Lisa und Mario sind bei ihrer „Hochzeit auf den ersten Blick“ ad hoc total verknallt. Nur war es eben ein bisher kurzes Feuerwerk der Gefühle. Sat.1

Er ist ihr nicht männlich genug. Sie gibt ihm nicht, was er will und braucht. Lisa und Mario kommen über den Status gute Freunde nach ihrer „Hochzeit auf den ersten Blick“ nicht hinaus. Ihr fehle der sexuelle Kick, betont die Braut immer wieder. Kommt das Paar aus diesem Dilemma wieder heraus? Ein offener Sex-Talk mit Therapeutin Beate Quinn, die auf genau solche eingefahrenen Situationen spezialisiert ist, soll helfen.

„Ich habe gar nicht mehr das Bedürfnis ihn zu küssen – mehr ist auch nie passiert. Ich mag muskulöse Männer und selbstbewusstes Auftreten“, erklärt Lisa der Expertin. Das sei bei Mario nicht der Fall. Bis zum Zungenkuss – weiter seien beide nie gekommen. Der erotischste Moment sei der Hochzeitstanz gewesen. „Der war so innig und so schön. Der hatte etwas Verruchtes. In der Hochzeitsnacht, abends im Bett, da wäre Lust auf mehr gewesen. Aber ich wollte keine klassische Hochzeitsnacht“, erklärt Lisa.

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Danach ging es steil bergab mit den Gefühlen. In den Flitterwochen gesteht Lisa unter Tränen, dass Mario so gar nicht ihrem Idealbild eines Mannes entspricht. Ist diese Liebe noch zu retten? Beate Quinn will es auf jeden Fall versuchen.

„Hochzeit auf den ersten Blick“-Expertin will Lisa und Mario helfen

„Mir ist es wichtig, Mario mal dran zu erinnern, wer er ist. Er hat diese andere Seite, wo er dominanter sein kann, sehr männlich sein kann. Durch diese Unsicherheit und Kränkungen ist er weit davon entfernt“, weiß Beate Quinn, die Mario aus den Analysen bereits besser kennt, als dessen eigene Frau.

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Sie erinnert ihn, dass er Lisa geben kann, was ihr scheinbar so sehr fehlt: „Genau das was Lisa sich wünscht, ist mehr männliche Energie wieder zu spüren. Und in Ihrer Sexualität und Intimität sind Sie ein sehr dominanter Mann. Da holen Sie sich, was sie möchten. Da können Sie Ihren Mann richtig stehen. Diese Seite kennt sie leider noch nicht.“

Mario ist gekränkt. „Aber sie möchte sie auch nicht kennenlernen“, hadert er. Seine Verzweiflung schwingt in jedem seiner Worte mit.

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Bei der „Hochzeit auf den ersten Blick“ von Lisa und Mario gab es viele magische Momente. Danach leider nicht mehr. Sat.1

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„Ich brauche den Rückzug, um auch wieder Kraft zu schöpfen. Denn eigentlich schöpfe ich Kraft in der Sexualität“, erklärt Bräutigam Mario. Doch genau darin liegt das Dilemma. „Da wo ich Kraft schöpfen kann, das kriege ich im Moment nicht“, sagt er. Lisa fühlt sich null zu ihm hingezogen, blockt jede Intimität ab. Ihre fehle der sexuelle Kick, betont sie immer wieder.

„Aber gerade was die Sexualität angeht: Sie hat ganz klar geäußert, sie möchte diejenige sein, die den nächsten Schritt macht. Auf der anderen Seite möchte sie aber diese Männlichkeit. Und für mich ist es aber männlich, dass ich mir das hole, was ich möchte. Aber ich bin verunsichert, weil ich immer auf der Wartebank sitze und hoffe, dass das was kommt, dass ich nicht noch länger warten muss“, meint Mario.

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Seine Vorstellungen von Sexualität und die seiner Partnerin gehen offenbar weit auseinander. Also bittet Sexualtherapeutin Beate Quinn beide, ihre Fantasien füreinander aufzuschreiben. „Wir haben sie auch gematcht, weil Sie sexuell sehr kompatibel sind“, meint sie. „Und nachdem Sie noch nicht so weit sind – das sollen Sie nicht erzwingen – habe ich Sie gebeten, mir Ihr ideales sexuelles Szenario zu schreiben. Wie Sie am liebsten Intimität leben.“

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Intime Wünsche von „Hochzeit auf den ersten Blick“-Paar Lisa und Mario

Lisa und Mario bekommen die Briefe, lesen sie sich Rücken an Rücken durch. Er schreibt von Gänsehaut am ganzen Körper und ihren Beinen über seinen Schultern. Lisa schreibt von seinen Händen, die grob ihren Hintern greifen. „Ich unterbreche, was sie fast verrückt macht, weil sie schon richtig am Zittern ist. Und letztendlich komme ich ihrer Bitte nach, mit ihr zu schlafen“, schreibt Mario weiter.

Doch was bezweckt die Therapeutin mit diesen intimen Geständnissen? „Mir ist es wichtig, dass Lisa Mario auch mal als diesen dominanten, männlichen Mann kennenlernt. Und in der Sexualität ist er dieser Mann“, meint Beate Quinn.

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Lisa und Mario können nach der „Hochzeit auf den ersten Blick“ ihre Finger kaum voneinander lassen. Doch danach ebbt die Anziehung ganz schnell ab. Sat.1

Lisa ist geschockt von den Worten ihre Mannes. So könne sie ihn sich gar nicht vorstellen, gibt sie zu. Und Mario? „Ich merke, dass es gut harmonieren würde. Auf der anderen Seite sehe ich mich nicht selber in ihrer Geschichte, weil ich das nicht bin. Ich bin nicht der Mann mit den dicken Oberarmen und dem definierten Körper“, gibt er zu. Ihn reizt aber, wie Lisa schreibt, sagt er.

Können sich die beiden dank dieses Teils vom Experiment auch endlich körperlich annähern?

Hochzeit auf den ersten Blick“ sehen Sie immer mittwochs um 20.15 Uhr bei Sat.1.