Jenke von Wilmsdorff ist jetzt bei ProSieben. Foto: ProSieben / Bene Müller

Er betrank sich vor der Kamera, nahm Drogen, machte sich mit Flüchtlingen auf die gefährliche Reise vom afrikanischen Kontinent über das Mittelmeer nach Europa und spielte die alleinerziehende Mutter. Mit seinen Experimenten hat der Journalist Jenke von Wilmsdorff dem Sender RTL über Jahre immer wieder gute Quoten beschert. Nun hat er den Sender gewechselt. Ende November kommt sein erstes Experiment auf ProSieben.

Wie der Sender mitteilt wird von Wilmsdorff in der ersten Folge der Sendung, die schlicht „Jenke“ heißen wird, teilweise schmerzhaften Schönheitsmythen auf den Grund gehen. Laut Pressemitteilung wollen Jenke von Wilmsdorff und ProSieben sich einer Antwort auf die Frage nähern, welche Methoden wirklich einen Effekt gegen das biologische Altern haben – und welche ausschließlich ein gutes Geschäft für die Anbieter der jeweiligen Prozeduren und Produkte sind.

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Es ist anzunehmen, dass von Wilmsdorff diverse Methoden auch an sich ausprobieren lassen wird. So heißt es in der Ankündigung, dass es ein Experiment sei, das unter die Haut gehe. Produziert wird „Jenke“ zudem von er erst kürzlich gegründeten Deutschen ProduktionsUnion (DPU) aus Köln.

Bereits im Mai wurde bekannt, dass Jenke von Wilmsdorff und RTL ihre exklusive Zusammenarbeit nach fast 20 Jahren beenden würden. Der heute 55-Jährige arbeitete seit 2001 zunächst für das Wochen-Magazin-Extra, woraus die Formate „Jenke als...“ und „Das Jenke Experiment“ entstanden. Letzteres war sogar mehrfach für den deutschen Fernsehpreis nominiert. Nun wechselt Journalist zu ProSieben. An seinem Erfolgs-Konzept dürfte Jenke dabei jedoch nichts ändern.