Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bewerten auch in Show 10 die Promis und Profis bei „Let's Dance“. RTL

Nur noch fünf Tanzpaare im Rennen um den Titel "Dancing Star 2022"! Wer schafft es ins Halbfinale? „Let’s Dance“ geht am Freitag-Abend (20.15 Uhr, RTL) schon in die zehnte Runde. Im Viertelfinale müssen die Stars zwei komplett neue Tänze präsentieren. Neben den regulären Einzeltänzen treten sie auch in Trio-Dances an und tanzen dabei mit einem weiteren Tanzprofi zu dritt. Dabei kommt es auch zum Comeback einiger beliebter Profis. Wer überzeugt die Jury am meisten? Wer tanzt diesmal seinen letzten Tanz? Was sie vor, während und nach der Sendung wissen müssen, lesen Sie hier im Liveblog.

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Die Jury-Punkte im „Let’s Dance“-Viertelfinale

  • Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke – 30 Punkte + 30 Punkte im Trio-Dance = 60 Punkte
  • Mathias Mester und Renata Lusin – 26 Punkte + 27 Punkte im Trio-Dance = 53 Punkte
  • René Casselly und Kathrin Menzinger – 23 Punkte + 30 Punkte im Trio-Dance = 53 Punkte
  • Amira Pocher und Massimo Sinató – 28 Punkte + 23 Punkte im Trio-Dance = 51 Punkte
  • Sarah Mangione und Vadim Garbuzov – 22 Punkte + 25 Punkte im Trio-Dance = 47 Punkte
Victoria Swarovski und Daniel Hartwich führen auch im Viertelfinale durch die "Let's Dance"-Show. Rolf Vennenbernd/dpa

Sex pur beim Trio-Dance von Sarah Mangione

Schauspielerin Sarah Mangione (31) und Vadim Garbuzov (34) tanzen einen Charleston zu "We No Speak Americano“ (Yolanda Be Cool, Dcup). Vor einer Woche hatte sie 22 Punkte bekommen, wie schon so oft. Geht da diesmal mehr?

„Ich bin damit beschäftigt, nicht auf die Schnauze zu fallen“, gibt Sarah Mangione im Training zu. Die Grimassen im Charleston sind dagegen kein Problem für die Schauspielerin. „Du zeigst es in schön und ich in sehr besonders“, macht sie sich im Training noch selber schlecht.

Immerhin steht auch eine Geschichte hinter ihrem Tanz. Sie arbeitet das Kabbeln mit ihrem kleinen Bruder in der Kindheit auf. Dazu tanz Sarah Mangione auch auf einem sehr wackeligen Tisch. Ist der ein Symbol für eine wacklige Performance? An den furiosen Auftritt von Amira Pocher von vor wenigen Wochen kommt der Auftritt nicht heran. Solide war die Vorstellung aber alle Male.

Spaß, gute Laune, ein bisschen bekloppt. „So sollte das sein“, meint Jorge González. „Mir hat gefallen, dass du dynamisch und rhythmisch warst. Aber ich hätte mir mehr Flexibilität in deinem Körper gewünscht.“ Auch Motsi Mabuse hat es gefallen: „Die kleinen Gags haben alles funktionier, weil ihr euch als Duo aufeinander verlassen könnt. Frei, lebendig, voll on top.“ Und Joachim Llambi meint: „Es war schnell, es war spritzig, es war unterhaltsam. Mir hat aber ein bisschen der Charleston-Effekt gefehlt.“

Sie habe Schiss, dass es heute vorbei sein könnte, gibt Sarah Mangione im Interview zu. 22 Punkte gibt es - mal wieder - für Sarah Mangione und Vadim Garbuzov.

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Sarah Mangione tanzt bei „Let’s Dance“ zusammen mit Vadim Garbuzov. Rolf Vennenbernd/dpa

Im Trio-Dance bekommen Sarah Mangione und Vadim Garbuzov Unterstützung von Malika Dzumaev (31): Sie tanzen eine Rumba zu „Don't Be So Shy“ (Imany). „Wir tanzen einen fantasievollen Dreier“, verrät Vadim Garbuzov im Vorspann. „Und das live im Fernsehen?“, ist Sarah Mangione geschockt. Doch statt Sex pur, geht es im Training nur um Technik  - Tanz-Technik. Trotzdem hat die Schauspielerin etwas Angst vor der Reaktion ihres Vaters.

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Sarah Mangione und Vadim Garbuzov legen einen sexy Tanz im Viertelfinale von "Let's Dance" hin. Rolf Vennenbernd/dpa

Das Publikum liebt die Darbietung auf jeden Fall. Papa wischt sich den Schweiß von der Stirn. Die Jury lobt. „Das hättest du dir vor ein paar Wochen nicht getraut. Ich war so mit eurer Geschichte beschäftigt, das habt ihr toll rüber gebracht“, meint Motsi Mabuse. „Ich habe mich sehr gefreut, endlich eine ganz andere Sarah zu sehen. Das war so sexy. Du hast beide gefressen“, sagt Jorge González. „Das war viel stärker als der Charleston. Das war von der Atmosphäre sehr schön. Du hättest einen Tick mehr mit deinem Körper spielen können“, sagt Joachim Llambi und empfiehlt höhere Schuhe.

Für den Trio-Dance bekommt Sarah Mangione 25 Punkte.

Im "Let's Dance"-Trio-Dance bekommen Sarah Mangione und Vadim Garbuzov Unterstützung von Malika Dzumaev. Rolf Vennenbernd/dpa

Mega-Drama bei Amira Pocher im „Let's Dance“-Viertelfinale– dann gibt's 28 Punkte

Moderatorin Amira Pocher (29) und Massimo Sinató (41) tanzen eine Paso Doble zu „Lux Aeterna“ (Clint Mansell). Ob sie damit genau so begeistern können, wie mit dem 30-Punkte-Magic-Moment vor einer Woche, der alle im Studio zu Tränen rührte? „Der Paso Doble ist mein Lieblingstanz - glaube ich“, meint Amira Pocher. Es geht um Stolz, um Leidenschaft, um Kampf. Kämpfen musste Amira Pocher im wahren Leben schon öfter. Kann sie das erlebte in ihrem Einzeltanz diese Woche vertanzen?

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Amira Pocher und Massimo Sinato liefern ein Riesen-Drama im Viertelfinale von "Let's Dance". dpa

Stolz und anmutig fegt sie an der Seite von Massimo Sinató über das Tanzparkett. Wieder transportiert sie alle Emotionen auf die Bühne. Es gibt Standing Ovation vom Publikum. Was für ein Auftritt! Langsam mausert sie sich zur Mit-Favoritin. „Die Spannung zwischen euch stimmt, die Intensität stimmte. Letzte Woche ist was passiert. Diese Woche kommst du stärker denn je zurück. Ich habe heute verstanden: Amira möchte weiter tanzen bei Let's Dance“, jubelt Motsi Mabuse. Auch Jorge González findet nur lobende Worte. „Super Performance. Ganz tolle Dramatik. Du bist dieses Jahr die Drama-Queen. Wo du glänzt, das sind diese Ausdruckstänze“ ist selbst Joachim Llambi begeistert.

Es gibt 28 Punkte für Amira Pocher und Massimo Sinató. Mehr Punkte gab es in dieser Staffel noch nie für den Paso Doble.

Amira Pocher und Massimo Sinato tanzen bei "Let's Dance" zusammen. Rolf Vennenbernd/dpa

Amira Pocher und Massimo Sinató werden im Trio-Dance unterstützt von Andrzej Cibis (34): Sie tanzen eine Samba zu „Shake Your Bon Bon“ (Ricky Martin). „Ich habe genau das, was ich wollte: Massimo und Andrzej“, ist Amira Pocher schon mal über die Partner-Wahl happy. Allerdings weiß sie auch, dass die Männer besser die Hüfte schwingen können als sie selbst.

Worum geht es in dem Tanz? Klar, die Männer kämpfen um die eine Frau - mit Schnick-Schnack-Schnuck. Auf der Bühne fackeln die Drei dann ein Feuerwerk ab. „Mir hat dein Ausdruck gefallen, du hast den Tanz genossen. In deinem Soloparkt warst du besonders stark“, meint Jorge González, der sich von Amira aber etwas mehr Bewegung in der Hüfte gewünscht hätte. „Ich weiß , dass alle bei Samba Kopfschmerzen bekommen. Die Technik ist nicht einfach, aber ihr habt das super gelöst. Amira, du hast den Schlüssel gefunden, um unterhaltsam zu sein. Du feierst das, was du kannst. Feier bis zum Finale“, schreit Motsi Mabuse. „Du hast voll reingehauen. Aber du warst mit den Gewicht oft zu weit hinten“, findet Joachim Llambi aber was zu Meckern.

23 Punkte bekommt Amira Pocher für ihren Trio-Dance.

Amira Pocher und Massimo Sinató werden im Trio-Dance unterstützt von Andrzej Cibis - sie tanzen eine Samba. Rolf Vennenbernd/dpa

René Casselly-Karussell dreht Kathrin Menzinger im „Let's Dance“-Viertelfinale schwindelig

Ninja Warrior René Casselly (25) und Kathrin Menzinger (33) tanzen einen Jive zu „Jailhouse Rock“ (Elivs Presley). Ein sehr harter Tanz, der super schnell und total technisch ist, wie die Profitänzerin im Vorspann verrät. Schwächen kann man sich da nicht erlauben. Selbst Profi-Sportler René Casselly kommt an seine Grenzen im Training. „Momentan ist der Punkt, wo mein Körper sagt: de geht nichts mehr“, gesteht er. Seine Tiere und Familie geben im die Kraft, weiterzumachen. Sie fehlen ihm, seine Elefanten sieht er nur per Video-Call.

Als stünden zwei Profis auf dem Parkett, wirbeln René Casselly und Kathrin Menzinger dann über die Bühne. Vor den Augen von Papa Casselly, der zum ersten Mal aus Ungarn angereist ist. Natürlich gibt es auch wieder akrobatische Einlagen, aber in dieser Woche steht klarer der Tanz im Vordergrund als beim Magic Moment vor einer Woche. Dass der Stand zum Schluss nicht hundert prozentig klappt, fällt eigentlich kaum auf. Profi Kathrin Menzinger nimmt die Schuld dafür auf sich. Trotzdem zeigen die zwei noch mal, wie er richtig gehen sollte.

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Jorge González ist begeistert. „Ihr macht immer ein großartiges Spektakel. Die akrobatischen Nummern passten sehr gut zu dem Tanz. Aber beim Charakter des Tanzen, müsst ihr mehr Gas geben, kritisiert er auch.“ Motsi Mabuse meint: „Vielleicht war der kleine Fehler das menschlichste, was euch passieren konnte. Ihr seid sonst immer so perfekt. Ihr riskiert. Dafür bekommt ihr bei mir immer punkte.“ Und Joachim Llambi sagt: „Ich fand die Nummer sehr, sehr geil. Aber kurz vor dem Schluss war das Tempo raus. Da fehlten ein, zwei Prozent Spannung und dann passiert die Schlussnummer eben. Wenn ihr das Risiko geht, bekommt ihr viele Punkte, wenn es gut geht - und weniger, wenn es nicht klappt. Wir müssen das fair bewerten. Und ich möchte, dass ihr noch mehr wert legt auf Grundschritte.“

23 Punkte gibt es für René Casselly und Kathrin Menzinger.

Tanzen zusammen bei „Let's Dance“: René Casselly und Kathrin Menzinger. Rolf Vennenbernd/dpa

Im Trio-Dance tanzen René Casselly und Kathrin Menzinger zusammen mit Valentin Lusin (35) einen Slowfox zu „Come Fly With Me" (Frank Sinatra). Die Herausforderung: Valentin Lusin muss laut Kathrin Menzingers Choreografie im Tanz zur Dame werden. Ob das gut geht? „Das ist so kompliziert wie es klingt“, gibt Valentin Lusin zu. Kriegen die Drei das hin?

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Natürlich! René Casselly trägt bei einer Hebefigur beide Partner zeitgleich - was für ein Anblick! Zum Schluss hebt er mit Kathrin Menzinger sogar richtig ab. Die Drei jubeln über einen tollen Auftritt, als die Musik ausgeht. Joachim Llmabi lobt: „Du solltest immer so Standard tanzen. Du solltest immer so gut Standard tanzen. Und diese Qualität sollte auch mal in die Latein-Tänze kommen. Du warst drei oder fünf Klassen besser als im Tanz davor.“ Er kündigt schon mal 10 Punkte an. „Du musst keinen Schnick-Schnack machen, um gut zu sein.“

Auch Jorge González ist aus dem Häuschen: „Das war so emotional, so schön zu sehen. Wie synchron ihr ward - perfekt. Bravo!“ Und Motsi Mabuse meint: „Jeder muss über sein Limit gegen bei Let's Dance. Das ist bei dir jetzt passiert. Ich dachte: Wow, schau wie er tanzt, wie er seine Beine benutzt. Es war schön, es war elegant. Es hat eine ganz andere Seite von dir gezeigt. Das sah so wunderschön charmant aus. Du bist ein Ausnahme-Talent.“

30 Punkte gibt es für den Trio-Dance von René Casselly.

Mathias Mester mit starkem Tag im „Let's Dance“-Viertelfinale

Para-Leichtathlet Mathias Mester (35) und Renata Lusin (34) tanzen einen Tango zu „7 Nation Army“ (The White Stripes). Noch ist die Profitänzerin nicht so richtig darüber hinweg, dass sie sich vor einer Woche beim Magic-Moment vertanzt hat. Umso mehr Gas geben die beiden im Training für den Tango. „Kannst du Joachim Llambi bitte anrufen, dass wir noch eine Woche brauchen?“, scherzt Mathias Mester. Und die zwei erklären auch ihre Geschichte: Sie sind im Tango Einbrecher. Mathias Mester findet das vergleichbar mir seiner Let's Dance-Reise: „Viele sagen, wir schaffen das nicht. Aber jetzt können wir ins Halbfinale kommen“, sagt er.

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Heiß und emotional tanzen die beiden dann über die Bühne. Die Hebefigur klappt tadellos. Kleine Fehler in den Schritte gibt es aber schon. Trotzdem gibt es Standing Ovation. Mathias Mester ist einer der Publikums-Lieblinge bei „Let's Dance“.

„Mir gefällt immer, wie du den Charakter des Tanzes interpretierst“, lobt Jorge González. „Du faszinierst mich mit deiner Energie. Du bist so stark“, sagt er. „Du warst intensiv unterwegs, das war richtig entschlossen heute“, findet auch Motsi Mabuse, die sich freut, endlich mal keinen großen Vertanzer gesehen zu haben. „Die Aggressivität für den Tango war voll da. Die Atmosphäre war voll da. Aber die Haltung hat mir nicht so gut gefallen. Das war nicht Tango-like genug“, kritisiert Joachim Llambi.

 26 Punkte gibt es für Mathias Mester und Renata Lusin für ihren Tango.

Mathias Mester und Renata Lusin tanzen zusammen bei "Let's Dance" im Viertelfinale. Rolf Vennenbernd/dpa

Mathias Mester und Renata Lusin bekommen im Trio-Dance Unterstützung von Christina Luft (32) für ihre Samba zu „Cuban Pete“ (Jim Carrey). „Momentan fühle ich mich wie der Hahn im Korb. Wenn es losgeht fühle ich mich wohl nur noch wie ein Hähnchen“, gibt Mathias Mester vor dem Training zu. Und nach den ersten Stunden stellt er fest: „Das habe ich mir leichter vorgestellt.“ Wie klappt der Tanz auf der großen „Let's Dance“-Bühne?

Dass Mathias Mester Schwung in den Hüften hat, hat er in den vergangen Wochen schon bewiesen. Und das zeigt er auch wieder. Allerdings steht er dabei auch viel auf der Stelle. Stört aber nicht. Der Tanz hat richtig viel Schwung, macht total Spaß. Von wegen Hähnchen - Mathias Mester blüht richtig auf.

„Ich bin glücklich. Du hast uns glücklich gemacht. Es war schön zu sehen, wie viel Spaß du hattest. Ich habe das genossen“, meint Jorge González. „Du hast heute einen ganz starken Tag. Bei solchen Nummern hast du richtig Spaß - man merkt's“, lobt Motis Mabuse. „Was zahlt du dafür, dass du das machen darfst. Das ist ja Sechser mit Zusatzzahl“, lacht Joachim Llambi über einen Mathias Mester auf Augenhöhe mit den Busen seiner Damen. Auch sonst hat der Chef-Juror (fast) nur lobende Worte.

27 Punkte gibt es für Mathias Mester im Trio-Dance.

Mathias Mester und Renata Lusin bekommen im Trio-Dance Unterstützung von Christina Luft. Rolf Vennenbernd/dpa

Janin Ullmann sorgt für das Highlight des Abends: „Extra-extra-extra-Klasse!“

Moderatorin Janin Ullmann (40) und Zsolt Sándor Cseke (34) tanzen eine Slowfox zu „Call Me“ (Blondie). „Janin lernt sehr visuell“. weiß der Profi mittlerweile. Auch die Top-Favoritin muss sich im Training Woche um Woche durchbeißen. Standard-Tänze zählen nicht zu ihren Stärken. Für den letzten bekam sie ihre schlechteste Bewertung der letzten Wochen: Aber immer noch 28 Punkte für den Langsamen Walzer. Danach folgen drei Mal 30 Punkte. Geht es so weiter?

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Unglaublich, was die Moderation auf die Bühne zaubert. Den schwersten aller Tänze lässt sie leicht aussehen, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. „Den schwierigsten tanz so hinzulegen - Wahnsinn. Die Details, die Finger, die Füße zusammen, die Leichtigkeit, das Lied mitzunehmen. Von Woche zu Woche verbesserst du dein Tanzen. Und on the top kommt dann dein Herz. Sensationell. Bombe“, ist Motsi Mabuse euphorisch. Jorge González meint: „Das war eine perfekte Symbiose. Das war wunderschön.“ „Das war schon das Highlight heute Abend. Du hast Grundschritte getanzt, schönen Fluss drinnen gehabt, zu den richtigen Momenten die richtigen Dinge gemacht. Du hast mich glücklich gemacht“, sagt Joachim Llambi.

„Wird es nicht langsam langweilig mit den 30 Punkten“, fragt Moderator Daniel Hartwich schon vor den offiziellen Jury-Punkten. Noch nie musste Janin Ullmann zittern - im roten Licht. Vor Aufregung zittert sie aber schon - gibt die 34-Jährige zu. 30 Punkte gibt es für Janin Ullmann und Zsolt Cseke.

„Let's Dance“: Janin Ullmann und ihr Tanzpartner Zsolt Sándor Cseke bekommen immer ziemlich gute Jury-Noten. Rolf Vennenbernd/dpa

Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke tanzen den Trio-Dance zusammen mit Evgeny Vinokurov (31): einen Tango zu „Für Elise“ (Ludwig van Beethoven). Es soll der krönende Abschluss eines furiosen Viertelfinals bei „Let's Dance“ werden. Es geht um Intimität zwischen Mann und Frau. Aber da ist ja noch ein dritter im Bunde. „Jetzt muss ich doppelt Gas geben mit zwei Profitänzern“, gibt Janin Ullmann zu. Sie will die starke Frau zwischen den beiden Männern sein.

Und das schafft sie zu hundert Prozent. Alle im Studio stehen - auch die Jury. Schöner hätte man diesen Trio-Dance nicht tanzen können. „Nimm die Kiste mit. Da sind 55 Punkte drin, nimm sie mit“, ist Joachim Llambi aus dem Häuschen. Natürlich kann er auch hier nur 10 Punkte geben. „Was ‚Let's Dance‘ mit dir macht, ist enorm. Ich habe gesehen, dass jede Faser deines Körper die Musik gefühlt hast. Du hast diesen Tanz so dominiert. Toll“, ist Jorge González begeistert. Motis Mabuse bekommt sich gar nicht mehr ein, ist voll des Lobes. „Du bist da. Du bist präsent. Das war Extra-extra-extra-Klasse. Das war das Highlight heute oder vielleicht auch für die ganze Staffel.“

Natürlich gibt es 30 Punkte für Janine Ullmann im Trio-Dance.

Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke tanzen den Trio-Dance zusammen mit Evgeny Vinokurov: einen Tango zu „Für Elise“ (Ludwig van Beethoven). Rolf Vennenbernd/dpa

Und raus ist ...

Geht es nach der Jury-Bewertung, wird es heute für Sarah Mangione eng. Sie bekam die wenigsten Punkte. Doch das Zuschauer-Voting kann dieses Ranking noch drehen. Hat sie genügend Fans?

Die Umschläge für Auswertung holt DSDS-Juror Toby Gad. Der blamiert sich zuvor aber noch mal richtig. Ihm hat Dani am besten an diesem Abend gefallen. Eine Dani gibt es aber gar nicht. Er meinte wohl Sarah Mangiones Trio-Dance, wie sich später rausstellt. Beim Umschlägeholen kann er zum Glück nicht so viel falsch machen. Moderator Daniel Hartwich macht sich noch ein paar Mal über den Fauxpas lustig.

Als erste zittern Sarah Mangione und Vadim Garbuzov. Und auch Amira Pocher und Massimo Sinato stehen im roten Licht. Zwischen den beiden Paaren entscheidet sich, wer kurz vor dem Halbfinale ausscheiden muss. Und raus sind ... Sarah Mangione und Vadim Garbuzov.