Traumhafte Outfits machen die Tänze bei „Let's Dance“ zu etwas ganz Besonderem. dpa

Mal sind sie super-knapp, durchsichtig bis auf die Haut und es darf kein kleinster Zentimeter verrutschen, um die Stars nicht bloßzustellen. Mal sind es traumhafte Ballkleider, bodenlang, die jede Königin oder Prinzessin in ein noch besseres Licht rücken würden. In jedem Fall sind die Kleider der „Let’s Dance“-Stars vor allem eins: absolute Unikate. Und was kosten die so? Der KURIER verrät es.

Wenn Freitagabend das Licht auf der „Let’s Dance“-Show-Bühne angeht, passt einfach alles. Promis und Profis haben nicht nur in der Trainingswoche ihr Bestes gegeben, um Jury und Zuschauer von ihrem Tanz-Talent zu überzeugen. Ohne die perfekten Outfits wären ihre Auftritt wohl auch nur halb so spektakulär.

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Bezaubert bei „Let's Dance“ in einem schwarzen Ballkleid genauso wie in einem Hauch von Nichts: Valentina Pahde. dpa

Da dreht sich GZSZ-Star Valentina Pahde erst in einem Traum aus schwarzem Tüll zum Wiener Walzer übers Parkett. Nur um eine Stunde später in einem Glitzer-Funkel-Fummel, der nur das allernötigste bedeckt, den Jury-Tanz zu rocken. Und das sind nur zwei Beispiel von bis zu 34 Kleidern, die pro „Let’s Dance“-Show zum Einsatz kommen. Jedes handgenäht genau für seinen Star und diesen Zweck. Für einen einzigen Auftritt.

Kurzfristige Änderungen der „Let's Dance“-Outfits sind gar nicht selten

Zwischen 11 und 14 Mitarbeitern rund um das Team von Kostüm-Fee Katia Convents wuseln dafür fast rund um die Uhr hinter den Kulissen von „Let’s Dance“ hin und her. Es sind nicht alles Frauen, auch ein Mann sitzt an der Nähmaschine. „Freitags werden die Promis neu ausgemessen, da sie meistens von Woche zu Woche dünner werden. Samstags fange ich mit den Entwürfen an. Nachdem die Produktionsfirma diese abgenommen hat, beginnen wir sonntags mit dem Nähen und müssen bis Mittwochabend fertig sein. Bei der Generalprobe am Donnerstag ziehen die Promis und Profitänzer die Kleider dann das erste Mal an und wir nehmen letzte Änderungen vor“, erklärt sie.

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Alles Handarbeit: Die Kleider bei „Let's Dance“. Instagram

Und auch kurzfristige Änderungen sind gar nicht selten. „Ich habe schon am Donnerstagabend ein ganz neues Kleid genäht, weil es plötzlich nicht mehr weiß sondern schwarz sein sollte. Freitag zur Show war es dann fertig.“

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Und was kostet so ein Teil nun? „Zwischen 1000 und 3000 Euro“, verrät die Schneiderin, die früher selbst das Tanzbein geschwungen hat und schon seit der ersten Staffel zum „Let’s Dance“-Team gehört. Wer selber näht, weiß, wie teuer allein das hochwertige Material der Kostüme ist – mal wird davon mehr vernäht, mal weniger. Dazu kommt der immense Aufwand. Denn jedes Kleid wird in Köln-Bonn von Hand gefertigt. Von der Stange ist da nichts.

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Nach der Show kommen sie in den Fundus. „Da kann man sie dann kaufen oder sie werden für ein anderes Format noch einmal wiederverwendet“, erklärt Katia Convents. „Die Kostüme gehören hinterher RTL. Wenn ein Promi ein Outfit aber besonders schön findet, kann er es kaufen.“

Ist die Kostüm-Fee hinter den Kulissen der großen „Let’s Dance“-Bühne: Katia Convents. Instagram