Der Schauspieler und Reality-TV-Star starb am Dienstag in seiner Wohnung in Köln. Foto: dpa/Henning Kaiser

Sein Tod traf viele seiner Fans schwer – und auch die Kollegen von Willi Herren trauern um den Sänger und Schauspieler. Denn: Herren hatte noch so viel vor. Einer seiner Wegbegleiter, Mallorca-Kollege Ikke Hüftgold, erzählte jetzt im Interview, dass die beiden sich eigentlich treffen wollten. Denn sie planten zusammen neue Musik.

Willi Herren war am Dienstag tot in seiner Kölner Wohnung gefunden worden. Es lägen „keine Hinweise auf eine äußere Gewalteinwirkung“ vor, hieß es zunächst. Sein Tod kam für viele überraschend – gerade erst hatte Herren etwa seinen Foodtruck für Reibekuchen vorgestellt. Und auch musikalisch gab es Pläne, das verriet sein Kollege Ikke Hüftgold jetzt in einem Interview.

Ballermann-Kollege Ikke Hüftgold schwärmt von Willi Herrens Euphorie

„Wir wollten uns am Montag eigentlich treffen, um neue Songs aufzunehmen“, erzählte der Sänger der „Bild“. Im Interview schwärmt er von Herren, von seiner Euphorie. „Wenn er Ideen gehabt hat, dann habe ich daran geglaubt, auch was Songs anging. Er war voller Energie, ich mag solche Menschen.“ Doch sein Ruhm habe ihm auch geschadet. „Er hatte als junger Kerl viel Geld und geriet dann ins falsche Fahrwasser.“

Ikke Hüftgold und Willi Herren kannten sich seit Jahren. Foto: Imago/Future Image

Auch gegenüber RTL verriet Hüftgold, der mit bürgerlichem Namen Matthias Distel heißt, wie sehr ihm Willi Herren fehlt. Was hinter dem Tod des Musikers steckt, ist noch unklar. Aber: „Der Willi war der allergrößte Schisser. Seine größte Angst war zu sterben, definitiv“, sagt sein Kollege. „Das kann ich zu 100 Prozent ausschließen, dass er mit irgendeiner Todesabsicht oder Todessehnsucht irgendwas getrunken, genommen, geschluckt hat. Dann hätte ich mich zu 1000 Prozent in Willi Herren getäuscht.“

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Willi Herren sei immer ein sehr nachdenklicher Typ gewesen. „Und er war Hypochonder. Wenn er was gehabt hat, ein Zipperlein, hat er sofort Angst gehabt, dass er eine schlimme Krankheit hat.“ Mit dem Gerücht, dass es gerade in der Ballermann-Szene vermehrten Drogenkonsum gibt, will Ikke Hüftgold aufräumen. „Das halte ich für vollkommenen Schwachsinn. Ich habe viel Zeit mit Kollegen gebracht, habe Künstler unter Vertrag. Ich kann für unsere Leute die Lanze brechen, dass das eine Ausnahmeerscheinung ist.“