Roberto Blanco fordert den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig auf, die Leiche Beethovens zu exhumieren. Fotos: imago/Metodi Popow, imago/AGB Photo

Er ist bekannt für seine Stimmungs-Hits, für „Ein Bisschen Spaß muss sein“ – aber Schlager-Legende Roberto Blanco kann auch anders! In einem Youtube-Video hat sich der Sänger jetzt an den Bürgermeister der österreichischen Hauptstadt Wien gewandt. Und zwar mit einem ernsten Anliegen. Er fordert das Stadtoberhaupt zu einer Wette auf – und dazu, die Leiche des 1827 verstorbenen Komponisten Ludwig van Beethoven aus dem Grab zu holen.

Sie haben richtig gelesen: Blanco wendet sich mit dem Anliegen, Beethovens Leiche zu exhumieren, an den Bürgermeister von Wien.

Roberto Blanco: DARUM will er Beethovens Leiche exhumieren

„Lieber Michael Ludwig – alles Gute und ganz herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Namenstag. Anlässlich dessen möchte ich mit Ihnen eine Wette machen“, sagt Blanco in dem kurzen Clip. „Also: So ein Namensvetter, ein gewisser Ludwig van Beethoven – wem sah der wohl ähnlicher? Ihnen oder mir?“

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Hintergrund: Bereits seit vielen Jahren wird über die Abstammung von Beethoven gemutmaßt.Schon im Jahr 1863 wurde er exhumiert. „Es gibt mehrere Dokumente, die darauf hinweisen, dass er zu Lebzeiten dunkle Haut gehabt hatte, und sich deutlich von der Wiener Durchschnittsbevölkerung abhob“, sagte der Historiker Dr. Ralf G. Jahn in einem Interview. Beethoven soll eine dunklere Hautfarbe und gekräuseltes Haar gehabt haben.

In diesem Video fordert Blanco die Exhumierung Beethovens.

Video: Youtube

Er habe, heißt es in Berichten, zu Lebzeiten wie ein Spanier ausgesehen, wurde deshalb auch „Spagnol“ genannt. 80 Jahre nach Beethovens Tod wurde die Theorie von Samuel Coleridge-Taylor, einem britischen Komponisten, erneut aufgegriffen. Er sagte: „Wenn der größte aller Musiker heute leben würde, wäre es für ihn unmöglich, in bestimmten amerikanischen Städten ein Hotelzimmer zu bekommen.“

Schlager-Legende Roberto Blanco stößt die Debatte erneut an

Nun stößt Blanco die Debatte erneut an. „Ich wette, er sah mir ähnlicher, als man glauben mag“, sagt er in dem Videomeister, gewandt an den Bürgermeister Wiens. „Und es liegt in Ihrer Hand, Klarheit zu schaffen. Denn Ludwig liegt in Wien. „Ich bin gespannt auf die Wahrheit – und die Welt brennt darauf.“

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Ob das Grab des Komponisten noch einmal geöffnet wird, ist allerdings unklar. Auf eine Anfrage der „Bild“-Zeitung äußerte sich der Wiener Bürgermeister nicht.