Sarah Mangione sieht in ihren „Let’s Dance“-Outfits Woche um Woche bezaubernd aus. Rolf Vennenbernd/dpa

Mal sind sie knapp und kurz, mit viel Glitzer und Chichi. Mal sind es traumhafte Ballkleider, bodenlang, die jede Königin oder Prinzessin in ein noch besseres Licht rücken würden. In jedem Fall sind die Kleider der „Let’s Dance“-Stars vor allem eins: absolute Unikate. Sie alle werden per Hand und auf Maß geschneidert. Und was kosten die so? Der KURIER verrät es.

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Wenn Freitagabend das Licht auf der „Let’s Dance“-Showbühne angeht, passt einfach alles. Dass dafür auch ein bisschen getrickst und geschummelt wird, darüber hat der KURIER ja schon berichtet. Die Haare sind nicht immer echt, die Körper von oben bis unten auf makellos geschminkt.

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Kurzfristige Änderungen der „Let’s Dance“-Outfits sind gar nicht selten

Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Promis und Profis so zauberhaft auf der Bühne aussehen: ihre tollen Outfits.

Da dreht sich Schauspielerin Sarah Mangione in einem Tüll-Traum in Mintgrün, und Amira Pocher fegt im Rockabilly-Kleid übers Parkett. Janin Ullmann strahlt in superknappen Glitzer-Fummeln. Einfach jeder Promi und auch die Profis sehen umwerfend in ihren Klamotten aus. Jede ist handgenäht – genau für ihren Star und diesen Zweck. Für einen einzigen Auftritt.

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In ihrem Rockabilly-Kleid macht Amira Pocher bei „Let’s Dance“ eine richtig gute Figur. Zwischen 1000 und 3000 Euro kosten die Kleider, die die Promis und Profis in der Show tragen. Rolf Vennenbernd/dpa

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Zwischen elf und 14 Mitarbeiter rund um das Team von Kostüm-Fee Katia Convents wuseln dafür fast rund um die Uhr hinter den Kulissen von „Let’s Dance“ hin und her. „Freitags werden die Promis neu ausgemessen, da sie meistens von Woche zu Woche dünner werden. Samstags fange ich mit den Entwürfen an. Nachdem die Produktionsfirma diese abgenommen hat, beginnen wir sonntags mit dem Nähen und müssen bis Mittwochabend fertig sein. Bei der Generalprobe am Donnerstag ziehen die Promis und Profitänzer die Kleider dann das erste Mal an und wir nehmen letzte Änderungen vor“, erklärt sie.

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Und auch kurzfristige Änderungen sind gar nicht selten. „Ich habe schon am Donnerstagabend ein ganz neues Kleid genäht, weil es plötzlich nicht mehr weiß, sondern schwarz sein sollte. Freitag zur Show war es dann fertig.“

„Let’s Dance“-Kleider kosten ab 1000 Euro aufwärts

Und was kostet so ein Teil nun? „Zwischen 1000 und 3000 Euro“, verrät die Schneiderin, die früher selbst das Tanzbein geschwungen hat und schon seit der ersten Staffel zum „Let’s Dance“-Team gehört.

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„Let’s Dance“: Janin Ullmann und ihr Tanzpartner Zsolt Sándor Cseke bekommen immer ziemlich gute Jury-Noten. Rolf Vennenbernd/dpa

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Nach der Show kommen sie in den Fundus. „Da kann man sie dann kaufen oder sie werden für ein anderes Format noch einmal wiederverwendet“, erklärt Katia Convents. „Die Kostüme gehören hinterher RTL. Wenn ein Promi ein Outfit aber besonders schön findet, kann er es kaufen.“

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Übrigens: Mitreden können die Stars bei ihren Outfits zur Show nicht. Lediglich kleinere Details wie Ärmellängen und die Tiefe des Dekolletés beispielsweise können auf Wunsch angepasst werden. „In erster Linie müssen sie sich wohlfühlen“, erklärt Katia Convents im Interview mit der Gala. Verzaubert sind sie trotzdem immer. Wenn die Promis und Profis donnerstags zur Generalrobe das erste Mal in ihre Kleidung für die Show schlüpfen, sind verzückte „Ahhhs“ und „Ohhhs“ garantiert.

Und auch am Freitagabend (20.15 Uhr/RTL) werden die Kleider von Katia Convents die Stars wieder zum Funkeln und die Zuschauer zum Staunen bringen.