Kim Kardashian bei der Verleihung der CFDA Fashion Awards 2015 in New York Foto: Imago/D. Van Tine

Ist sie Mittäterin oder selbst Opfer eines kriminellen Kunshändlers? Kim Kardashian bestreitet energisch, die Drahtzieherin eines Antiquitätenschmuggels zu sein. 2016 hatte der amerikanische Zoll eine altrömische Statue konfisziert. Diese war Teil einer Lieferung von Skulpturen im Wert von 750.000 Dollar, die für die Renovierung von Kardashians und Kanye Wests Villa bestimmt waren.

Hatte Kim Kardashian eine gestohlene Statue aus dem 1. Jahrhundert bestellt?

In dem aus Italien eingeflogenen Container befand sich auch die untere Hälfte einer Kalkstein-Statue aus dem 1. Jahrhundert. Die sogenannte Myron-Samian-Athena wurde laut Behörden „gestohlen, geschmuggelt und illegal aus Italien exportiert“. Und das von Axel Vervoordt, einem bekannten belgischen Innenausstatter und Kunsthändler. Der hatte von „Kimye“ den Auftrag bekommen, ihr Anwesen neu auszustatten.

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Die US-Regierung hat vor dem Obersten Gerichtshof von Los Angeles die offizielle Beschlagnahmung und Rückführung der Skulptur nach Italien beantragt. Laut einem Sprecher von Kardashian hatte Kim keine Ahnung, dass die Statue in ihrem Namen ins Land geschmuggelt wurde: „Sie hat diese Skulptur nie bestellt oder bezahlt und erst jetzt von deren Existenz erfahren. Man hat ungefragt ihren Namen für den Erwerb missbraucht. Kim begrüßt die Ermittlungen und hofft, dass die Skulptur ihren rechtmäßigen Eigentümern zurückgebracht wird.“