Hollywood-Schauspielerin Joan Collins bei einer Gala im August auf Mallorca Imago

Schockierende Enthüllungen von Joan Collins. Die „Denver Clan“-Hexe verriet jetzt zum ersten Mal in einer Dokumentation, dass sie als Teenager von einem nordirischen Filmstar vergewaltigt wurde und den Täter dann „aus Scham“ geheiratet hatte.

In „This is Joan Collins“ enthüllte die Schauspiel-Legende bei BBC2, dass sie mit 17 zusammen mit dem 14 Jahre älteren Schauspieler Maxwell Reed auf ein Date gegangen war: „Er holte mich in diesem riesigen blauen Buick ab und hatte einen falschen amerikanischen Akzent. Er war 31. Ich war 17 und Jungfrau. Ich wusste, dass das zu Hause Ärger geben würde.“

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Reed nahm Joan mit zu seiner Villa und gab ihr eine Rum-Cola zu trinken, während er ein Bad nehmen wollte. Laut Collins hatte Reed ihr eine Knockout-Pille mit in den Drink gemischt: „Ich wachte auf dem Boden seines Wohnzimmers auf, als Maxwell gerade dabei war, Sex mit mir zu haben.“

„Ich habe mich so unglaublich geschämt“

Die junge Joan gab sich selbst die Schuld für die Vergewaltigung und willigte deshalb auch ein, Reed zu heiraten: „Wäre ich damals nicht so unschuldig hinsichtlich Sex gewesen, dann hätte ich das niemals getan. Doch ich habe mich so unglaublich geschämt und schuldig gefühlt.“

Die vierjährige Ehe wurde zur Hölle für sie, weil ihr Mann versuchte, sie wie ein ordinärer Zuhälter an reiche Männer zum Sex weiterzugeben. Als ihr Stern in Hollywood aufging, habe ihr Ehemann sogar einen arabischen Scheich in einem Casino angeworben: „Max sagte zu mir ‚Er zahlt 10.000 für eine Nacht und ich darf sogar dabei zuschauen!‘ Ich habe auf meinen schönen, verhassten Ehemann geschaut und angefangen, zu weinen. Ich schluchzte ‚Nicht in einer Million Jahren‘, und bin zu meiner Mama gezogen.“

Als sie dann 1956 die Scheidung einreichte, pochte Maxwell auf einen monatlichen Unterhalt von 950 Pfund: „Er hat behauptet, mich entdeckt zu haben, und wollte einen Anteil an meinen zukünftigen Gagen.“ Collins fand Reed mit 7500 Pfund ab – was heutzutage einen Wert von 1,9 Millionen Pfund entspricht.

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Marilyn Monroe warnte sie vor einem Produzenten

Um sich abzulenken, ließ sie in Hollywood keine Party aus. So landete sie auch auf einer privaten Feier von Marilyn Monroe in der Villa von Gene Kelly: „Marilyn hat mich vor den mächtigen Männern in Hollywood gewarnt“. Unter anderem vor dem Produzenten Daryl Zanuck. Die Warnung der Monroe war kaum verhallt, da wurde Collins von Zanuck einen Flur hinuntergejagt: „Er hat mich dann wie einen Käfer gegen eine Wand gedrückt. Dann sagte er ‚Du brauchst einen echten Mann, Schätzchen, einen echten Mann!‘. Zum Glück kam in diesem Moment ein Make-up-Künstler vorbei und ich konnte fliehen.“

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Mit dem Frauenhelden Richard Burton stimmte zwar auf der Leinwand die Chemie, doch privat empfand sie den Waliser als einen „primitiven Neandertaler“. Als er nach Ende der Dreharbeiten versuchte, sie abzuschleppen, witzelte Burton: „Ich würde eine Schlange bumsen, wenn sie einen Rock tragen würde.“ Doch mit seinem Charme kam er bei Collins nicht weit: „Er war ein Raubtier, dem Frauen zu Füßen lagen. Ich war sehr überrascht, als Elizabeth Taylor ihn geheiratet hat.“