Schauspielerin Maria Ehrich (hier mit ihrem Kollegen Milan Peschel am Set zum Fernsehfilm „Altes Land“) liebt die Natur. Foto: dpa/Jaspersen

Wer Maria Ehrich in einer der „Ku‘damm“-Serienstaffeln erlebt hat, mag kaum glauben, dass diese adrette nette Frau im wesentlichen ganz erdverhaftet ist. „Erdverhaftet“ ist hier durchaus  wörtlich zu nehmen. Denn die 28-jährige gebürtige Erfurterin kann sich an freien Tagen in eine Gartenfee verwandeln. Dann taucht sie ihre zarten Finger in die Schichten von Böden, die von Fruchtbarkeit strotzen, um gleich darauf das Geschenk ihrer natürlichsten Auslese freizugeben: die Früchte der Erde.

Lesen Sie auch: Schauspiel-Star Emilia Schüle: Huch, warum ist sie denn plötzlich blond?

Erst kürzlich war die Schauspielerin in einem Garten aktiv, den Normalsterbliche kaum kennen dürften. Zumindest, wenn sie in Berlin Natur verehren. Maria Ehrich war zu Besuch auf der ersten Bioland-zertifizierten Fläche in Gaggenau. Das abgezirkelte Grüngelände in Baden-Württemberg gehört einem bekannten Autohersteller, dem mit dem Stern, also Mercedes, um es kurz zu machen. Das muss man nicht eigens betonen, immerhin ist Maria Ehrich Mitglied des „be a mover“-Netzwerks von Daimler.

Die Schauspieler Maria Ehrich und Steve Windolf besuchten anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität die preisgekrönte Artenschutzfläche in Gaggenau. Foto: Daimler - be a mover

Und da der Konzern sich seit mehr als zehn Jahren im Bereich der biologischen Vielfalt engagiert und dafür auch schon Preise bekam, war es nur naheliegend, dass der naturverliebte Fernsehstar sich auf dem Gaggenauer Werksgelände umsah. Und – es gefiel Maria Ehrich ausgesprochen gut, wie man hört: „Es ist inspirierend, wie sich Menschen, die bei solchen Projekten mitarbeiten, noch ein Stück weiter als nur bis zur eigenen Nasenspitze mit ihrer Umwelt identifizieren. Das finde ich einfach unglaublich schön”, sagte die Schauspielerin, nachdem sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Steve Windolf den Erlebnis-Pfad in Gaggenau besichtigt hatte.

Lesen Sie auch: Blumen, Bäume, Vögel, Insekten: Mit diesen Apps entdecken Sie die Natur ganz neu

Dort kann man nun wirklich viel lernen – über Böden und Gesteine, über Hölzer und  Stauden, über heimische Pflanzenarten, die allesamt wichtig und nötig sind für die Förderung von biologischer Vielfalt. Die insgesamt 14 Projektflächen des Konzerns mit einer Gesamtgröße von 23.000 Quadratmetern werden von etlichen gefährdeten Arten bewohnt, darunter der Zauneidechse und von Wildbienen. Eine Smartphone-App bietet Besuchern weitere Informationen zum Projekt.

Anlass für den Besuch beider Schauspieler war übrigens der Internationale Tag der Biodiversität. Der wiederum findet am 22. Mai statt.