Das Auswanderer-Pärchen Andreas und Caro Robens bei einer Cluberöffnung auf Mallorca.
Das Auswanderer-Pärchen Andreas und Caro Robens bei einer Cluberöffnung auf Mallorca. imago

Eigentlich will die Vox-Dokusoap „Goodbye Deutschland“ unterhalten: Das Leben von Daniela (Danni) Büchner auf Mallorca und anderen Auswanderern lockt Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Doch in der jüngsten Folge der Auswanderer-Soap schockierte ein Luxusmakler mit Plänen, die viele Mallorca-Fans vor den Kopf stoßen: Die Insel soll zukünftig ein Eldorado für Superreiche werden. Spaß am Ballermann für Normalos wäre demnach ein Auslaufmodell. Wird es so kommen, wie Makler Marcel Remos bei „Goodbye Deutschland“ prophezeit?

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Der Ballermann-Tourismus kam in der jüngsten Ausgabe von „Goodbye Deutschland“ gar nicht gut weg: Stein des Anstoßes sind die Ermittlungen gegen einen Kegelklub aus Münster, deren Mitglieder bei einem Besäufnis Kippen auf das Dach eines Lokals geworfen und damit ein Feuer verursacht haben sollen. Die spanischen Behörden kannten kein Pardon und nahmen die Kegelbrüder wochenlang in Haft. Tamara (30) und Marco Gülpen (57) betreiben selbst eine Bar auf Mallorca und wollen die angeblichen Brandstifter nicht vorverurteilen. Wer eine Bar betreibt, sei auch verantwortlich für den Brandschutz.

„Goodbye Deutschland“-Star Andreas Robens will Knallhart-Strafen gegen Sauftouristen

Anders sieht das „Goodbye Deutschland“-Star Andreas Robens (55): Zusammen mit seiner Frau Caro (43) betreibt er neben einem Fitnessstudio ein Lokal und findet diese Art von folgenreichem Sauftourismus völlig inakzeptabel: „Hier muss ein Exempel statuiert werden“, meint der Unternehmer.

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Party-Exzesse am Ballermann werden ohnehin zum Auslaufmodell: Die Inselregierung von Mallorca hat bereits mehrere Lokale schließen lassen, in denen zum Teil Minderjährige mit viel Haut und wenig Kleidung Mallorca-Touristen anlocken, um sie mit Alkohol abzufüllen.

„Goodbye Deutschland“: Luxusmakler will Mallorca in „das neue Miami Beach“ verwandeln

In welche Richtung der Mallorca-Tourismus driftet, darüber wird viel diskutiert bei „Goodbye Deutschland“. Wie stark sie die fast unbezahlbaren Preise auf der Urlaubsinsel belasten, darüber haben Daniela Büchner und die Robens ausführlich geklagt. Die Existenzangst geht selbst bei denen um, die vom Tourismus-Boom profitiert haben.

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Ein ganz anderes Bild zeichnet im Interview der Immobilienmakler Marcel Remus (35), der Objekte für die Superreichen im Portfolio hat. Ein paar Millionen sollte man schon auf der hohen Kante haben, wenn man mit Remus verhandelt: An der Playa de Palma sieht er „das neue Miami Beach“ entstehen. Reiche greifen zu, das Ballermann-Volk ist nicht mehr erwünscht. In den nächsten Jahren, erwartet Remus, wird das Luxus-Potenzial noch steigen.