Profiboxer Simon Zachenhuber und Profitänzerin Patricija Belousova qualmen vor dem „Let’s Dance“-Halbfinale der Köpfe. Andreas Rentz/Getty Images Europe-Pool/dpa

Das Training für das große Halbfinale von „Let’s Dance“ verlangt Profis und Promis alles ab. In den Videos aus den Trainingshallen der Stars sieht man in dieser Woche reihenweise berühmte Menschen am Boden liegen. Fußballer Rúrik Gíslason ist platt. Schauspielerin Valentina Pahde versucht sich mit lockeren Späßen abzulenken und „Prince Charming“ Nicolas Puschmann ist auf seinen Social-Media-Kanälen insgesamt ziemlich abgetaucht. Bleibt noch der vierte im Halbfinal-Bunde: Boxer Simon Zachenhuber. Der verrät, was für ihn in dieser Woche der absolute Albtraum ist.

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„Simon musste in dieser Woche drei Tänze lernen. Nicht nur die beiden Einzeltänze, sondern auch noch den Wiener Walzer“, erklärt Tanzpartnerin Patricija Belousova. Der Grund: der „Impro Dance Even More Extreme“.

Albtraumwoche für Simon Zachenhuber bei „Let’s Dance“

Die Tanzpaare ziehen während der Show einen Tanz per Zufallsprinzip. Dann haben sie eineinhalb Minuten Zeit für einen „Quick Change“ um sich in passende Klamotten zu schmeißen. Die Kandidaten lernen den Song erst 30 Sekunden vor dem Auftritt kennen. Nur in dieser halben Minute können die Profis ihren prominenten Tanzpartnern dann Anweisungen für den direkt anschließenden Tanz geben. Das ist schon schwierig, wenn man den Tanz irgendwann einmal in der Staffel als Einzeltanz hatte. Aber wenn man den Tanz gar nicht kennt?!

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Klar, dass alle Profis alle infrage kommenden Tänze mit ihren Promis noch einmal durchgegangen sind. Und Patricija Belousova hat Simon Zachenhuber zusätzlich den noch nicht bereits getanzten Langsamen Walzer eingetrichtert. „Innerhalb von 20 Minuten“, erzählt der 22-Jährige. „Ich wollte ja Lernen auf Lücke. Ich habe gesagt, wir lassen das, das geht eh nicht gut. Aber wir haben es jetzt immerhin mal kurz probiert.“

Im „Let’s Dance“-Halbfinale will Boxer Simon Zachenhuber noch einmal alles geben. Andreas Rentz/Getty Images Europe-Pool/dpa

„Let’s Dance“-Halbfinalist Simon Zachenhuber vor seinem Endgegner

„Wenn wir wirklich im Impro Dance den Langsamen Walzer, dann…“, sagt Patricija Belousova und atmet einmal tief durch. Das wäre der absolute Endgegner für Simon Zachenhuber.

Aber auch die anderen verbleibenden Promis haben vor dieser Aufgabe gehörig Respekt. Rúrik Gíslason, der mit Renata Lusin im Halbfinale einen Contemporary und einen Charleston tanzt, hat vor Schreck den Mund nicht mehr zubekommen, als seine Tanzpartnerin ihm das Prinzip des „Impro Dances“ erklären wollte. „Mein Alptraum wäre der Tango“, verrät der 33-Jährige. „Oder Quickstepp, Cha-Cha-Cha, Samba, Rumba … eigentlich alles“, stöhnt er.

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Ja, als Nicht-Profi zwölf Tänze zu wiederholen und parat zu haben, ist schon eine große Herausforderung. Wie gut sie das meistern, sehen die Zuschauer am Freitag (ab 20.15 Uhr) auf RTL.