeutet der Weltmeisterin von 2017 alles. Und das das nicht nur irgendein Spruch ist, kann man in ihrer Biografie deutlich erkennen. „Die schwerste Zeit für mich war, als ich für acht Monate nach Italien gezogen bin und vor dem Nichts stand. Ich hatte wirklich nichts zu essen, weil ich mein komplettes Geld in den Tanzsport investiert habe. In die Kleider, in die Schuhe, in die Privatstunden, in die Reisen, Hotels“, erzählt Marta Arndt über die Zeit, in der sie unbedingt Teil der Tanz-Academy in Italien sein wollte. „Irgendwann hatte ich dann gar kein Geld mehr übrig, um mir irgendwas zu essen zu kaufen.“

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2012 nahm Marta Arndt als Profi zum ersten Mal an „Let's Dance“ teil, tanzte zusammen mit Lars Riedel. Danach kam der Absturz. IMAGO / Eventpress

Das alles kam ausgerechnet nach ihren ersten Auftritten im deutschen Fernsehen. „Man kann es sich vielleicht nicht vorstellen, aber 2012 war meine erste Staffel bei „Let’s Dance“. Und in dem gleichen Jahr hatte ich plötzlich vier Monate später nichts mehr zu essen. Ich wusste schon immer, egal was passiert, auch wenn ich nichts mehr zu essen habe, ich werde alles für den Tanzsport geben.“

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„Let’s Dance“-Profi Marta Arndt hungerte für den perfekten Partner

Dabei spielt das Thema „hungern“ für die Profi-Tänzerin schon immer eine große Rolle. Es gab auch Zeiten, in denen sie bewusst nichts gegessen hat. „Als ich 17 war, hatte ich keinen Tanzpartner, habe aber einen gesucht. In der Zeit, in der ich nicht trainiert habe deswegen, habe ich ein bisschen zugenommen. Ich habe damals 60 Kilo gewogen. Das war zwei Wochen vor einem wichtigen Turnier. Ich wollte dort super-toll aussehen, auch wenn ich nur als Zuschauerin da war, damit ich dort einen Partner finde“, erinnert sie sich. „Ich habe in diesen zwei Wochen jeden Tag nur ein Brötchen gegessen, damit ich letztendlich fünf Kilo in zwei Wochen abnehmen konnte. Und es hat geklappt, ich habe einen Mega-Tanzpartner dort gefunden. Dass man als Frau dünn aussieht, ist nun einmal das Idealbild im Tanzsport.“ Einfach nur schlank zu sein, reiche da schlicht nicht aus.

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Auch heute noch ordnet die disziplinierte Tänzerin alles ihrer Leidenschaft unter. Mittlerweile unterrichtet sie als lizensierte Trainerin Paare vom Kinder- bis Senioren-Alter – auch das erfolgreich auf internationalem Niveau. Da fehlt zur Krönung nur noch eins: Der Sieg am Freitagabend in der „Let’s Dance“-Profi-Challenge vor einem Millionenpublikum.

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Das sind die Tänze und Songs der großen „Let's Dance“-Profi-Challenge

  • Renata Lusin und Valentin Lusin tanzen Tango, Langsamen Walzer und Paso Doble zu „The Queens Gambit (Main Theme)“ von C. R. Rivera und „Chess“ vom Gothenburg Symphony Orchestra.
  • Sergiu Luca und Regina Luca tanzen Paso Doble und Tango Argentino zu „Natural“ von Imagine Dragons.
  • Vica Kleinfelder-Cibis und Andrzej Cibis tanzen Contemporary, Freestyle und Jitterbug zu „You're The one That I Want“ in der Version von Alex & Sierra und in der Version von Olivia Newton-John & John Travolta.
  • Christian Polanc und Marta Arndt tanzen Paso Doble, Tango Argentino, Slow Jive, Rumba und Contemporary zu „Cry Me A River“ von Michael Buble und „No Time To Die“ Billie Eilish.
  • Luca Hänni und Christina Luft tanzen Contemporary, Wiener Walzer und Freestyle zu „Wo Warst Du“ von Luca Hänni.
  • Patricija Belousova und Alexandru Ionel tanzen Tango, Slowfox und Paso Doble zu „Amore MioO Mare E Tu“ von Andrea Bocelli & Dulce Pontes.
  • Nina Bezzubova und Evgeny Vinokurov tanzen Rumba und Contemporary zu „Childhood Remembered“ von Kevin Kern.
  • Robert Beitsch, Oxana Lebedew und Kashka tanzen Akrobatik, Rumba, Contemporary und Samba zu „Sing It Back“ von Moloko.
  • Anton Skuratov und Alona Uehlin tanzen Tango zu „Libertango“ von Piazolla.
  • Malika Dzumaev und Zsolt Sandor Cseke tanzen Samba, Cha Cha Cha, Rumba und Jive zu „Maria“, „La Bomba“, „She Bangs“, „Casi un Bolero“ und „Livin' La Vida Loca“ von Ricky Martin.
  • Vadim Garbuzov und Kathrin Menzinger tanzen Rumba, Paso Doble, Tango Argentino, Samba und Contemporary zu „Ain't No Sunshine“ von Bill Withers (LIDO Remix).