Musiker Angelo Kelly. Foto: Imago/Joachim Sielski

Angelo Kelly stand selbst bereits als Kind als Mitglied der Kelly Family auf zahlreichen Bühnen. Und so handhabt er es auch mit seinen fünf Kindern Gabriel Jerome, Helen Josephine, Emma Maria, Joseph Ewan und dem jüngsten Spross William Emanuel. Doch ein Auftritt seines Jüngsten bringt Angelo jetzt in Schwierigkeiten mit der Gewerbeaufsicht. 

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Der Fall ereingete sich im Juli 2019 bei einem Konzert im Schloss Eyrichshof in Bayern. Der damals erst vier Jahre alte William stand mit der Gitarre in der Hand auf der Bühne und sang „What A Wonderful World“. Sicher dürfte dem einen oder anderen Fan das Herz aufgegangen sein, doch der Auftritt, so süß er auch gewirkt haben mag, verstieß gegen den Jungendschutz. Denn als der kleine William auf der Bühne stand, war es schon nach 17 Uhr. Also flatterte Papa Angelo ein Bußgeldbescheid von 5000 Euro ins Haus.

Doch Angelo – selbst das Nesthäkchen seiner Eltern und mit vier Jahren schon auf der Bühne – will die Strafe nicht akzeptieren und legte Einspruch ein. Der Fall liegt bei Gericht, am 12. Februar wird ein Urteil erwartet. „Ich würde nie etwas tun, was das Wohl meines Kindes gefährden würde“, rechtfertigt sich Angelo gegenüber der Bild. „Wir haben in den vergangenen Jahren stets gut mit den Jugendbehörden bezüglich der Auftritte unserer Kinder zusammengearbeitet.“

Angelo Kelly und seine Family: Helen, Joseph, Emma, seine Frau Kira, Söhnchen William und der Älteste Gabriel (v. l.) im Jahr 2018. Foto: Imago/Joachim Sielski

Im Jahr 2010 hat Angelo Kelly seine eigene Familien-Band mit seiner Frau Kira und den damals noch vier Kindern gegründet. 2015 kam der kleine William hinzu. Sein ältester Sohn Gabriel Jerome wird dieses Jahr 20. „Ob sie alle weiterhin Musik machen oder einen anderen Weg gehen, wird sich zeigen. Musik ist nicht die einzige Option. Sie können natürlich machen, was sie möchten“, sagte Angelo Kelly mal in einem Interview. Er selbst ist aber froh, dass er bereits als Kind diesen Weg eingeschlagen und nie wieder verlassen hat. „Ich finde das schön, denn ich habe selbst auch ein tolles Leben durch die Musik gehabt. Es ist ein Privileg, von etwas zu leben, das einem Spaß macht.“