Jürgen Drews bei einem Auftritt im Jahr 2019. Imago/Nicole Kubelka

Jürgen Drews ist seit mehreren Jahrzehnten eine Ikone auf Mallorca. Fans liegen ihm zu Füßen, Kollegen und Partyveranstalter haben Respekt vor dem selbst ernannten „König von Mallorca“. Doch das Alter geht auch nicht spurlos an dem 76-Jährigen vorbei. Wie er nun berichtet, haben sich zuletzt die Gedächtnisaussetzer gehäuft. Für Drews ein Grund zur Sorge!

Drews spricht über seine Sorge vor Demenz

In der Bild beschreibt Jürgen Drews seine Leiden nun erstmals öffentlich in seinen Details. „Was mich nicht interessiert, ist gleich weg“, beschreibt er seine aktuelle Merkfähigkeit und gibt zu: „Natürlich verstärkt sich das im Alter.“ Es komme immer wieder vor, dass Jürgen Drews ein Begriff, ein Name oder ein Ort nicht mehr einfalle. „Dann brauche ich ein Stichwort und die Erinnerung ist wieder da“, erklärt er gegenüber dem Blatt.

Im Spaß habe er unter Kollegen mal gesagt: „Ich glaube, ich werde dement.“ Doch diesen Gedanken wurde er nie wieder so richtig los. Zur Sicherheit, um eine Erkrankung seines Gehirns ausschließen zu können, hat sich der Schlagersänger nun in ärztliche Behandlung begeben, wie er berichtet. „Ich habe einen Demenz-Test beim Neurologen gemacht“, erzählt er. Die Sorge kommt dabei nicht von Ungefähr. „Ich wollte wissen, ob ich zu der Krankheit neige, weil meine Mutter am Ende ihres Lebens Anzeichen einer Demenz hatte“, erklärt Drews. Doch bei ihm sei zumindest in diesem Bereich alles in Ordnung. „Der Verdacht hat sich bei mir zum Glück nicht bestätigt.“

Drews: Die Nerven machen nicht mehr, was sie sollen

Dafür diagnostizierte der Neurologe etwas anderes. „Bei mir wurde eine periphere Polyneurophatie festgestellt“, sagt Drews. „Da machen die Nerven nicht mehr das, was sie sollen.“ Dem Nervenleiden wird wohl künftig auch seine bekannte Drews-Pirouette zum Opfer fallen. Die sei, so sagt es Drews selbst, in den vergangenen Jahren ohnehin immer wackeliger geworden. „Deshalb lasse ich sie jetzt besser weg. Den Jürgen Drews von früher wird es so nicht mehr geben!“

Denkt Drews etwa ans Aufhören? Schon im vergangenen Jahr, als wegen der Corona-Pandemie auf Mallorca alles still stand, hatte er immer wieder Andeutungen in diese Richtung gemacht. So spekulierte er öffentlich, dass sein neues Album sein letztes sein könnte und berichtete, dass Hobbys wie sein japanischer Zierbaum durchaus einen immer größeren Platz in seinem Leben einnehmen. „So viele Hummeln haben ich nicht mehr in der Buxe“, sagte er. Er wolle nicht immer nur „on the road“ sein.

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Doch Angst müssen seine Fans wohl nicht haben. Auf Instagram schrieb Drews: „Trotzdem fühle ich mich pudelwohl und ich werde natürlich noch immer gern auf der Bühne stehen. Zwar nicht mehr so oft wie früher, aber Musik zu machen und die Bühne machen mir nach wie vor tierischen Spaß.“ Das wird man auf Mallorca mit Freude vernommen haben.