Rúrik Gíslason mit Tanz-Profi Renata Lusin. Foto: TVNow

Schon als Rúrik Gíslason noch für den 1. FC Nürnberg, den SV Sandhausen und das Nationalteams Islands die Fußballschuhe schnürte, verdrehte der einstige Offensivspieler zahlreichen Frauen den Kopf. Nun, da der inzwischen 33-Jährige nach seinem Karriereende bei „Let's Dance“ die Tanzschuhe angelegt hat und sich zuletzt auch mit weit aufgeknöpftem Hemd zeigte, wird der Hype um ihn größer. Nun bevor es am Freitag in der vierten Folge der aktuellen Staffel wieder um heiße Bewegungen geht, fand Gíslason ernste Worte. In einem Interview sprach er über den Tod seiner Mutter.

Vor einem Jahr habe er seine Mutter verloren, sagte Gíslason bei Stern TV. Sie war im Alter von 66 Jahren an Leukämie gestorben. Der Tod habe ihn sehr mitgenommen, berichtet er und das war ihm auch heute noch anzumerken. Als er von der schweren Krankheit erfuhr, sei er direkt aus Deutschland abgereist, um seiner Mutter beizustehen. Doch bereits kurz nach seiner Ankunft in Island verstarb sie.

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Das war im April, als die zweite Bundesliga gerade pausierte. Für Gíslason bedeutete der Tod seiner Mutter auch das Ende seiner Profi-Karriere. Er lief nach dem Re-Start nicht mehr für den SV Sandhause auf und beendete im Sommer seine Laufbahn. Seine Karriere nach der Karriere hat der Isländer gut geplant. Er betreibt ein Klamotten-Label und stellt eigenen Gin her.

„Wir waren sehr eng, hatten eine sehr besondere Beziehung“, erzählte der 33-Jährige, der bis zuletzt nicht von der Seite seiner Mutter gewichen ist. „Das war komisch, du weißt, dass deine Mutter nächste Woche nicht mehr da sein wird. Wir haben ihre Beerdigung zusammen geplant.“ 

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Heute zieht Rúrik Gíslason eine besondere Motivation aus dem schlimmen Verlust. Bei „Let's Dance“, so sagte er, tanze er nach eigener Aussage für seine verstorbene Mutter. „Sie ist meine Motivation“, sagte er. Am Freitagabend muss er mit Tanzpartnerin Renata Lusin einen Jive zu „Don't Worry, Be Happy“ von Bobby McFerrin. Dabei wird Gíslason auch ein seine Mutter denken und wissen: „Sie würde echt stolz auf mich sein.“