Der Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel erfreut sich jedes Jahr um die Weihnachtszeit großer Beliebtheit. WDR/Degeto

Der Film ist ein echter Weihnachtsklassiker, der im Dezember in vielen deutschen Wohnzimmern rauf und runterläuft: Der Defa-Märchenklassiker Drei „Haselnüsse für Aschenbrödel“ aus dem Jahr 1973. Doch während der Dreharbeiten, an denen sowohl deutsche als auch tschechische Schauspieler beteiligt waren, wurde ein Geheimnis gut gehütet: Eine der Hauptdarstellerinnen war nämlich schwanger. Nur clever geschnittene Kostüme konnten das verbergen.

„Haselnüsse für Aschenbrödel“: Stiefschwester war Schwanger

Bei der schwangeren Hauptdarstellerin handelt es sich aber natürlich nicht, um die in diesem Jahr verstorbene Aschenbrödel-Darstellerin Libuše Šafránková, sondern Daniela Hlaváčová, die Aschenbrödels Stiefschwester Dora spielte. Ihr Schwangerschaftsgeheimnis hatte die tschechische Schauspielerin erst vor einigen Jahren gegenüber einer Prager Zeitung ausgeplaudert.

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Der Prinz (Pavel Travnicek) passt Aschenbrödel (Libuse Safrankova) im Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" den verlorenen Schuh an. dpa/WDR

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Während der Dreharbeiten durfte das natürlich nicht zu sehen sein. Schließlich spielte sie die Rolle einer jungen Frau, die dem Prinzen den Hof macht - und 1973 war man schlicht nicht so weit, diese Rolle mit einer sichtbar schwangeren Frau zu besetzen. Also musste sich die Produktion etwas einfallen lassen und löste das Problem über wallende Kleider, die den Nachwuchs im Bauch von Daniela Hlaváčová gut versteckten. 

„Haselnüsse für Aschenbrödel“: Während der Dreharbeiten war schon was zu sehen

Gedreht wurde Anfang des Jahres 1973 - in den Wintermonaten, schon im Mai kam Daniela Hlaváčovás Tochter Lucie zur Welt. Man hätte also durchaus schon etwas sehen können, wenn die Kostüme nicht gewirkt hätten. 

Eine Szene aus „Haselnüsse für Aschenbrödel“

So ging aber alles glatt und „Haselnüsse für Aschenbrödel“ wurde nicht nur in Deutschland und Tschechien ein echter Klassiker, sondern in vielen weiteren Ländern wie Norwegen auch. Dort hat man sich in diesem Jahr an einer Neuverfilmung mit Astrid Smeplass in der Hauptrolle gewagt und trotz großer Skepsis gute Kritiken bekommen. 

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Die Neuverfilmung läuft auf Amazon Prime, der Original-Film ist jederzeit auf RTL+ zu sehen. Im linearen Fernsehen läuft „Haselnüsse für Aschenbrödel“ am 24. Dezember um 12.10 Uhr in der ARD, um 16.05 Uhr auf dem NDR, um 18.50 Uhr auf ONE und um 20.15 Uhr im WDR. Am 25. Dezember um 9.55 Uhr in der ARD und um 16.15 Uhr im NDR. Und der SWR zeigt den Weihnachtsklassiker am 26. Dezember noch einmal um 16.35 Uhr.