Rene Casselly jubelt über seinen Sieg bei "Let's Dance". dpa/Rolf Vennenbernd

Finaaaaale, ohooooo! Janin Ullmann, René Casselly und Mathias Mester haben es geschafft: Sie sind die diesjährigen Top Drei und tanzen am Freitagabend um 20.15 Uhr live im großen „Let's Dance“-Finale um den Titel „Dancing Star 2022“. In drei Runden haben sie noch einmal die Chance, Jury und Zuschauer von ihrem tänzerischen Können zu überzeugen.

Dazu gibt es ein Wiedersehen mit den bereits ausgeschiedenen Paaren und ihren Lieblingstänzen. Wer tanzt sich 2022 zum Sieg? Alles, was Sie rund um das große Finale wissen müssen, lesen Sie hier im KURIER-Liveticker – vor, während und nach der Show.

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+++ Das sind die Tänze und Jury-Wertungen der„Let’s Dance“-Finalisten +++

Ninja Warrior René Casselly (25) und Kathrin Menzinger (33): 88 Punkte
Jurytanz: Cha Cha Cha, „Cake By The Ocean“ (DNCE) - 28 Punkte
Lieblingstanz: Tango, „Assassin’s Tango“ (John Powell) – 30 Punkte
Final-Freestyle: Thema „Final Show” – 30 Punkte

Moderatorin Janin Ullmann (40) und Zsolt Sándor Cseke (34): 86 Punkte
Jurytanz: Cha Cha Cha, „Habia Cavour” (La Maxima 79) – 27 Punkte
Lieblingstanz: Contemporary, „Stone Cold“ (Demi Lovato) – 29 Punkte 
Final-Freestyle: Thema „Burlesque“ – 30 Punkte

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Para-Leichtathlet Mathias Mester (35) und Renata Lusin (34): 84 Punkte
Jurytanz: Rumba, „It Must Have Been Love“ (Roxette) – 24 Punkte
Lieblingstanz: Paso Doble, „The Final Countdown” (Europe) – 30 Punkte
Final-Freestyle: Thema „Die Schlümpfe“ – 30 Punkte

Jorge Gonzalez, Motsi Mabuse und Joachim Llambi bewerten auch im Finale die Stars bei „Let's Dance“. Rolf Vennenbernd/dpa

+++ Janin Ullmann hat dank „Let's Dance“ ganz viel „Seelen-Ballast abgeworfen“ +++

Wenn es rein um das Tänzerische geht, ist Janin Ullmann (40) die klare Favoritin auf den Sieg. Mit ihrem Profi Zsolt Sándor Cseke (34), der in diesem Jahr seine „Let's Dance“-Premiere feierte, lieferte sie Woche um Woche Höchstleistungen ab. Allein vor dem Halbfinale gab es sage und schreibe sechs mal hintereinander die Höchstwertung von 30 Punkten. Vor einer Woche schrieb sie mit ihrer 30-Punkte-Rumba sogar „Let's Dance“-Geschichte. Alles andere als der Sieg wäre also eine persönliche Enttäuschung, oder? „Für mich ging es in der Show um so viel mehr. Ich habe gelernt loszulassen“, verrät die Moderatorin und Schauspielerin der Bild und ergänzt: „Das Tanzen war mein persönlicher Jakobsweg, dadurch habe ich ganz viel Seelen-Ballast abgeworfen.“

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Jury-Tanz im Hauch von Nichts bringt 27 Punkte für Janin Ullmann

Die Jury möchte von Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke den Cha Cha Cha noch mal sehen - zu „Habia Cavour” von La Maxima 79. Jorge Gonzalez überbringt die Botschaft. „Cha Cha Cha war unser schwächster Tanz, da müssen wir einiges noch viel besser machen“, weiß Zsolt Sándor Cseke. Damals war das in Show eins, es gab 20 Punkte. Er und Janin Ullmann bekommen im Training wertvolle Tipps vom Juroren. „Das hat uns sehr motiviert“, meint die Moderatorin. Wird der Cha Cha Cha diesmal besser?

In einem Hauch von Nichts wirbelt die hübsche 40-Jährige mit ihrem Profi über das Parkett. Was für eine tolle Eröffnung dieses Finales. Hebefiguren sind im Jurytanz verboten - aber die brauchen die beiden auch nicht, um richtig Eindruck zu schinden. „Freude, Spaß - das war zu sehen. Das war viel, viel, viel besser als beim ersten Mal“, lobt Jorge Gonzalez. „Der Cha Cha Cha hat mir super gefallen. Wir wissen alle, dass die Nerven hier heute blank liegen. Ich gebe dir einen kleinen Tipp: Versuche dein Zentrum zu spüren. Aber das war eine echte Ansage“, meint Motsi Mabuse. „110 Prozent sind zu viel. Wer heute gewinnen will, muss auch ein bisschen lässig sein“, gibt Joachim Llambi einen Tipp.

Für ihren ersten Final-Tanz bekommen Janin Ullmann und Zsolt Sándor Cseke 27 Punkte.

Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke tanzen im Finale von „Let's Dance“ um den Sieg. Rolf Vennenbernd/dpa

Bei Janin Ullmann kullern im „Let's Dance“-Finale Tränen

Der Lieblingstanz von Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke ist der Contemporary zu „Stone Cold“ von Demi Lovato. Es ist der erste Tanz gewesen, in dem die beiden 30 Punkte bekommen haben. Schon der Einspieler ist super emotional: „Danke, dass du meinen Kindheitstraum hast in Erfüllung gehen lassen“, sagt Janin Ullmann zu ihrem Profi. Sie wollte als Kind Ballett tanzen, musste das aber aus gesundheitlichen Gründen beenden. Nun steht sie tanzend auf der großen Bühne - im Finale von „Let's Dance“.

Und ihr Contemporary ist eine Feuerwerkt der Emotionen. So kraftvoll. So ausdrucksvoll. So leidenschaftlich. Nach dem Tanz liegen sich die beiden in den Armen, es kullern Tränen. „Das war die emotionalste Nummer und als die bleibt sie in Erinnerung“, meint Jorge Gonzalez. „Ich habe gefühlt und es war einfach schön“, ist auch Motsi Mabuse berührt. „Die Musik und eure Bewegungen in der Kombination waren so passend und so emotional“, sagt Joachim Llambi. Allerdings hat er am Anfang auch Fehler gesehen. Das klingt nicht danach, als würde es noch einmal 30 Punkte für den Contemporary geben.

29 Punkte gibt es für den zweiten Tanz des Abends für Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke.

Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke tanzen im „Let's Dance“-Finale ihren Contemporary noch einmal. Rolf Vennenbernd/dpa

Janin Ullmann verabschiedet sich mit Feuerwerk von „Let's Dance“-Bühne

Janine Ullmann bekommt vor ihrem aller letzten Tanz noch ein paar bewegende Worte ihrer Schwester mit auf den Weg. Sie sei über sich hinausgewachsen. Und im Freestyle will die Moderatorin noch mal alles geben - will zeigen, wie stark Frauen wirklich sind. Auch ihre Freundinnen sollen ein Teil der Performance sein. Was erwartet die Zuschauer da?

Es gibt starke Statements. „Ich bin genug“, sagt Janin Ullmann vor den ersten Tanzschritten. Dann schwebt sie zusammen mit ihrem Profi über das Parkett. Zsolt Sandor Cseke wirkt dabei fast nur noch wie schmückendes Beiwerk, so perfekt bewegt sich Janin Ullmann auf der Bühne. Zum ersten Mal an diesem Abend gibt es dafür auch von der gesamten Jury Standing Ovation.

„Das war richtig cool, ich habe das genossen“, schwärmt Jorge Gonzalez. „Absoluter Hammer. Von Anfang an absolut super. In der Mitte habe ich gedacht, jetzt denkt sie: Es ist alles wurscht. So ein toller Freestyle“, so Motsi Mabuse. „Du hast Vollgas gegeben. Du hast viel Rhythmus gehabt. Du hast deinen letzten Tanz ausgelebt“, ist Joachim Llambi begeistert.

30 Punkte gibt es für diesen letzten Tanz auf der „Let's Dance“-Reise von Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke.

Der Final-Freestyle: 30 Punkte gibt es für diesen letzten Tanz auf der „Let's Dance“-Reise von Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke. Rolf Vennenbernd/dpa

+++ Mathias Mester freut sich auf „geile Party“ im „Let's Dance“-Finale +++

Als erster kleinwüchsiger Promi schaffte Para-Leichtathlet Mathias Mester (35) den Sprung in das große Finale. Von Anfang an war der 1,42 Meter große Speerwerf-Weltmeister der Gute-Laune-Mann auf dem Tanzparkett, meisterte jede noch so große Herausforderung an der Seite von Vorjahressiegerin Renata Lusin (34). Zu seinem Freestyle verrät Mathias Mester schon mal: „Wir vertanzen eine Zeichentricksendung.“ Das Thema ist „Die Schlümpfe“. Es soll „eine geile Party“ werden.

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Nach Mathias Mesters Jury-Tanz gibt's Buh-Rufe für Joachim Llambi

Als erstes steht aber erstmal der Jury-Tanz an: eine Rumba zu „It Must Have Been Love“ von Roxette. Mosti Mabuse überbringt die Nachricht. Der Tanz der Liebe soll diesmal besser werden, als beim ersten Versuch (16 Punkte). „Sein Oberkörper ist normalgroß, aber die Beine sehr kurz. Sobald er sich nach vorn lehnt, fällt er“, erklärt Renate Lusin das Problem des kleinwüchsigen Ex-Leichtathleten. Mathias Mester gibt zu, an seine Grenzen zu stoßen. Im Training suchen die beiden nach Lösungen. „Es ist schwierig zu vergleichen. Aber dein Tanz ist nicht weniger wert, denn du tanzt mega“, tröstet Renata Lustin Mathias Mester über vermeintliche Probleme hinweg.

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Sieht die Jury das auch so? Die Leidenschaft und Erotik, die so eine Rumba versprühen soll, kommt auf jeden Fall voll rüber. Tanzen kennt keine Grenzen - das haben die beiden wieder einmal bewiesen. Renata Lusin hat Gänsehaut nach diesem persönlichen Auftakt. „Was mir gefallen hat, diese Emotionalität. Du tanzt mit deinem Herzen“, ist Jorge Gonzalez begeistert. So sehr, dass er über Kleinigkeiten hinweg sehen kann. „Natürlich weiß ich, was die Herausforderungen bei dir sind. Du hast das Beste für deine Möglichkeiten geliefert“, lobt Motsi Mabuse. „Das hast du ordentlich durchgetanzt. Mit einer ordentlichen Fußarbeit. Ein bisschen fehlte die Weichheit in der Hüftaktion. Aber es war kein Vergleich mit der Rumba von vor ein paar Wochen. Letztes Mal hast du vier Punkte bekommen, diesmal kriegst du fünf“, meint Joachim Llambi und erntet ein dickes Buhhhh aus dem Publikum. Doch das macht ihm nichts. Im Gegenteil!

Tatsächlich zückt Joachim Llambi aber die 8er-Kelle. Insgesamt gibt es 24 Punkte für Mathias Mester und Renata Lusin.

Mathias Mester und Renata Lusin bekommen für ihre sexy Final-Rumba bei „Let's Dance“ 24 Punkte. Rolf Vennenbernd/dpa

Erste Final-30-Punkte für Mathias Mester

Als Lieblingstanz zeigen Mathias Mester und Renata Lusin noch einmal ihren Paso Doble zu „The Final Countdown” von Europe. Damals gab es 25 Punkte. Diesmal dürfen es gern mehr sein. „Ich habe das geliebt. Du warst so drin in diesem Tanz“, lobt Jorge Gonzalez. „Man hat nach den ersten zwei Sekunden gemerkt, dass das euer Lieblingstanz war. Für mich war das dein bester Tanz der ganzen Staffel“, findet auch Motsi Mabuse. „Top-Leistung“, meint auch Joachim Llambi.

30 Punkte gibt es für Mathias Mester und Renata Lusin für den Paso Doble.

30 Punkte gibt es für Mathias Mester und Renata Lusin für den Paso Doble im „Let's Dance“-Finale. Rolf Vennenbernd/dpa

Schlumpf Mathias Mester rockt das Studio

„Mein Herz pocht, wenn ich an unseren letzten Tanz denke“, sagt Mathias Mester im Einspieler vor seinem allerletzten Tanz. Er will einfach nur für Spaß sorgen. „Man sollte sich von niemandem seine Träume und seine Ziele vermiesen lassen. Bei Renata habe ich meine Behinderung vergessen“, gibt er zu.

Dann legen die beiden - komplett blau geschminkt - Vollgas. Mit seinem Versprechen einer „geilen Party“ hat der 35-Jährige nicht zu viel versprochen. Der halbe „Let's Dance“-Profi-Cast tanzt im Hintergrund in Schlumpf-Kostümen mit. Als Gargamel ist Valentin Lusin dabei.

„Ich habe so gelacht. Ich mag diese Selbstironie. Ganz toll. Ich habe das genossen“, meint Jorge Gonzalez. „Mein Lieblingsmoment, war gleichzeitig Joachim Llambi anzugucken“, lacht Motsi Mabuse „Das macht 'Let's Dance' aus, dass alle so unterschiedlich sind. Für viele Menschen war bestimmt das der Magic-Moment.“ Jorge Gonzalez wünscht sich, Joachim Llambi blau anzumalen. „Du warst klasse, die ganze Truppe war klasse. Hat Riesen-Spaß gemacht“, sagt der.

Natürlich gibt es auch für diesem Final-Freestyle 30 Punkte.

Als Schlümpfe verkleidet rocken Mathias Mester und Renata Lusin das Finale von „Let's Dance“. Rolf Vennenbernd/dpa

+++ René Casselly: „Uns geht es nicht um den Sieg“ +++

René Casselly (25) und Kathrin Menzinger (33) zählen zu den beiden Top-Favoriten der diesjährigen Staffel „Let’s Dance“. Immer wieder haben die beiden mit ihrem Mix aus Tanz und Akrobatik die Zuschauer in ihren Bann gezogen. Von der Jury gab es für zu viel Show die eine oder andere Kritik. Was haben sich die zwei für das Finale einfallen lassen? Gibt es wieder waghalsige Stunts? „Wir wissen, wir sind sehr, sehr gut vorbereitet“, verrät der 25-jährige Zirkusartist. Der Tanz-Pokal steht für ihn nicht im Vordergrund: "Uns geht es auch nicht wirklich um den Sieg. Uns geht es darum, super abzuliefern. Wir wollen erinnerungswürdige Tänze abliefern.“ Er gesteht: „‚Let's Dance‘ hat mein Leben verändert und ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt.“

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Rene Casselly holt Corona-Ausfall-Tanz nach – und geht in Führung

Als Jury-Tanz müssen die beiden die Cha Cha Cha nachholen, die Rene Casselly auf Grund seiner Corona-Pause noch nie getanzt hat.  Joachim Llambi erklärt noch mal die Regel: keine Hebefigur! Das wird wohl die größte Herausforderung für das Paar, das stets durch Akrobatik punktete.

Ganz ohne können die beiden auch nicht, ein paar Elemente der Akrobatik sind dabei. Doch das war deutlich mehr Tanz als in einigen Tänzen der Vorwochen. „Du hast viel Spaß gehabt, das war zu sehen“, sagt Jorge Gonzalez. „Ich bin positiv überrascht. Wofür ich dir am meisten Punkte gebe: Du warst im Tanz drin. Das ist eine große Entwicklung“, meint auch Motsi Mabuse. „Du hast mich stolz gemacht. Du hast das mehr als sehr ordentlich gemacht. Du warst entspannter als die zwei, die wir schon gesehen haben. Und dadurch hast du nicht überzogen“, urteilt Joachim Llambi.

28 Punkte gibt es für Rene Casselly und Kathrin Menzinger für den Jury-Tanz. Von Joachim Llambi gibt es sogar die Höchstpunktzahl.

Rene Casselly und Kathrin Menzinger tanzen im Finale von „Let's Dance“ um den Sieg. Rolf Vennenbernd/dpa

Joachim Llambi will Rene Cassellys „Let's Dance“-Final-Tango nicht bewerten

Als Lieblingstanz präsentieren Rene Casselly und Kathrin Menzinger den Tango zu „Assassin’s Tango“ von John Powell. „Das war der Magic Moment für uns. Wir werden so viel Power und Adrenalin haben, dass wir noch einen draufsetzen wollen“, kündigt Rene Casselly im Einspieler an.

Und es sind keine leeren Versprechungen. Dieser Tango lässt keine Wünsche offen, ist so professionell, dass hier nicht mehr zu sehen ist, wer Profi und wer Promi ist. Das Publikum fordert Zugabe. „Das, was ich liebe in dieser Choreografie, ist die Spannung. Das ist unglaublich. Das war so gut getanzt. Gänsehaut pur“, meint Jorge Gonzalez. „Ein Traum, einfach ein Traum. Egal, was heute passiert: Du warst sensationell, einmalig“, sagt Motsi Mabuse. „Warum bin ich nicht aufgestanden? Weil ich sprachlos war. Sprachlos, wie sensationell du das hier gemacht hast. Das sind keine 10, dass sind keine 30 Punkte. Das können wir gar nicht bewerten - eigentlich sollten wir das hier auch lassen“, erklärt Joachim Llambi.

Aber sie müssen ja doch - und geben 30 Punkte für den Tango.

Tanzen zusammen bei „Let's Dance“: René Casselly und Kathrin Menzinger. Rolf Vennenbernd/dpa

Für Joachim Llambi ist Rene Casselly der Sieger

„Ich werde das alles brutalst vermissen“, ist Kathrin Menzinger den Tränen nah vor dem letzten Tanz. Auch Rene Casselly ist froh, in seiner Profi-Tänzerin eine neue Freundin gefunden zu haben. Die beiden wollen ihre schönsten Erinnerungen in diesen letzten Tanz stecken. „Zu wissen, dass das alles vorbei ist, schmerzt sehr“, gibt der Zirkusartist zu. Auch Kathrin Menzinger ist wehmütig.

Und dieser letzte Tanz der Staffel 2022 hat es in sich. Mit purer Akrobatik beginnt Rene Casselly das Spektakel. Kathrin Menzinger sorgt für ein Feuerwerk - im wahrsten Sinne des Wortes. Die beiden tanzen einen perfekten letzten Tanz, einen krönenden Abschluss der Staffel.

Motsi Mabuse kämpft mit den Tränen. Und ist nicht die einzige, die völlig überwältigt ist. „Das war grandios. Ihr habt alles geboten, was eine Show braucht“, meint Jorge Gonzalez. „Was soll ich denn sagen. Ich habe keine Worte. Es war wunderschön. Das ist 'Let's Dance'“, sagt Motsi Mabuse mit gebrochener Stimme. „Das war außergewöhnlich gut. Heute kommt es auf die Tagesleistung an. Du hast heute für mich mit großem Abstand klar die beste Leistung geboten. Das war für diese Staffel ein würdiger Abschluss“, lobt Joachim Llmabi.

30 Punkte gibt es für Rene Casselly und Kathrin Menzinger für ihren Final-Freestyle.

Rene Casselly und Kathrin Menzinger zaubern einen spektakulären Freestyle im „Let's Dance“-Finale auf die Bühne. Rolf Vennenbernd/dpa

Und der Sieger ist ...

91 Tage haben die drei Paare zusammen getanzt. Drei Monate waren sie unzertrennlich. Doch am Ende kann es nur einen Sieger geben. Wenn es nach der Jury geht, liegt an diesem Abend Rene Casselly mit seiner Profitänzerin Kathrin Menzinger vorn. „Das war bombastisch“, lautet das Resümee des Abends von Joachim Llambi. Aber auch die Zuschauer haben ja ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Und die haben entschieden:

Platz drei geht an Mathias Mester und Renata Lusin.

Auf dem zweiten Platz landen Janin Ullmann und Zsolt Sandor Cseke.

Und die „Dancing Stars 2022“ sind Rene Casselly und Kathrin Menzinger.

Rene Casselly, Zirkusartist, und Kathrin Menzinger, Profitänzerin, jubeln mit dem Pokal nach dem Sieg in der RTL-Tanzshow „Let‘s Dance“. dpa/Vennenbernd

+++ „Let’s Dance“-Schock: Final-Aus für Daniel Hartwich +++

Schlechte Nachrichten vor dem „Let’s Dance“-Finale: Moderator Daniel Hartwich fällt  krankheitsbedingt aus. Für ihn springt Jan Köppen ein und wird an der Seite von Victoria Swarovski durch den Abend führen. Schon in der fünften Liveshow war der „Ninja Warrior Germany“-Moderator spontan eingesprungen, er ist also nicht komplett grün hinter den Ohren und hat schon ein wenig „Let's Dance“-Erfahrung.

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Victoria Swarovski und Jan Köppen moderieren zusammen das große Finale von „Let's Dance“. Rolf Vennenbernd/dpa

+++ „Let’s Dance“-Tanzpartnerin von Ukraine-Präsident Selenskyj aus dem Jahr 2006 zu Gast im Finale +++

Die Ukraine befindet sich seit dem 24. Februar im Krieg mit Russland. Ein Ausnahmezustand, der Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj an seine Grenzen bringt. Was viele gar nicht wissen: Der 44-Jährige war vor seiner politischen Laufbahn Schauspieler, Komiker und sogar „Let's Dance"-Star! 2006 gewann er gemeinsam mit Profitänzerin Olena Shoptenko (34) den Tanzpokal in der ukrainischen Version „Dancing with the Stars". Und diese Tanzpartnerin ist heute Abend zu Gast im großen Deutschland-Finale von „Let’s Dance“, drückt den Finalisten vor Ort die Daumen.