Vom Quiz-Moderator zum Quiz-Kandidat: Günther Jauch.  imago/FutureImage

Laut Umfragen ist er nicht nur einer der populärsten Deutschen, die Mehrheit hält ihn auch für hochintelligent, wenn nicht gar allwissend. Als Quizshow-Moderator hat sich Günther Jauch einen Ruf erarbeitet, gegen den er jetzt offensiv anarbeiten will. 

Denn der RTL-Quizmaster hat nach eigenem Bekunden sehr viele Wissensgebiete, die ihn seit Jahrzehnten „völlig kalt lassen“. Jauch  wörtlich: „Ganz vorn liegen da Königshäuser, Filmschauspieler und alles, was mit Weltraum oder Astronomie zu tun hat.“

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Günther Jauch wird zum Quiz-Kandidat

Der 65-Jährige wechselt jetzt die Rolle und tritt ausnahmsweise als Quiz-Kandidat an - in der neuen Show „Gipfel der Quizgiganten“, die am Montag (10.1.) und eine Woche später (17.1.) bei RTL um jeweils 20.15 Uhr ausgestrahlt werden soll.

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Günther Jauch kennt sich nicht mit Königshäusern aus.  dpa/Henning Kaiser

Günther Jauch, Johannes B. Kerner und Guido Cantz

Neben Jauch („Wer wird Millionär?“) sind auch Johannes B. Kerner („ZDF-Quiz-Champion“) und Guido Cantz („Quizz Dich auf 1“) dabei, um gegen erfolgreiche Quizkandidatinnen und -kandidaten aus dem deutschen Fernsehen zu spielen. Moderiert wird die Show von Palina Rojinski.

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Gespielt wird in insgesamt drei Runden. Dabei müssen die Teams nicht nur Wissensfragen aus Kategorien wie Erdkunde, Sport und Film beantworten, sondern auch mal Geschicklichkeit beweisen. Siegen die Herausforderer, nehmen sie die Summe mit nach Hause. Räumen die Quiz-Master ab, wandert das Geld in den Jackpot für die nächste Show.

Günther Jauch: Ich werde schlauer durch meine Sendungen

Jauch, der seit 1999 „Wer wird Millionär?“ moderiert, sagte, er werde schon schlauer durch seine Sendungen. „Da mich selbst jede Antwort auf die Fragen interessiert, bleibt schon ein bisschen was hängen. Gleichzeitig stelle ich fest, dass in den Bereichen, die mich eher weniger interessieren, wiederum auch weniger hängenbleibt. Insofern sind meine persönlichen Wissensfortschritte in meinen schwachen Wissensgebieten so gut wie nicht messbar.“

Quizmaster seien aber sonst „eigentlich nur die Menschen, die die Fragen, die wieder andere für uns entwickelt haben, im Fernsehen vorlesen“. Insofern sage das nichts übers eigene Wissen aus.