ESC-Kult-Kommentator Peter Urban. Imago/Horst Galuschka

Ihn verehren deutsche Fans des Eurovision Song Contest (ESC) mindestens genauso wie die Sängerinnen und Sänger auf der Bühne: Kult-Kommentator Peter Urban führt sie 1997 regelmäßig für die ARD durch das Musikspektakel. Damals hieß der Wettbewerb hierzulande noch „Grand Prix Eurovision de la Chanson“. Doch nun mussten die Fans des 73-Jährigen ordentlich die Luft anhalten und Daumen drücken! Denn der Journalist musste notoperiert werden.

ESC-Legende Peter Urban hatte Schmerzen und hohes Fieber

„Peter hatte plötzlich starke Schmerzen, konnte sich nicht mehr bewegen“, beschreibt seine Frau Laura die bangen Stunden gegenüber der Bild. Doch damit war es nicht genug. Drei Tage später bekam Peter Urban zu seinen Schmerzen auch noch hohes Fieber. In der Nacht wurden 39 Grad gemessen. Dann ging es ab zum Arzt.

Doch der schickten ihn gleich weiter ins Krankenhaus. Dort wurden bei dem Kult-Kommentator extrem hohe Entzündungswerte festgestellt: 280mg/l! Normal ist ein Wert von fünf! „Peter hatte in der Vergangenheit mehrere Operationen wegen einer immer wieder infizierten Hüfte. Sie haben dann beschlossen, ihn ohne Hüftgelenk leben zu lassen“, erklärt Urbans Frau die Krankengeschichte ihres Mannes. „Dort wurde nun infizierte Flüssigkeit gefunden und ein infiziertes Hämatom. Sie waren in der Klinik ziemlich besorgt wegen drohender Sepsis, haben ihn sofort operiert. Alles wurde gespült und er bekommt nun Antibiotika.“

Peter Urban fühlt sich ausgebremst

Wäre Peter Urban nicht so schnell zum Arzt gegangen, hätte die Geschichte auch ganz anders ausgehen können, sagt seine Frau. Wodurch das Hämatom entstanden ist, ist noch unklar. Sicher ist laut seiner Frau nur: „Peter ist jedenfalls überhaupt nicht gut drauf. Er fühlt sich ausgebremst.“

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Der Kult-Kommentator selbst meldete sich nur mit einem knappen Satz bei der Zeitung. „Ich bin auf dem Wege der Besserung.“ Das werden seine Fans gerne hören.