Harrison Ford steht seit einem halben Jahrhundert vor der Kamera.
Harrison Ford steht seit einem halben Jahrhundert vor der Kamera. AFP/Robyn Beck

„Ich will einfach nur weiterarbeiten!“ Er steht seit über einem halben Jahrhundert vor der Kamera – und hat keine Pläne, in Rente zu gehen. Nicht nur übernimmt Harrison Ford noch einmal seine Kultrolle als Indiana Jones, er feiert auf seine alten Tage auch noch einmal eine Karriere-Premiere. Zum ersten Mal übernimmt er in „1923“ eine Hauptrolle in einer Fernsehserie.

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In einem Interview mit der New York Times witzelte der Hollywood-Haudegen über seinen Part als Patriarch einer Rancher-Dynastie: „Ich bin 80 und spiele einen 77-Jährigen. Ich weiß, das kommt etwas unrealistisch rüber!“ In der Spin-off-Serie der Kultshow „Yellowstone“ spielen Ford und Helen Mirren die Oberhäupter des Dutton-Clans. Diese müssen die Interessen ihrer Groß-Ranch in Montana gegen die Schwierigkeiten der Zeit – von Prohibition bis Great Depression – verteidigen.

Mit Mirren hatte Ford zuletzt vor 36 Jahren in „The Mosquito Coast“ vor der Kamera gestanden. Er schwärmt über seine 77-jährige Kollegin: „Ich verehre ihre Arbeit und sie als Person. Sie ist einfach nur wundervoll und ein echter Profi!“

Helen Mirren und Harrison Ford standen schon öfter gemeinsam vor der Kamera.
Helen Mirren und Harrison Ford standen schon öfter gemeinsam vor der Kamera. AFP/Robyn Beck

Harrison Ford dreht so viel wie seit Jahren nicht

Ford ist zurzeit viel beschäftigt wie seit 40 Jahren nicht mehr. Er spielt zusätzlich auch noch im neuen „Captain America“-Film mit und wird in der neuen Apple-TV+-Serie „Shrinking“ zu sehen sein: „Ich drehe ohne Pause, was ich normalerweise nicht tue. Ich weiß gar nicht, wie das passiert ist.“ Und geht es nach Ford, kann es gerne noch lange so weitergehen.

Der Leinwand-Oldie denkt gar nicht daran, seine Karriere zu beenden: „Ich liebe es einfach zu sehr – die Herausforderung und den Prozess, einen Film zu drehen.“ Das Filmset ist für Ford „mein Zuhause“, weil er hier „die meiste Zeit meines Lebens verbracht habe“.

Selbst die lange verhassten PR-Touren für seine Filme machen ihm nichts mehr aus: „Ich will helfen, meine Filme anzupreisen. Und nein, ich habe mich nicht neu erfunden. Ich will einfach nur weiterarbeiten!“