„Let’s Dance“-Fanliebling Ekaterina Leonova tanzt in dieser Staffel zusammen mit Comedian Bastian Bielendorfer. Rolf Vennenbernd/dpa

Nur Friede, Freude, Eierkuchen – das schafft im deutschen Fernsehen nicht einmal die Unterhaltungsshow „Let’s Dance“. Dabei soll das Format doch vor allem eins: Die Zuschauer jede Woche freitags in seinen Bann ziehen, ablenken von dem, was in der Welt an Grausamkeiten so passiert. Doch statt sich einfach nur an tollen Tänzen und bunten Kostümen zu erfreuen, holen manche Fans den Knüppel raus. Leidtragender: Bastian Bielendorfer. Unsere Autorin meint: Ja, der Comedian nervt – und trotzdem würden wir ihn vermissen.

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Dass Bastian Bielendorfer zu den schlechtesten Tänzern der aktuellen Staffel zählt, hat der Comedian schon in der Kennenlernshow unter Beweis gestellt. Seiddem folgten Auftritte, die wenig mit Tanzen zu tun hatten. Eine reine Selbstinszenierung. Und das ausgerechnet mit der Profi-Tänzerin, die die allermeisten „Let’s Dance“-Fans so sehr lieben: Ekaterina Leonova.

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Bastian Bielendorfer spaltet „Let’s Dance“-Fangemeinde

Was hat die 34-Jährige für Beileidsbekundungen bekommen, dass ihr mit der RTL-Auswahl von Bastian Bielendorfer als Tanz-Promi jede Siegchance von Anfang an genommen wurde. Ist sie doch alleinige Rekordhalterin im Hintereinander-Siegen bei „Let’s Dance“. 2017 gewann die gebürtige Russin die Show mit Sänger Gil Ofarim, 2018 mit Komiker Ingolf Lück und 2019 mit Handballer Pascal Hens.

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Ekaterina Leonova und Comedian Bastian Bielendorfer geben bei „Let’s Dance“ alles. RTL / Stefan Gregorowius

Für einen Sieg mit Bastian Bielendorfer dürfte es in diesem Jahr aber nicht reichen. Dafür müsste es schon mit dem Teufel zugehen. Selbst dass der 37-Jährige zur Staffelhalbzeit noch dabei ist, damit hätte zu Beginn der Show wohl niemand gerechnet.

Bastian Bielendorfers „Let’s Dance“-Bemühungen

Doch während man dem Comedian anfangs noch das Rausfliegen gegönnt hätte, muss man mittlerweile feststellen: Irgendwie würde man ihn doch vermissen. Denn eins darf man bei aller Kritik an der tänzerischen Leistung nicht vergessen: Es ist und bleibt eine Unterhaltungsshow. Und wer, wenn nicht Bastian Bielendorfer, unterhält denn bitte das Publikum in der diesjährigen Staffel von „Let’s Dance“? Er und „General Ekat“, wie sich Ekaterina Leonova selbst nennt, haben immer flotte Sprüche auf den Lippen, nehmen sich dabei selbst nicht so ernst.

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Und man muss ihm noch eins zugutehalten: Bastian Bielendorfer bemüht sich nach Kräften. Bei meiner Sportlehrerin konnte man früher keine Fünf oder Sechs bekommen, wenn man sich wenigstens bemüht hatte. Nach dieser Regel dürfte auch Bastian Bielendorfer bei „Let’s Dance“ mit einer Vier belohnt werden.

Denn die Bemühungen sind ihm nicht abzusprechen – vor allen in den letzten beiden Wochen. Die wurden auch mit 17 Punkten für den Tango (Show 6) und 13 Punkten für den Slowfox (Show 5) belohnt. Keine Meisterleistung – aber eine klare Steigerung und ein Signal an alle: „Ich nehme das hier wirklich ernst!“ Und davon lebt „Let’s Dance“ ja auch – dass die Promis jede Woche besser werden, egal wie schlecht sie angefangen haben.