Die 38-jährige  Kinga sucht bei "Hochzeit auf den ersten Blick" den Mann fürs Leben.
Die 38-jährige Kinga sucht bei "Hochzeit auf den ersten Blick" den Mann fürs Leben. Sat.1

Viele Leute brauchen einfach einen Sündenbock. Vielleicht, um ihr eigenes Schicksal zu verdrängen? Warum auch immer – im Reality-Fernsehen finde sie, was sie suchen. Da weht so manchem Kandidat schnell ein Shitstorm entgegen. Und das Sat.1-Kuppel-Experiment „Hochzeit auf den ersten Blick“ macht da keine Ausnahme. Erstes Opfer dieser Staffel: die 38-jährige Kinga aus Niedersachsen. DAS ist der traurige Grund.

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Eins vorweg: Die 9. Staffel „Hochzeit auf den ersten Blick“ ist gerade mal eine Folge alt. Die Kandidatin, auf die sich die vermeintlichen Fans jetzt schon eingeschossen haben, war noch nicht eine Sekunde zu sehen.

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Kinga vor „Hochzeit auf den ersten Blick“ sicher: „Er wird die Mauer knacken!“

Doch auf der Facebook-Seite der Show gibt es ein Vorstellungsvideo von Kinga. Da kümmert sie sich um ihre Blumen im Garten und erzählt über sich. Auch das: „Nach den bisherigen Enttäuschungen ist es für mich schwierig, Gefühle zuzulassen. Aber ich weiß, wenn es der Richtige ist, wird er diese Mauer knacken.“

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Worte, die einigen „Hochzeit auf den ersten Blick“-Fan bitter aufstoßen. In den sozialen Medien wird ordentlich ausgeteilt gegen Kinga. „Komplizierte Vorerfahrungen und dann so ein Experiment - kann doch eigentlich nur schief gehen!“, heißt es da in den Kommentaren. Und: „Oh Gott das riecht nach Schwierigkeiten. Warum macht ihr das?“ Jemand anderes schreibt: „Der arme Kerl!“

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Kinga vertraut den "Hochzeit auf den ersten Blick"-Experten, dass sie den richtigen Mann für sie gefunden haben.
Kinga vertraut den "Hochzeit auf den ersten Blick"-Experten, dass sie den richtigen Mann für sie gefunden haben. Sat.1

Doch es kommt noch schlimmer. „Ja, super, wenn ich das schon wieder höre. Der ‚Richtige‘ wird die Mauer knacken. Es gehört Eigenarbeit dazu, Verletzungen zu verarbeiten und es ist hauptsächlich die eigene Verantwortung. Und wenn ich noch so lädiert bin, gehe ich nicht in ein solches Projekt, sondern kümmere mich erstmal um mich selbst“, schimpft eine Facebook-Userin über den „Hochzeit auf den ersten Blick“-Trailer von Kinga.

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„Hochzeit auf den ersten Blick“: Kinga ist nicht das erste Shitstorm-Opfer

Und weil unter den Kommentatoren offenbar eine Reihe von Beziehungsexperten sind, gibt es dort auch nicht selten Meinungen wie diese: „Wenn man diese Einstellung hat denke ich dass die jetzt schon mit ihrem Partner nicht mehr zusammen ist.“

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Zur Erinnerung: Einen ähnlichen Shitstorm hatte es in der letztjährigen Staffel auch schon einmal gegeben. Damals richtete er sich gegen Simone, die ihrem Bräutigam Markus nach dem Jawort nicht – wie die meisten anderen Bräute – euphorisch um den Hals gefallen ist und ihn beinah zu Boden knutschte. Die beiden gingen es langsam an.

Und – liebe Kritiker – die beiden sind das einzige Paar, bei denen die Ehe bis heute hält. Er hat sogar noch einmal um ihre Hand angehalten, gefragt, ob sie ihn noch mal heiraten würde. Ist wohl doch nicht so ein schlechtes Vorzeichen, wenn man das Experiment „Hochzeit auf den ersten Blick“ mit einer gewissen Vorsicht angeht.

Ob sich Kinga in ihren Bräutigam verlieben kann? „Hochzeit auf den ersten Blick“ sehen Sie immer montags um 20.15 Uhr bei Sat.1.