Wenig liebevoll schauen sich Wiebke und Norbert bei „Hochzeit auf den ersten Blick“ an. Foto: Sat1

Fans der Sat1-Kuppelshow „Hochzeit auf den ersten Blick" müssen leiden in diesem Jahr. Denn mit wahren Gefühlen oder zumindest herzlichen Liebenden hat die neue aktuelle Staffel nicht viel zu tun. Die meisten Ehen scheinen am Ende noch bevor sie vor richtig begonnen habe. Und jetzt schockt Wiebke ihren Ehemann Norbert auch noch mit einem ganz bitteren Geständnis.

Die Trauung war romantisch, die Hochzeitsnacht endete in der Notaufnahme und in den Flitterwochen wurde es dann richtig turbulent. Zugegeben, langweilig wird es bei den Neu-Eheleuten Wiebke und Norbert nicht. Was am Anfang nach großer Liebe auf den ersten Blick aussah, wurde aber schon am Anfang des Kennenlernens immer unentspannter.

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Beim ersten Treffen nach den Flitterwochen fährt Wiebke zu Norbert nach Gelsenkirchen. 400 Kilometer trennen die aktuellen Wohnungen der Neu-Eheleute. Wiebke hatte schon in den ersten Tagen nach der „Hochzeit auf den ersten Blick“ Tacheles gesprochen und Norbert an den Kopf geknallt, das er nun nicht erwarten könne, dass man sich jedes Wochenende sehen könnte. Der Bräutigam war da noch optimistisch: „Da werden wir schon eine Lösung finden.“

Norbert gibt bei „Hochzeit auf den ersten Blick“ alles für seine Braut

Jetzt jedenfalls ist Wiebke erstmal da - in der Plattenbauwohnung ihres neuen Ehemanns. Der hat sich richtig ins Zeug gelegt, die eigenen vier Wände auf Hochglanz poliert. „Ich möchte, dass sie sich wohlfühlen. Dafür muss die Wohnung tippitoppi sein“, erklärt er voll Vorfreude.

Hat bei „Hochzeit auf den ersten Blick“ nur Augen für den Hund ihres Ehemanns: Wiebke. Foto: Sat1

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Das der Kontakt in der Woche nach den Flitterwochen doch arg reduziert war, macht Norbert daran fest, dass er zuvor vielleicht zu schnell, zu eng, zu viel mit Wiebke aufeinander gehockt hatte. Ist er da vielleicht zu blauäugig? Nur zwei Telefonate, einmal kurz geschrieben - mehr kam da nicht. Zu wenig, für eine ernsthafte Beziehung?

Die Begrüßung beim Wiedersehen stimmt jedenfalls nicht optimistischer. Statt auf ihren Ehemann - der kriegt nur ein platonisches Küsschen - stürzt Wiebke sich auf dessen Hund. Mit ihrem Koffer will sie sich nicht helfen lassen. Da muss selbst Norbert ernüchtert feststellen: „Das war gekünstelte Freundlichkeit bei der Ankunft.“

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Wiebke rechtfertigt sich, dass sie sich die ganze Woche kaum gemeldet hat. Es sei ihr alles zu stressig gewesen. Sie sei nicht gut drauf. „Da bin ich insgesamt etwas missgestimmt.“

Norbert spricht von großen Gefühlen

Oha. Missgestimmt - beim Wiedersehen mit seinem Ehemann, den man eine Woche nicht

gesehen hat? In Norbert kommen die Zweifel auf. „Es scheint eine Konsequenz der letzten Tage zu sein, da war sie schon nicht mehr so locker“, sagt er. In eine Ehe von 0 auf 1000 zu starten und dann nach den Flitterwochen von 1000 auf 0 abzubremsen, dass lässt Norbert nicht kalt. In ihm kommen die Gefühle hoch. Er gesteht Wiebke, wie sehr er sie vermisst hat, mit ihr abends im Bett zu liegen und einfach zu reden.

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Als Sat1 die beiden getrennt von einander nach ihren Gefühlen befragt, kann Norbert nicht mehr an sich halten. Er bricht in Tränen aus. „Mir kommen die Gefühle hoch, weil ich so glücklich bin und hoffe, dass es funktioniert. Ich möchte einfach, dass wir glücklich und zufrieden leben bis an Ende unserer Tage. Wie im Märchen.“ Ahnt er etwa schon, dass seine Gefühlt einseitig sind?

Denn kurz darauf lässt Wiebke die Bombe platzen. Und die dürfte Norbert wirklich schocken. „Wenn ich sagen müsste, wo ich im Moment stehe, eingeordnet von 0 bis 100 Prozent“, erklärt Wiebke, „würde ich der Beziehung eine 20-prozentige Chance geben.“ Rums! Das hat gesessen. Zumindest Unehrlichkeit kann man der Blondine nicht vorwerfen. Auch wenn es Norbert hart treffen dürfte, dass Wiebke die Ehe schon aufgegeben hat.

Norbert weint: Ob er ahnt, das Wiebke es bei „Hochzeit auf den ersten Blick“ nicht Ernst mit ihm meint? Foto: Sat1