Sänger Jürgen Drews bringt im August seine Memoiren raus. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Schon vor 15 Jahren hatte Jürgen Drews einmal angekündigt, er könne sich vorstellen, ein Buch über sein Leben zu schreibe, wie es auch sein Musiker-Kollege Dieter Bohlen getan hat. Wenn es so weit sei, wolle er aber „ohne Beschimpfungen“ auskommen, sagte er. Ob ihm das gelungen ist, werden Fans am 17. August herausfinden. Dann kommen seine Memoiren „Es war alles am besten“ heraus.

In der Verlagsankündigung beschreibt sich der selbsternannte „König von Mallorca“ mit den Worten: „Ich bin einfach ein Mensch wie jeder andere auch, und mein Job ist es, Musik zu machen und die Leute damit zu unterhalten. Im Grunde genommen ein Dienstleister.“

Jürgen Drews ist der selbsternannte „König von Mallorca“. Foto: dpa/Rainer Jensen

Seine Dienste kann Drews allerdings diesen Sommer niemandem anbieten. Die großen Amüsiertempel, die er sonst Jahr für Jahr mit Leichtigkeit füllt, sind in diesem Jahr geschlossen. Ohnehin hat der inzwischen 75-Jährige großen Respekt vor der Pandemie. In einem Interview erklärte er kürzlich, dass er nicht daran glaube, dass wieder Normalität am Ballermann einziehen kann, bevor es einen Impfstoff gebe. 

So kommt in diesem Jahr auch der private Mallorca-Urlaub auf seiner Finca nicht in Frage. „Ich habe nicht vor, auf die Insel zu reisen, so lange ich dort nicht auftreten kann. Im Flieger muss man ja dann doch wieder eng beieinander sitzen.“ Und auch den Lockdown im März habe er sehr ernst genommen. In der Zeit, so sagte er, habe er sein Buch beendet. Die, so sagte Drews, seien „ehrlich, offen und privat“. „Über mich selbst sage ich immer gern: Ich bin der Erfolgreichste der Erfolglosen dieser Branche. In dem Satz lasse ich natürlich gerne meine Selbstironie sprechen.“

Jürgen Drews mit Tochter Joelina (l.) und Ehefrau Ramona. Foto. dpa/Jens Kalaene

Er finde sowieso, „dass man lieber mit einem Augenzwinkern durchs Leben gehen sollte, als alles verkniffen auf die Waagschale zu legen“. Drews: „Ich habe meine Erfahrungen gesammelt, habe mich weiterentwickelt, aber auch alte Sichtweisen verändert. Letztlich war für mich alles Geschehene zu der jeweiligen Zeit richtig und wichtig, sodass ich heute sagen kann: Es war alles am besten!“