Haben den ersten Stress bei „Hochzeit auf den ersten Blick“: Lisa und Michael. Foto: Sat1

Zoff, Küsse und ein bisschen Romantik. Der KURIER hat die aktuelle Folge der Sat1-Kuppelshow im Blick. Hier gibt's die gesamte Show zum Nachlesen.

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Annika und Manuel: Getrennte Wege, Re-Start - und der erste Kuss

Da sind keine Schmetterlinge. Die Welt ist auch nicht rosarot. Liebe? Fehlanzeige! Während Manuel am liebsten einen Haken an das Experiment machen würde, will Annika kämpfen. Vielleicht ist da ja doch mehr als der „gute Kumpel“. Das Gespräch beim Tretbootfahren ist ehrlich. Offen. Aber eben auch ernüchternd.

„Mein Problem ist, ich möchte dich nicht verletzten. Ich habe Angst, dass von deiner Seite aus mehr Gefühle da sind als von meiner“, gesteht Manuel. „Dann schalte das doch einfach mal ab. Ich musste damit rechnen verletzt zu werden, sonst hätte ich mich nicht bewerben dürfen“, blufft Annika zurück. Sie wirft ihm vor, zu mauern, sie nicht an ihn heranzulassen. Sie will ihm helfen. Aber es geht scheinbar nicht. Im Grunde scheint hier schon klar: Das ist das Ende der Ehe!

Nur Annika will das nicht wahrhaben: „Ich bin eine Kämpferin!“, sagt sie. Aufgeben ist keine Option, egal wie viele Tränen es kostet.

Das war's: Manuel und Annika gehen getrennte Weg bei „Hochzeit auf den ersten Blick“. Foto: Sat1

„Ich möchte wissen, in welche Richtung das geht“, fleht Annika schließlich. Dafür will sie sich räumlich trennen. Nach einer kurzen Umarmung geht jeder seiner Wege. Als Schutz vor einer Eskalation. Und plötzlich wird Manuel bewusst: Geht sie für immer?  Alleine sitzen beide am Flussufer.

Dr. Sandra Köhldörfer schaltet sich ein. Notbremse: Paarberatung. Sie schlägt einen Re-Start vor. Und der wird mit einem gemeinsamen Liebes-Schloss an einer Brücke besiegelt. Und dann kommt er endlich: Der erste Kuss. Manuel macht den Schritt auf sie zu. Keine Frage: Auch wenn diese Ehe quasi schon gescheitert scheint, Sat1 will die Spannung hochhalten. 

Weint bittere Tränen: Annika bei „Hochzeit auf den ersten Blick“. Foto: Sat1

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Emily und Robert: „Ich muss meine Akkus wieder aufladen, brauche zwei Tage für mich“

Robert begleitet Emily in ihr zu Hause. Da können sie ein bisschen auf Abstand gehen. „Emily braucht das mehr als ich. Aber ich finde das nicht schlimm“, sagt Robert. „Ich will ihn auch mal vermissen können, hätte gern mal ein, zwei Tage für mich“, gibt Emily zu. Die Stimmung in den Flitterwochen war angespannt. Irgendwie ja auch verständlich in einer Woche Ausnahmesituation. Emily verrät: „Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Experiment zu stresst. Ich würde gern meine Akkus zwei Tage aufladen und dich dann auch mal besuchen kommen.“

Beide wissen, sie haben in der Woche zwischen Hochzeit und Rückkehr in den Alltag nicht nur den Partner, vor allem auch sich selber besser kennengelernt.

Apropos kennenlernen: Emily und Robert besuchen ihre Mama und den Stiefvater. Und die sind so verdammt neugierig. Hat sich das frisch vermählte Paar schon mal gestritten? „Nein“, meint sie. „Ich würde sagen, wenn mich etwas stört. Da macht der Ton aber auch die Musik“, erklärt er. Ihr fehlt es, das Robert ihr Kontra gibt. Und auch im Gartentisch bei ihrer Familie ist er zurückhaltend.

Da platzt es aus Emily raus: „Ich hatte noch nie einen Freund, mit dem ich so schlecht reden konnte wie mit Robert.“ Ihre Eltern geben dem neuen Schwiegersohn Tipps. Zumindest geben sie ihr Bestes dabei. Mehr reden, weniger klammern. Und dass soll jetzt die junge Ehe retten?

Emily und Robert sind mittlerweile im Alltag angekommen und besuchen die Familie. Foto: Sat1

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Lisa und Michael: „Ich will das nicht mehr“

Aus einem „Auf alle Fälle Ja!“ wird in den Flitterwochen auf Norderney plötzlich eine Reise ganz ohne Schmetterlinge in Lisas Bauch. Die Stimmung ist so wechselhaft wie das Wetter auf der Nordseeinsel. Es geht auf eine Kutschtour. Und rutscht Lisas Stimmung plötzlich ins Bodenlose. „Da zog sich plötzlich eine Mauer hoch und ich wollte das alles nicht mehr“, sagt sie. Zu viel Händchenhalten, zu viel Kuscheln. Michael nimmt seinen Arm von ihrer Schulter und dreht sich enttäuscht weg. Lisa weint: „Ich wusste, dass ihm das wehtut, aber meine eigenen Gefühle waren mir in dem Moment wichtiger.“ Sie fühlt sich unter Druck gesetzt, will den Gefühlen Zeit geben.

Renkt sich das wieder ein oder ist das der Anfang von Ende? „Ich frage mich wirklich, wo die Schmetterlinge von Freitag alle hin sind. Ich will auch nicht Händchen halten, ich will gar nichts im Moment“, bricht es aus Lisa aus. 

Streit liegt in der Luft bei Michael und Lisa in der Sat1-Sendung „Hochzeit auf den ersten Blick“. Foto: Sat1

Lisa sucht Rat bei Expertin Beate Quinn. „Ich fühle mich erdrückt“, schluchzt sie ins Telefon. Die Expertin versucht die völlig aufgelöste Braut zu beruhigen. Sie rät zum Reden. Zur Offenheit. Von beiden Seiten. Auch Michael soll nachfragen, im Gespräch bleiben. Na, ob das wirklich hilft?

Lisa gibt zu, dass sie dazu neigt wegzurennen, wenn sie Angst bekommt. Wenn sie das jetzt aber macht, ist die Ehe gescheitert. Michael bietet jede Hilfe an. Seine größte Angst: dass sie nicht ehrlich mit ihm ist.

Doch dann hat Expertin Beate Quinn die vielleicht rettende Idee. Dachte sie! Sie schickt die beiden auf eine Adrenalin-Kur im Klapperflugzeug. Inklusive Tandem-Fallschirmsprung. Und was passiert: Lisa macht endgültig dicht. Sie hat panische Angst, heult hemmungslos. Und lehnt ihn gänzlich ab. Er wäre gern die stützende Schulter, sie will einfach nur ihre Ruhe. Und legt sogar ihren Ehering ab. 

Am Ende springt Lisa übrigens. Ist diese Überwindung auch die Wende in der Liebe? Gleicht nach der Landung grinst die Braut: „Ich hätte jetzt bitte gern meinen Ehering wieder!“ Vielleicht ein symbolischer Akt. Die Zwei wollen sich Zeit geben, einen Gang zurückschalten. Und sich nach den Flitterwochen auch mal einen Moment mit Abstand gönnen.

War's das? Lisa legt ihren Ehering ab. Foto: Sat1

Daniela und René: Wechselbad der Gefühle - bricht sie die Flitterwochen ab?

„In dem Moment, wo sie vor mir stand, war ich einfach sprachlos“, erklärt René. „Das hat mich wirklich enttäuscht“, antwortet sie. Und fängt an zu weinen. „Ich mache sowas nie wieder. Du hoffentlich auch nicht“, schaut sie ihren zukünftigen Mann fragend an. „Das war eigentlich der Plan, deshalb bin ich hier“ – immerhin das bekommt René raus.

Als die Standesbeamtin Daniela nach dem Ja-Wort fragt, antwortet sie eine gefühlte Ewigkeit nicht. „Da ging innerlich ganz viel in mir ab. Ich bin in Panik geraten, als mir plötzlich bewusst wurde, dass das hier eine ganz große Sache ist.“ Dann bringt sie ein kurzes „Ja, ich will“ heraus und René fällt ein Stein vom Herzen.

Danach aber stellt sie ihn zur Rede, sagt ihm, dass sie enttäuscht von seiner Zurückhaltung ist. „Ich bin eben sehr emotional, er ist glaube ich ein bisschen kälter“, sagt sie. Und behauptet nach dem „Zwischenfall“, dass jetzt wieder alles gut sei.

Bei einer gemeinsamen Bootstour für das obligatorische Fotoshooting, nimmt René dann doch noch Danielas Hand. „Jetzt geht es mir besser. Vielleicht passt er doch ganz gut zu mir. Die Liebe muss wachsen“, sagt sie. Beim romantischen Hochzeitstanz im Schein der Wunderkerzen kommen sich die beiden frisch gebackenen Eheleute näher. Und beim Feuerwerk fließen bei beiden sogar Tränen. „Dass ich jemals soviel Glück haben kann, ist unfassbar“, strahlt Daniela.

Händchenhaltend schlafen die beiden auch am Abend ihrer Hochzeitsnacht ein. Und sind am nächsten Morgen scheinbar glücklich. Ist der Fehlstart wirklich vergessen? René gesteht Fehler sein. Daniela meint: Schwamm drüber. Und hofft auf den ersten Kuss während der Hochzeitsreise. Die Initiative müsste da aber von ihm ausgehen.

René jedenfalls gibt sich die größte Mühe. Für Daniela verzichtet er sogar aufs Rauchen in den Flitterwochen. Wohl fühlt sich die Braut aber trotzdem nicht. Sie überlegt sogar, wie sie der unangenehmen Situation des Bett-Teilens mit dem Fremden entkommen kann. Bricht sie die Flitterwochen ab?

„Die Anziehungskraft fehlt komplett, auch wenn er ganz gut aussieht“, erzählt Daniela am Telefon und ist offenbar total abgeschreckt von seinen vielen Tattoos. Das er Oma und Opa auf den Beinen träg - das geht Daniela einfach zu weit. Tja, da wird sie wohl mit leben müssen. Oder sie beendet die Ehe.

Es wird zum leidigen Hin und Her. Sie weiß ganz offensichtlich nicht, was sie will. Berührt er sie nicht, wie bei der Trauung, ist sie traurig. Fasst er nach ihrer Hand, ist ihr das auch nicht recht, sondern zu viel. Ein bisschen kindisch wirkt das, in jedem Fall aber gänzlich verunsichert.

Und als René dann auch noch von Kindern spricht, von Nachwuchsplanung, wird es dann wirklich absurd.

Haben sich doch noch das Ja-Wort gegeben: Daniela und René. Foto: Sat1

Wiebke und Norbert: Unentspannt. Unterkühlt. Gekünstelt.

Norbert ist aufgeregt. Wiebke kommt ihm zum ersten Mal in seinem Zuhause besuchen. Dafür bringt er die Wohnung auf Hochglanz. 400 Kilometer trennen die Neu-Eheleute im wahren Leben. Während der Trennung nach de Flitterwochen haben sie nur zwei Mal telefoniert. Klingt nicht nach der ganz großen Verliebtheit. Aber das hatte sich ja schon angedeutet.

Auch die Begrüßung ist, gelinde gesagt, unentspannt. Vielleicht auch unterkühlt. Gekünstelt. Auf jeden Fall ist sie nicht wirklich herzlich. Und die Stimmung ist gedrückt. Wiebke schiebt das auf den Stress der Arbeitswoche. Norbert sucht Gründe in dem Schnellstart in die Ehe. Er spricht von Liebe: „Ich habe Wiebke sehr vermisst.“

Wiebke besucht ihren Ehemann Norbert bei ihm zu Hause. Foto: Sat1

+++ Achtung, Spoiler +++Achtung, Spoiler +++ Achtung, Spoiler +++

Das Warten hat ein Ende. Mit dem Abspann der vergangenen Folge blieb Braut Daniela der Standesbeamtin eine Antwort auf die alles entscheidende Frage schuldig. Nicht nur die Zuschauer, vor allem ihr „Match“ René ist total irritiert. Dabei hatte das Drama schon beim ersten Anblick ihres zukünftigen Mannes begonnen. Sagt sie wirklich  „Nein“ und sorgt damit für ein Novum bei „Hochzeit auf den ersten Blick“?

Auch Wiebke sorgte in der letzten Folge für einen richtigen Schocker. Am Ende der Flitterwochen gibt sie der Ehe mit Norbert nur „eine 20 prozentige Chance“. Zu groß sind die Differenzen. Dabei ist er schon schwer verliebt, hofft auf die große Liebe bis zum Ende ihres gemeinsamen Lebens und bricht vor laufenden Kameras sogar in Tränen aus.

Und wie geht es weiter beim „Jahrhundert-Match“ Lisa und Michael? So viel steht fest: So rosarot wie am Tag der Trauung geht es bei den beiden nicht weiter. Auf eine heiße Hochzeitsnacht folgen eiskalte Flitterwochen - und das liegt nicht am Wetter.

Emily und Robert sind unterdessen schon im Alltag angekommen. Beim Familienbesuch gehen die Unstimmigkeiten aber weiter. „So richtig gestritten haben wir uns noch nie“, berichtet Emily stolz. Sieht Robert offenbar anders: „Naja, der Ton macht die Musik“, erwidert er.

Und auch bei Annika und Manuel ist von Liebe keine Spur. Stattdessen: Stress und Tränen. Sind die zwei schon am Ende dieser Folge wieder getrennte Leute? Zumindest die Vorschau deutet darauf hin, dass die Neu-Eheleute nicht gemeinsam in eine Richtung gehen.