Ex-US-Präsident Barack Obama. Foto: AP/Anderson

Geht es nach Barack Obamas Familie, soll der kanadische Rapper Drake den Ex-US-Präsidenten im Kino verkörpern. „Ich sag’s mal so: Drake scheint in der Lage zu sein, alles zu tun, was er will", sagte Obama (59) in einem Interview zu einer neuen Folge von „360 With Speedy Mormon“ von Complex News. „Ich glaube, er ist ein talentierter und begabter Bruder."

In dem Interview im Anschluss an die Veröffentlichung des neuen Obama-Buchs „A Promised Land“ befragte Moderator Speedy Mormon den Ex-Präsidenten über alles Mögliche  -  von der Corona-Pandemie, über Rap-Musik und Donald Trump, bis hin zu seinen Casting-Vorlieben für den Film seines Lebens. „Eines Tages wird es die Obama-Biografie im Film geben. Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wer Sie in diesem Biopic spielen sollte?", wurde Barack Obama in dem Interview schließlich gefragt.

Rapper Drake würde gern Obama spielen.
Foto: AP

Drake würden Obama liebend gern porträtieren

Obama lächelte und gab zu, dass bereits einige Filme über ihn gedreht wurden, er sie aber „nicht alle gesehen" habe, höchstens Ausschnitte davon. Glücklich sei er allerdings nicht gewesen, vor allem, was die Nachahmung seiner unverwechselbaren Art zu sprechen angeht. „Es ist das Beste für mich, mir nicht allzu viele Gedanken darüber zu machen, wie ich in diesem fiktiven Leben dargestellt werde, denn ich habe ein reales Leben mit echten Verantwortlichkeiten", wird Obama von der New York Post zitiert.

Als Mormon jedoch ausdrücklich fragte, ob Obama es cool fände, von dem „Hotline Bling“-Rapper Drake gespielt zu werden  (der hatte vor fast einem Jahrzehnt angedeutet, dass er den Politiker eines Tages gerne porträtieren würde), räumte Obama ein: „Wenn die Zeit gekommen ist und er bereit ist“, dann wäre es wohl so, dass „Drake vor allem die Zustimmung meines Haushalts hat. Ich vermute, Malia und Sasha wären schwer damit einverstanden“, so der Ex-US-Präsident.