Felix von Jascheroff gehört seit 20 Jahren zu den Stars von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ („GZSZ“). Foto: MG RTL D / Bernd Jaworek

Er ist einer der Stars der beliebten Soap der Deutschen, steht seit 20 Jahren für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ vor der Kamera: Felix von Jascheroff. Und: Er hat noch lange nicht genug von der beliebten Sendung. Im Interview mit der „Bild am Sonntag“ gab der 38-Jährige jetzt Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen – und verriet sogar, welcher sein bester Serien-Kuss war und wie die Sex-Szenen am Set funktionieren.

Vor einiger Zeit sorgten harte Sex-Szenen bei „GZSZ“ für Wirbel

Denn: Etwas Erotik gehört auch in einer Vorabend-Show zur Story. Erst vor einiger Zeit sorgte eine sehr harte Sex-Szenen regelrecht für Wirbel: Tobias (Jan Kittmann) und Katrin (Ulrike Frank) landeten immer wieder miteinander im Bett. Im Bett? Nee! Zimperlich ging es da nicht zu. Erst gab es leidenschaftliche Küsse, dann wirkten die beiden unentschlossen, doch dann drückte er Katrin an den Wandschrank. „Zieh‘ dich aus!“ Er öffnete er mit porno-reifen Bewegungen den Gürtel seiner Hose – und verführte Katrin im Stehen, während sie bei jeder seiner Bewegungen heftig stöhnte.

Diese Sequenz dürfte eine Ausnahme sein – denn sonst geht es bei Erotik-Szenen etwas gesitteter zu. Und: Natürlich gibt es Tricks, mit denen die Schauspieler sich das Spielen unter der Bettdecke angenehmer machen, verrät Felix von Jascheroff. „Manchmal hat man eine Jeans unter der Decke an. Oder wir tragen einen fleischfarbenen Schlüpper“, sagt er der „Bild am Sonntag“. „Es gab bei uns aber auch Kollegen, die haben sich einen Kaffeefilter über das beste Stück geklebt.“ Wenn’s hilft…

Seit Jahren flackert „GZSZ“ über die Mattscheiben, Felix von Jascheroff (l.) ist seit 20 Jahren dabei. Foto: imago/Petra Schneider

Noch häufiger wird vor der Kamera geknutscht. Á propos: Welcher war der schönste Serien-Kuss? „Den gibt es für mich nicht, weil ich zu viele hatte. Aber wenn ich einen aussuchen müsste, war mein schönster Kuss mit Gamze Senol.“ Sie spielte Shirin, die Freundin von von Jascheroffs Figur John Bachmann – und es blieb wohl nicht beim emotionslosen Schauspiel. „Wenn man über einen längeren Zeitraum Liebesgeschichten spielen muss, entwickelt sich da manchmal was. Das war bei mir und Gamze auch so. Wir mochten uns schon sehr.“

Übrigens: Der „GZSZ“-Star ließ sich sogar zum Stunsman ausbilden, um die Actionszenen in der Sendung selbst drehen zu können. „Wenn ich Schauspiel mache, dann möchte ich wie Tom Cruise meine Stunts selber machen.“ Auch Verletzungen gab es dabei bereits. „Ich hatte schon mal eine Rippenquetschung. Bei einer Schlägerei-Szene hat mich ein Komparse leider aus Versehen wirklich getroffen. Ich musste direkt vom Set ins Krankenhaus und lag dort anderthalb Wochen.“ Schluss machen mit der Show wolle er deshalb trotzdem nicht. Der Schauspiel-Star: „Solange die Geschichten toll sind, will ich mir bei GZSZ kein Ende setzen.“