Sängerin Loona gewinnt „Kampf der Reality Stars“. RTL2

Die 90er-Jahre Sängerin Loona hat das Finale von „Kampf der Reality Stars“ für sich entschieden. Dabei trat die Niederländerin allerdings nicht in einem Wettkampf gegen Andrej Mangold und Claudia Obert an, sondern wurde von sieben anderen Kandidaten zur Siegerin gewählt. Was man durchaus unsportlich finden kann, ist in Loonas Augen hingegen fair!

„Kampf der Reality Stars“: Siegerin nicht im Wettkampf, sondern per Abstimmung

Noch im vergangenen Jahr fiel die Entscheidung über den Sieger von „Kampf der Reality Stars“ in einem mehrstufigen Spiel, bei dem Geschicklichkeit, Sportlichkeit und Köpfchen gefragt waren. In diesem Jahr – wohl um einen langweiligen Durchmarsch von Andrej Mangold zu verhindern – wurde der Sieg an den beliebtesten Finalisten vergeben. Oder besser gesagt an den am wenigsten unbeliebten. Denn sowohl Claudia Obert und Andrej Mangold, als auch Loona waren nicht unbedingt unumstritten unter den anderen Promis. Gewählt hatten übrigens die sieben zuletzt ausgeschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten. 

Gegenüber dem Portal Promi-Flash lob Loona nun den Modus, der sie zur Siegerin machte, ihn höchsten Tönen. „Es ist auf jeden Fall mehr Fair Play“, sagte sie mit Blick auf die Vorjahresstaffel. Dort hatte sich der ehemalige Profifußballer Kevin Pannewitz durchgesetzt. Bei den Konkurrenten kam das überhaupt nicht gut an – und auch einige Fans waren unzufrieden. Der Kritikpunkt: Pannewitz war erst kurz vor dem „Kampf der Reality Stars“-Finale in die Sala eingezogen. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich es auch nicht so schön fand“, sagt Loona, die mit bürgerlichem Namen Marie-José van der Kolk heißt.

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Sängerin Loona bei „Kampf der Reality Stars“ mit ihren Mitstreiterinnen Xenia von Sachsen, Kader Loth, Sylvia Wollny und Alessia Herren. RTL2

„Kampf der Reality Stars“: Vorjahres-Finalisten pflichten Loona bei

Die Vorjahresfinalisten Sam Dylan und Kate Merlan sehen das ganz ähnlich. „Es ist sehr unfair, dass Kandidaten, die später kommen, genau die gleichen Chancen haben auf den Sieg wie Leute, die von Anfang an dabei sind“, sagte Sam. Und Kate war überzeugt: „Ich habe mich von Anfang an so heftig durchgekämpft, da ist es natürlich schwierig, wenn einer gewinnt, der gerade erst ein paar Tage dabei war.“

Dabei hinkt diese Logik komplett. Schließlich ist das Format darauf ausgelegt, dass immer wieder Kandidatinnen und Kandidaten ausscheiden und für sie eben neue hineinkommen. Wenn diese kein Anrecht auf den Sieg haben sollten, dann bräuchte man sie am Ende gar nicht in die Sala schicken. 

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So nachvollziehbar die Entscheidung der „Kampf der Reality Stars“-Produktion war, ein Langeweile-Finale, in dem Andrej Mangold durchmarschiert, zu veranstalten, auch war, so bleibt zu hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder anders wird und der Sieger oder die Siegerin wieder im Wettkampf ermittelt wird. Ganz egal, wann er oder sie in die Sala einzieht.