Die Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow stehen in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Lasst mich wieder rein!“ auf der Bühne. 
Foto: dpa/Henning Kaiser (Archivbild)

In der von RTL als Ersatz für das reguläre „Dschungelcamp“ geplanten Fernsehshow winkt den Kandidaten ein Gewinn von 50.000 Euro. Über die Siegerin oder den Sieger des Formats könnten Zuschauer in einem großen Finale am 29. Januar per Voting entscheiden, berichtete der Sender am Dienstag in Köln. Der Triumph werde mit einem Startplatz im nächsten regulären „Dschungelcamp“ 2022 in Australien vergoldet – aber auch mit dem Preisgeld.

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„Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“ soll ab dem 15. Januar auf RTL zu sehen sein. Der Sender hatte das Format angekündigt, nachdem sich eine normale Ausgabe der beliebten Show wegen der Corona-Pandemie weder in Australien noch an einem möglichen Ausweichquartier in Wales hatte umsetzen lassen. Die Idee: In der Show können sich Kandidaten ein „Goldenes Ticket“ und damit eine Urwald-Pritsche in der nächsten Staffel sichern.

Die Dschungelshow selbst werde in einem Studio produziert, sagte RTL-Geschäftsführer Jörg Graf in einer Ausgabe des „Mediengruppe RTL Podcasts“. Nachdem Australien und Wales ausgeschieden seien, habe man viel überlegt. „Irgendwann, zu einem bestimmten Zeitpunkt, haben wir gesagt: Komm, wir machen uns frei davon, jetzt mit einer Brechstange in den Schwarzwald zu ziehen und den Dschungel da nachzuspielen.“

Die Namen der Kandidaten wurden noch nicht verkündet. Graf berichtete allerdings, dass bei RTL in den Wochen vor dem Dschungel immer „an die Tür“ getrommelt werde. „Es gibt wahnsinnig viele Prominente, die natürlich gerne mitmachen möchten“, sagte er. „Jetzt haben wir gesagt: Okay, dann gucken wir doch mal. Dann machen wir doch die Tür mal auf.“ Moderiert wird die Ersatzshow von den bewährten Camp-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich.