Die US-Schauspielerinnen Kristin Davis, Cynthia Nixon, Kim Cattrall und Sarah Jessica Parker (v. l. n. r.) kommen zur britischen Premiere des Films „Sex and the City“ Daniel Deme/epa/dpa

„Dick Pics“ waren wohl Schuld daran, dass die Fans von „Sex and the City“ bei der Neuauflage auf Samantha verzichten mussten. Kim Cattrall sprach jetzt zum ersten Mal über die Fortsetzung  „And Just Like That“ und den Grund, warum sie nicht mit dabei gewesen ist. Die 65-Jährige wurde gar nicht erst gefragt, weil sie das Angebot eines dritten Kinofilms vor ein paar Jahren abgelehnt hatte. Dafür gab es für sie einen triftigen Grund: Das Drehbuch ging für sie gar nicht. Denn es gab darin ein Szene, in der Samantha ungewollt Penisbilder von Mirandas 14-jährigen Sohn Brady erhält.

Die 65-Jährige verriet dazu jetzt im Magazin „Variety“: „Es hat mir das Herz gebrochen. Warum gab es keine Storyline, wo ich meine PR-Agentur verkaufen muss an einen jungen Typen mit Hoodie. Das wäre ein viel besserer Generations-Konflikt gewesen, als der...eines minderjährigen Jungen“.

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Weshalb sie damals klar machte, dass sie für Film Nr. 3 nicht zur Verfügung steht: „Manchmal musst du wissen, wenn genug auch wirklich genug ist. Ich wollte keine Kompromisse eingehen und die Serie, so wie ich sie sah, schmälern. Deshalb gab es für mich auch nur einen Weg“.

Kim Cattrall zusammen mit Robert De Niro bei einem Auftritt in Las Vegas im April 2022 AP Photo/Chris Pizzello

Kim Cattrall und Sarah Jessica Parker sind Erzfeindinnen

Der sie auch in der Zukunft ins Abseits führte. Cattrall stellte klar, dass Samantha in den Planungen der Produzentin (und Erzfeindin) Sarah Jessica Parker nie eine Rolle gespielt hatte: „Ich wurde nie gefragt, ob ich beim Reboot mit dabei sein will. Ich habe genauso von der neuen Show erfahren, wie alle anderen auch…auf Social Media“. Ihre erste Reaktion war: „Oh, wie soll das funktionieren?“

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Cattrall behauptet, sich keine Sekunde von der neuen Serie angeschaut zu haben. Dennoch lästert sie darüber: „Die Serie war ziemlich genauso wie der dritte Film. Nicht sehr kreativ.“ Sie ist sogar froh, dass sie am Ende nicht mit dabei war: „Es gab schwierige Momente, in denen man von den Medien oder den Fans gemobbt wird. Aber ich muss sagen, dass es mir gut geht. Es war toll, einst mit dabei gewesen zu sein, doch ich bin inzwischen auf einem anderen Pfad gelandet. Ich hatte einfach genug!“